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Cash Flow: Die goldene Regel nutzen

Wer dauerhaft Überrenditen erzielen möchte, muss dafür etwas an der Bilanz arbeiten.

Value-Investoren wie Warren Buffett, wie die erfolgreichsten Fondsmanager oder auch private Investoren aus unserem Nutzerkreis wissen das dank langer Erfahrung.

Denn: Spekulationsgewinne kommen und gehen, Überrenditen aber erzielen Sie nur bei unbemerkten Fehleinschätzungen. Immerhin gibt es aber Überrenditen, die Sie identifizieren können.

Die Kennzahl Cash Flow unterstützt Sie dabei: nutzen Sie die goldene Investorenregel.

Cash is King

Sinngemäß sagte schon Warren Buffett, der vermögendste Investor der Finanzgeschichte, dass es letztlich auf Cash ankommt. Wenn Sie in eine Unternehmensbeteiligung investieren, möchten Sie in aller Regel Geld verdienen. Die Angestellten “Ihres” Unternehmens sind für den nachhaltigen Geldfluss zuständig.

Daher messen Sie diesen Zufluss einfach, um unterbewertete Unternehmen zu finden. Im ganzen Anlageuniversum gibt es Unternehmen, deren Zahlungsmittel-Zufluss gigantisch ist, ohne dass die Börsen es feststellen.

Entscheidend sind zwei Fragen: wie viel Zahlungsmittel schafft das Unternehmen pro Geschäftsperiode heran? Wie gut verwendet es das Geld?

Zunächst zur Messgröße – so berechnen Sie den Cash Flow

Das Cash-Flow ist

der Jahresüberschuss

+    den Abschreibungen


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+    ./. Zuschreibungen

+    Änderungen der Pensionsrückstellungen

+    Änderungen von Sonderposten mit Rücklagenanteil.

Die Herleitung bereinigt den Jahresüberschuss um die sonstigen Leistungen, die das Geschäftsjahr gebracht hat.

Die Abschreibungen mussten ja “finanziert” werden.

Buffetts Konzept: “Owner’s Earnings”

Nehmen Sie an, der Cash-Flow, der tatsächlich übrig bleibt, sei in Form von liquiden Mitteln vorhanden. Oder das betreffende Unternehmen kann das Vermögen zumindest liquidieren.

Dann könnten Sie verlangen, dass es dieses in Form von Dividenden vollständig an Sie ausgeschüttet.

Warren Buffett geht anders vor. Natürlich bleibt Geld im Unternehmen, damit es weiter investieren kann.

Also zieht er vom Cash-Flow die Sach- und Erhaltungsinvestitionen wieder vom Ergebnis ab. Dies ist ja quasi der Verbrauch, der sich in der Zukunft ergibt, um weiter zu verdienen.

Dann sieht die Rechnung so aus:

Gewinn

+ Abschreibung

./. notwendige Investitionen

= Owner’s Earnings.

Den übrig bleibenden Betrag können Sie dann auf das im Unternehmen in der Bilanz auftauchende Eigenkapital beziehen. 100 Euro Owner’s Earnings nach Buffett bei einem Eigenkapital (Vermögen./.Verbindlichkeiten) von 500 Euro bringen eine Rate von 20%.

GeVestor.de meint:

Genau mit diesem Konzept des “Owner’s Earnings” verdient Buffett sein Geld. Er prüft einfach, ob das Unternehmen das Geld sinnvoll verwendet, wenn es das nicht ausschüttet.

Sein Maßstab ist das Geld.

Das Unternehmen muss innerhalb von 10 Jahren aus jedem Euro einen Mehr-Euro geschaffen haben.

Also: Einbehaltene Gewinne + zusätzlicher Marktwert ergeben einen Faktor. Sie teilen dafür einfach den zusätzlichen Mehrwert durch die einbehaltenen Gewinne.

Beträgt der Faktor mehr als „1“, können Sie laut der goldenen Regel investieren.

28. Januar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.