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CB Geldmarkt Deutschland – Geld sicher angelegt

Der CB Geldmarkt Deutschland ist ein Geldmarktfonds, der von Allianz Global Investors Luxembourg S.A. aufgelegt wurde. Geldmarktfonds legen ihr Kapital vorwiegend in Geldmarktitel und Wertpapiere mit Laufzeiten von unter 12 Monaten an.

Dazu gehören vor allem Termingelder und Anleihen mit kurzen Laufzeiten. Daher gehören Geldmarktfonds zu den sichersten Geldanlagen, die meistens Großinvestoren zum kurzfristigen „Parken“ ihres Kapitals nutzen.

Mehr zum Thema: Wie funktioniert der Geldmarkt?

Die Rendite ist aufgrund des niedrigen Anlagerisikos sehr gering und entspricht in der Regel nicht mehr als 2% bis 3%, wenn überhaupt.

Die Anlagestrategie des CB Geldmarkt Deutschland zielt genau auf ein solch niedriges Risiko ab.

Der Fonds investiert daher vorwiegend in Geldmarkttitel aus dem Euroraum sowie in Einlagen auf Sicht und Termin.

Darüber hinaus wird das Kapital noch in variabel verzinsliche Wertpapiere mit einer vierteljährlichen Zinsanpassung angelegt.

Wer ist Allianz Global Investors (AGI)?

Der Gründer des CB Geldmarkt Deutschlands – Allianz Global Investors Luxembourg S.A (AGIL) – ist eine Tochtergesellschaft der Allianz Global Investors Europe GmbH und damit zugehörig zur Allianz SE.

Der Firmensitz der AGIL befindet sich in Luxemburg.

Das Finanzunternehmen AGI verwaltet das Vermögen von privaten Anlegern, erstellt Anlagelösungen und gründet Hedge- sowie Pensionsfonds. Darüber hinaus vertreibt und verwaltet Allianz Global Investors Luxembourg S.A. in ganz Europa Geldmarktfonds.

Eigenschaften des CB Geldmarkt Deutschland

Der CB Geldmarkt Deutschland hat sein Domizil in Luxemburg, wo der Geldmarktfonds vom Fondsmanagement AGIL verwaltet wird.

Aufgrund seiner europäischen Wurzeln werden die Anteile auch in Euro geführt, weshalb für deutsche Anleger kein Währungsrisiko entsteht.

Würde beispielsweise ein Fonds in US-Dollar laufen und diese Währung würde sich gegenüber dem Euro abschwächen, so würde ein deutscher Anleger bei einem Verkauf seiner Fondsanteile in US-Dollar weniger Euros erhalten.

Bei den Fondsanteilen des CB Geldmarkt Deutschland handelt es sich um jährlich ausschüttende Anteile und nicht um thesaurierende. Das heißt, die entstehenden Erträge aus den Anlagen des Fonds fließen nicht in die Anteile wieder mit ein.

Niedrigzinspolitik schmälert die Rendite

Anleger, die sich Anteile am CB Geldmarkt Deutschland kaufen möchten, können dies wie bei einem normalen Aktienkauf über die Börse erledigen.

Dadurch muss der Anleger keinen Ausgabeaufschlag zahlen. Die Verwaltungsgebühr beim CB Geldmarkt Deutschland muss hingegen entrichtet werden.

Sie beträgt 0,6% pro Jahr: Dies ist niedriger als bei anderen Fondsarten, wo die Gebühren in der Regel bei 1% bis 2% liegen. Als letzter Kostenpunkt steht die Depotgebühr von 0,01% – 0,05% an.

Zusammen genommen sind die jährlichen Kosten sehr überschaubar, maximal 0,7%. Doch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank lässt die Rendite auf rund 0,5% (Mitte 2013) schmelzen und so einen Anlageverlust verbuchen.

Anleger des CB Geldmarkt Deutschland müssen sich daher, wie bei vielen anderen Geldmarktfonds, mit einer realen Anlagerendite von Null und weniger begnügen.

Sollten die Leitzinsen wieder steigen und damit auch die Rendite der Geldmarktfonds, eignet sich dieses Investment um Geld kurzfristig sicher zu „parken“.

31. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Michael Kempe
Von: Michael Kempe. Über den Autor

Der diplomierte Betriebswirt (FH) und ausgebildete Finanzjournalist beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Kapitalmarkt – im Besonderen mit Aktien, Fonds und CFDs.