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Bundeswertpapiere kaufen: Hohe Sicherheit, niedrige Zinsen

Der größte Emittent von Wertpapieren ist der Staat.

Die Bundesrepublik Deutschland muss Jahr für Jahr eine Milliardensumme am Kapitalmarkt aufnehmen, um ihren Finanzierungsbedarf zu decken.

Bundeswertpapiere bieten Ihnen als Anleger höchste Sicherheit, denn das Risiko, dass ein Staat wie Deutschland Pleite geht und seine Schulden nicht zurückzahlen kann, ist verschwindend gering. Diese höhere Sicherheit gegenüber Unternehmensanleihen bezahlen Sie allerdings mit einer relativ niedrigen Verzinsung.

Bundeswertpapierverwaltung hilft beim Gebührensparen

Bundesschatzbriefe und -obligationen können Sie bei der Bundeswertpapierverwaltung in Bad Homburg kostenfrei kaufen und aufbewahren.

Ihre Aufträge können Sie schriftlich oder über das Internet erteilen. Die Übertragung von Bundeswertpapieren von Ihrem Bankdepot zur Bundeswertpapierverwaltung ist kostenlos. Beim Kauf von Bundeswertpapieren über Banken fallen dagegen Gebühren an.

Bundesschatzbriefe – beliebt aber renditeschwach

Bundesschatzbriefe gehören zu den beliebtesten Bundeswertpapieren. Es handelt sich dabei um Stufenzinsanleihen, deren Zinssatz jedes Jahr ansteigt. Sie existieren in 2 Varianten, Typ A und Typ B.


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Zins- und Renditestaffelung von Bundesschatzbriefen

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Die aktuellen Konditionen von Bundesschatzbriefen liegen unterhalb der Konditionen von Tages- und Festgeld und sind daher nicht empfehlenswert.

Bei Typ A erhalten Sie Ihre Zinsen jährlich ausbezahlt und nach 6 Jahren Ihr Anfangskapital zurück. Typ B hat eine Laufzeit von 7 Jahren, hier erhalten Sie Ihre angesammelten Zinsen und Ihr Anfangskapital komplett nach 7 Jahren ausbezahlt. Bundesschatzbriefe können nach einem Jahr vorzeitig zurückgegeben werden.

Unser Tipp: Bundesschatzbriefe des Typs B bieten zwar eine höhere Rendite, doch wenn Sie dadurch Ihren Sparerfreibetrag (2006 inklusive Werbungskostenpauschale 1.421 € für Ledige, 2.842 € für Verheiratete) im Jahr der Rückzahlung überschreiten, fällt die Nachsteuerrendite geringer aus. In diesem Fall wäre Typ A die bessere Wahl.

In Anbetracht der Pläne der neuen Bundesregierung, den Sparerfreibetrag ab dem Jahr 2007 zu halbieren, werden die Zinsen von Bundesschatzbriefen des Typs B in Zukunft wahrscheinlich nur noch bei kleinen Anlagebeträgen steuerfrei sein.

Bundesanleihen bieten Ihnen derzeit keine guten Konditionen

Bundesanleihen werden an der Börse gehandelt. Wie Aktien oder Unternehmensanleihen können Sie diese über Ihre Bank kaufen. Es fallen die üblichen Transaktionsentgelte an.

Die Zinsen werden jährlich ausgezahlt. Im Gegensatz zu Bundesschatzbriefen entfällt hier die einjährige Mindesthaltedauer. Bei einem vorzeitigen Verkauf ist der Nominalwert allerdings nicht garantiert, wie Unternehmensanleihen kommt es auch bei Bundesanleihen zu Kursschwankungen.

Unser Tipp: Bundesanleihen sind langfristige Anlagen (Laufzeiten 10 bis 30 Jahre) mit höchster Sicherheit. Bei einem hohen Zinsniveau können Sie sich damit langfristig hohe Zinsen sichern. Sind die Zinsen aber niedrig, wie es aktuell der Fall ist, existieren bessere Alternativen.

Bundesobligationen

Bundesobligationen werden jährlich vom Staat ausgegeben und besitzen eine Laufzeit von 5 Jahren. Sie können sowohl über die Börse, als auch gebührenfrei über die Bundeswertpapierzentrale gehandelt werden (nur die zuletzt ausgegebene Obligation).

Auch hier kann es bei vorzeitiger Rückgabe zu Kursschwankungen kommen. Der Mindestanlagebetrag liegt bei 110 €. Da beim Kauf über die Bundeswertpapierzentrale keine Gebühren anfallen, eignen sich die Bundesobligationen somit auch für Kleinsparer. Wie die anderen Bundeswertpapiere sind sie derzeit aber nicht empfehlenswert.

Bundeswertpapiere im Vergleich

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15. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.