MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

„Cash“ im Depot ist unverzichtbar

Ich empfehle Ihnen, dass Sie immer liquide Mittel, also einen Cash-Anteil, im Depot halten.

Damit haben Sie jederzeit frei verfügbare Mittel, mit denen Sie agieren und reagieren können.

Dieser Cash-Anteil bringt (je nach Broker) nur geringe oder auch gar keine Zinsen.

Und doch bewerte ich den Cash-Anteil fast so wichtig wie den investierten Teil eines Depots.

Cash Management: der Begriff

Cash Management, auch Liquiditäts-Management genannt, ist ein betriebswirtschaftlicher Begriff aus dem Finanz-Management.

Dabei geht es um die Aufrechterhaltung der Liquidität bei gleichzeitiger Anlage freier Mittel zur Erhöhung der Rentabilität.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Cash Management im Depot

Die obige Aussage aus der Betriebswirtschaftslehre lässt sich nahezu unverändert auf ein Depot übertragen:

Sie müssen liquide Mittel im Depot bereithalten (einen Cash-Anteil) und die investierten Mittel mit höchstmöglicher Rentabilität anlegen.

Liquide Mittel im Depot sind wichtig

Wenn Sie voll investiert sind, haben Sie die größtmögliche Rendite. Das erkaufen Sie sich aber mit einer Handlungs-Unfähigkeit.

Wenn ein unvorhersehbares Ereignis, wie z. B. die Eskalation der Griechenland- oder Ukraine-Krise, einen schnellen Kauf erfordert oder wenn sich plötzlich eine klare Gewinn-Chance zeigt, können Sie nicht handeln.

Fehlende Liquidität und die daraus resultierenden Probleme

1. Problem: Entgangene Gewinn-Chancen

Wenn Sie nicht handeln können, kann das zu verpassten Gewinn-Chancen führen. Manchmal gibt es aber Gewinn-Chancen, bei denen Sie einfach schnell reagieren müssen.

Da kann ein Kauf nach 1 oder 2 Tagen schon zu spät kommen. Das hat zwar keine schlimmen Auswirkungen auf Ihr Depot, aber entgangene Gewinne sind ärgerlich  und mit einem ausreichenden Cash-Anteil vermeidbar.

2. Problem: Gegensteuern im Depot nicht möglich

Wenn Ihnen im Depot liquide Mittel fehlen, können Sie nicht gegensteuern, wenn unvorhersehbare Ereignisse ein schnelles Eingreifen erfordern.

Das gilt vor allem für Depots (beispielsweise Aktien-Depots), die nur auf steigende Kurse setzen.

Wenn Sie voll investiert sind und auch „nur“ 1 oder 2 Tage benötigen, um kurzfristig Mittel nachzuschießen, kann es schon zu spät sein.

Höhe der liquiden Mittel: mindestens 10%

Ich empfehle daher, dass Sie immer einen Cash-Anteil von mindestens 10 bis 15% im Depot halten. Damit sind Sie jederzeit handlungsfähig.

Ein höherer Liquiditätsanteil ist dabei kein Problem. Dieser kann in manchen Börsenphasen sogar sinnvoll sein. Das kann durchaus bis zu einem Cash-Anteil von rund 50% gehen.

Zu 100% investiert – was tun?

Ein Cash-Anteil von 10% kann schnell mal aufgebraucht werden.

Für diesen Fall mein Tipp: Schießen Sie einen Betrag nach, sodass Ihr Depot wieder einen Cash-Anteil von mindestens 5% hat. Dieser Betrag dient nur als „eiserne Reserve“.

Sobald Sie Ihren Cash-Anteil durch Verkäufe wieder erhöht haben, überweisen Sie den kurzfristig nachgeschossenen Betrag wieder zurück auf Ihr Girokonto.

15. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.