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CFDs können Sie ruinieren – auch wenn Sie alles richtig machen

Schon mehrfach habe ich Sie vor CFDs gewarnt. Das wiederhole ich hier erneut und empfehle Ihnen:

Kaufen Sie nie CFDs! Wenn Sie CFDs im Depot halten, verkaufen Sie diese und kaufen ein anderes Hebelprodukt!

CFDs sind einfach schlecht, denn sie beinhalten ein unkalkulierbares Risiko.

Und das besonders Schlimme: Selbst wenn Sie alles richtig machen, können CFDs Sie vollständig ruinieren.

CFDs können Sie Hunderttausende kosten

Die den CFDs innewohnende Nachschuss-Pflicht kann Sie Haus und Hof kosten – im wahrsten Sine des Wortes. Dazu habe ich Ihnen vor einiger Zeit dieses reale Beispiel genannt:

CFDs: 3.800 € Einsatz – 280.000 € Verlust

CFDs haben einen Investor in den Ruin getrieben. Er hatte mit CFDs das Währungs-Paar Schweizer Franken zu Euro gehandelt und einen Stopp-Loss gesetzt.

Er hatte also alles richtig gemacht.

Der Kurs des Währungs-Paares rauschte aber immer weiter in die falsche Richtung, ohne dass es Umsatz gab.

Als der Stopp-Loss später griff und es zur Glattstellung kam, waren die genannten 280.000 € weg – eine Nachschuss-Pflicht in der Größenordnung eines Einfamilienhauses.

CFDs: 7.268,4% Verlust

Da bekommt die Aussage „Haus und Hof verloren“ eine reale und bittere Bedeutung: Wenn Sie den Einsatz von 3.800 € ins Verhältnis zum Verlust von 280.000 € setzen, kommen Sie auf 7.268,4% Verlust!

Seinerzeit wurde von vielen weiteren vergleichbaren Verlust-Trades anderer Anleger berichtet. In der Summe gingen diese Verluste in die Millionen.


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Dieses Risiko ist bei CFDs real gegeben!

Deshalb hat die unabhängige EU-Behörde ESMA (Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde) vor einiger Zeit eine Investoren-Warnung für CFDs herausgegeben.

Diese Warnung fasse ich so zusammen:

Handeln Sie niemals mit CFDs

Die ESMA: „CFD sind mit einem hohen Risiko verbunden.

Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn ein CFD mit einem großen Hebel (‚Leverage’) versehen ist, da mit größer werdenden Hebel auch ein entsprechend größeres Risiko einhergeht.“

„Bei CFD handelt es sich nicht um standardisierte Finanzprodukte. Die verschiedenen CFD-Anbieter legen eigene Vertragsbedingungen und Kosten fest.“

Und die ESMA kommt zu dem Ergebnis: „Daher sind diese Produkte im Allgemeinen für die meisten Privatkunden nicht geeignet.“

CFD-Spezial mit fataler Leichtsinnigkeit

Anfang Obtober 2016 konnten Sie in der Zeitschrift „Der Aktionär“ eine umfangreiche und positive Berichterstattung zu CFDs lesen.

Auch dort geht man richtigerweise auf die Risiken ein. Fatalerweise heißt es aber dort (Zitat):

„Auch wenn Kritiker von Stoppkursen gerne ins Spiel bringen, dass diese beim Einbruch des Schweizer Franken im Januar 2015 auch nicht geholfen hätten, muss man doch zugeben, dass dies eine Ausnahmesituation war, die es so vorher noch nie gegeben hatte, und die sich wohl eher nicht mehr wiederholen wird.“

Meine Gegenfrage: Und was ist, wenn sich das doch so ähnlich wiederholt?

So gab es gerade nur wenige Tage später den Flashcrash des Britischen Pfundes – eine Situation, die ganz ähnlich ablief; genau wie der fatale Trade, der einem Anleger 280.000 € Verlust einbrachte.

Weitere Flashcrashs gab es und wird es immer wieder geben. Wenn Sie dann mit CFDs auf der falschen Seite stehen und Pech haben, ist nicht nur Ihr Geld weg, sondern auch Ihr Haus und Hof.

Ich frage Sie: Wollen Sie Ihr Haus und Ihre finanzielle Existenz riskieren auf die vage Aussage hin, dass sich so eine Situation „wohl eher nicht mehr wiederholen wird“?

Und wenn sich so eine Situation dann doch wiederholt? Was dann?

Mein Rat: Ich rate Ihnen dringend, CFDs nicht anzufassen!

Die sichere Lösung: Optionen

Wechseln Sie zu Optionen (nicht Optionsscheinen)!

Wenn Sie Optionen kaufen, ist der maximale Verlust auf die Höhe Ihres eingesetzten Kapitals (Kaufpreis) begrenzt. Eine Nachschuss-Pflicht gibt es bei gekauften Optionen nicht.

Wenn Sie Optionen nicht handeln wollen, dann handeln Sie zur Not auch die anderen Hebelpapiere der Emittenten.

Aber CFDs müssen verboten werden – sofort! Und deshalb wiederhole ich meine eingangs geschriebene Warnung:

Kaufen Sie nie CFDs“ Und wenn Sie CFDs im Depot halten, verkaufen Sie diese und kaufen ein anderes Hebelprodukt – am besten noch heute!

11. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.