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CFDs: Nutzen, Risiko und Tücken im Überblick

Der Begriff “CFD” bedeutet nichts anderes als: “Contract For Difference”. Der CFD ist ein Vertrag des Anlegers mit dem Emittenten des CFD auf den Ausgleich der Differenz der Kurse zum Abschluss des Vertrages (Kauf des CFD) und der Vertragsauflösung (Verkauf des CFD).

CFDs: Möglich auf Aktien, Indizes, Währungen und Rohstoffe

Für einen CFD muss der Anleger das zugrundeliegende Wertpapier nicht kaufen, sondern nur eine so genannte Margin hinterlegen. Die Höhe dieser Margin variiert von Broker/Bank zu Broker/Bank und bestimmt den Hebel.

CFDs sind keine Terminmarktprodukte. Sie sind kaufbar (long) und verkaufbar (short), ohne dass der Anleger Positionen besitzen muss. Somit kann der Anleger auch an fallenden Kursen von Aktien, Indizes, Währungen und Rohstoffen partizipieren.

Spekulationen stehen im Vordergrund

Mit Hilfe von CFDs können Positionen abgesichert werden. Allerdings kann ein Anleger aufgrund des hohen Hebels mit geringem Kapitaleinsatz hohe Gewinne erzielen. Er kann dies in beide Richtungen praktizieren. Die Spekulation steht bei CFDs mittlerweile im Vordergrund.

Aber Achtung: Durch den Margin-Handel wird ein erheblicher Teil der Position kreditfinanziert. Beachten sie deshalb bitte, dass eventuelle Verluste bedeutend höher sein können, als die Mittel die eingesetzt worden sind!


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So funktioniert der Contract for Difference

Ein Beispiel: „Kauf 100 CFDs Siemens (bei 94,75 Euro)“ Hebel 1:10

In diesem Falle verdient der Anleger pro 1 Euro Anstieg in der Siemens-Aktie 100 Euro. Er verliert 100 Euro pro 1 Euro Kursverlust in der Siemens-Aktie. Für dieses Geschäft muss er eine Margin in der Höhe von Siemenskurs : Hebel * Anzahl CFDs, also 94,75:10*100 hinterlegen. Dies entspricht 947,50 Euro.

Steigt die Siemens-Aktie nun um 6,25 Euro auf 101,00 Euro, so hat der Anleger 6,25*100 = 625 Euro verdient. Das entspricht einer Rendite des CFDs von 65,96% bezogen auf die hinterlegte Margin. Die Aktie ist aber nur um 6,596% gestiegen. Somit errechnet sich ein Hebel von 10.

Auch hohe Verluste sind möglich

Fällt allerdings die Siemens-Aktie um 6,25 Euro, so wird Ihr Depotstand um 625 Euro sinken. Sie können einen CFD auch durchhalten, bis die Aktie wieder irgendwann über Ihrem Einstandskurs gestiegen ist. Wichtig ist dabei, dass Sie immer die Größenordnung an erforderlicher Margin decken können.

Denn ab einem gewissen Level wird der Broker die CFDs zwangsverkaufen, damit keine größeren Verluste entstehen, als Sie an Margin hinterlegt haben. Sie können aber neue Margin nachschießen, bzw. haben einen höheren Depotstand, der mehr Margin rechtfertigt.

Damit ist auch völlig klar, dass CFD-Geschäfte nicht nur hoch risikobehaftet sind, sondern beispielsweise über Nacht bei großen Kurssprüngen über den Totalverlust hinausgehen können.

Nur erfahrene Anleger mit hohem Risikobewusstsein und verschmerzbarem Kapital sollten sich auf dieses Glatteis bewegen. Für Positionsabsicherungen hingegen ist der CFD ein probates Mittel.

Die Tücken der Broker

Wichtig ist auch, zu wissen, dass gewisse Broker ihre eigenen Kurse für CFDs stellen. Sie handeln, weil sie Emittent sind, auch gegen Sie. Damit können Unregelmäßigkeiten auftauchen. Im Übrigen tragen Sie als Anleger auch das Emittentenrisiko. Geht ein CFD-Broker pleite (das ist schon vorgekommen), dann gehen Sie leer aus.

So ist es umso wichtiger, sich den richtigen seriösen Broker für den CFD-Handel auszusuchen. Es gibt Profibroker, die die Kurse 1:1 an die Realtime-Aktienkurse koppeln. Dort ist der CFD-Handel am fairsten.

Das Fazit zu CFDs

Sie können mit einem CFD gehebelt an der Kursbewegung von Wertpapieren partizipieren. Die Chancen sind höher, aber auch das Risiko ist höher. Wichtig ist es dabei vor allem, sich einen fairen und seriösen Broker für den Handel auszusuchen.

9. Dezember 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Sturm. Über den Autor

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