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Buy and Hold ETF: Langfrist-Erträge mit ruhiger Hand

Die Buy and Hold-Strategie ist die Basis für ein langfristiges Investment mit ETFs. Erst planen, dann kaufen und lange halten.

Wer die Ruhe bewahrt und sich nicht von Schwankungen den Börsen oder schlechten Nachrichten beirren lässt, fährt auf Dauer besser.

Passiv investieren mit ETFs

Die passive Anlageform mit ETFs passt ideal zur Buy and Hold-Strategie.

Einfach nur dem Index folgen.

Kein Trading, kein Stock-Picking, sprich der Handel und die aktive Auswahl von Einzeltiteln.

Ein Investment der ruhigen Hand also, das extrem günstig ist und bei dem kaum Transaktionskosten anfallen, die an der Rendite nagen.

Obendrein gilt es schon lange als bewiesen, dass passive Investments den aktiven Fonds nicht unterlegen sind.

In den letzten Jahren jedoch melden sich verstärkt diejenigen zu Wort, die diese bewährten Grundlagen einer erfolgreichen Geldanlage in Frage stellen.

Die alte Kostolany-Devise passe nicht mehr zu den veränderten Rahmenbedingungen an den zunehmend schwankungsanfälligen Finanzmärkten, heißt es. Hat sich Buy and Hold also überholt?

Die Buy and Hold-Strategie in turbulenten Zeiten

Mit Blick auf die zurückliegenden Jahre und Krisen erscheint diese Frage zunächst durchaus berechtigt.


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Immerhin hat die Volatilität an den Märkten im Vergleich zu früheren Zeiten zugenommen.

Die Börsenzyklen sind kürzer, die Märkte sind zunehmend vernetzt.

Hinzu kommt der automatisierte Handel mit schnelleren und wuchtigeren Reaktionen auf aktuelle und zunehmend politisch motivierte Börsennachrichten –Stichwort:

Finanzkrise, Schuldenkrise. Die Folgen zeigten sich in Form von immer erratischeren Kursausschlägen.

Unruhige Zeiten lassen durchaus die Vermutung zu, dass es opportuner ist, zuzusteigen, wenn die Kurse im Keller sind um sie dann wieder mit Gewinn zu verkaufen.

Solche Strategien mögen auch bei einem ETF-Investment als Beimischung ihren Sinn haben.

Allerdings ändert dies nichts an der Tatsache, dass die Buy and Hold-Strategie als Grundlage nach wie vor die bessere Variante ist.

Der entscheidende Faktor ist hier vor allem die Zeit.

Wenn man nur die vergangenen 5 oder 10 Jahre betrachtet, scheinen die Kritiker der Buy and Hold-Strategie recht zu haben.

Buy and Hold-Strategie – langfristig überlegen

Ganz anders sieht es schon aus, wenn sich der Blick auf einen längeren Zeithorizont richtet. Über 20 Jahre hinweg werden auch Turbulenzen ausgebügelt.

Dass Anleger langfristig mit der Buy and Hold-Strategie bessere Renditen erzielen als durch getriebenes und kostenintensives An- und Verkaufen, zeigen verschiedene Untersuchungen.

Eine Studie der Fondsgesellschaft Fidelity zum Beispiel kam zu einem Vorsprung von durchschnittlich rund 8%.

In Zahlen bedeutet diese Beobachtung am Beispiel des Aktien-Index MSCI Deutschland über 15 Jahre:

Zwischen 1995 und 2010 konnte ein Anleger seine eingelegte Summe mehr als verdoppeln.

Die Überlegenheit zeigt sich selbst bei ETF-Investments mit sehr konservativer Mischung:

50% risikoarme Anlagen wie festverzinsliche Papiere und 50% Aktienanteil mit etwas höherem Risiko.

Eine langfristige Betrachtung ist gerade bei ETF-Investments wichtig, die als Altersvorsorge dienen.

Erfolgsfaktoren: Die richtige Mischung und ein langer Atem

Entscheidend sind die passende Mischung und vor allem der Faktor Zeit.

Wer zu Anfang sein Risiko-Rendite-Profil definiert und die richtige Asset-Allocation zusammengestellt hat, muss man einfach bis zum Schluss unbeirrt dabei bleiben.

Mehr zum Thema: Buy&Hold-Strategie: Sicherheit durch Diversifikation

ETFs, die passiv und breit gestreut die Märkte abbilden, haben sich langfristig und auch in den jüngsten Krisen bewährt.

7. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.