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Chartanalyse DAX – der deutsche Aktienindex unter die Lupe genommen

Man kann den Chart des DAX mittel- bis langfristig recht gut analysieren. Im kurzfristigen Zeitfenster können immer wieder einmal starke Kursschwankungen eintreten.

Aus diesem Grund sollte man sich immer im Klaren darüber sein, wie lang man investiert sein möchte. Als Kleinanleger, der ETFs oder Derivate des DAX kauft, ist ein Blick auf das Gesamtbild sehr hilfreich. Erkennt man doch meist bei der Chartanalyse DAX starke Unterstützungen und Widerstände. Praktischerweise hält der DAX sich recht oft an diese Marken im Chart. DAX 30 ETF – so investiert man in diesen Fonds

Handelskanal und 200-Tage-Linie

Es gibt natürlich keine Garantie, dass bestimmte Marken und Durchschnitte im Chart immer halten – dafür ist die Börse in diesen Zeiten viel zu politisch bestimmt und dank der anhaltenden Finanzkrise immer am Rande des nächsten Kollaps.

Dennoch ist es schon viel wert, wenn man gewisse Trends und Bereiche ausmachen kann, in denen sich der Chart die meiste Zeit bewegen wird. Sobald es einen Ausbruch gibt, kann man entsprechend reagieren.

In der folgende Chartanalyse DAX sieht man den Tageschart von etwas über einem Jahr. Seit Sommer 2012 bewegt sich der deutsche Leitindex in dem rot eingezeichneten Aufwärtskanal.

DAX-Jahreschart-Aufwärtstrend


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(Quelle: Guidants.com)

Abgesehen von einer Ausnahme im Mai pendelt der DAX zwischen den roten Linien hin und her. Allein auf dieser Basis kann man bereits sein Investment kalkulieren und erneut den DAX kaufen (zum Beispiel per ETF oder Optionsschein), wenn er ein weiteres Mal von der unteren roten Linie nach oben abprallt.

Im Umkehrschluss könnte auch ein Aktienbesitzer von DAX-Unternehmen eine Absicherung kaufen, sobald der DAX die obere rote Linie erreicht. Schließlich gab es dann in den letzten 12 Monaten oft fallende Kurse. Die grüne 200-Tageslinie zeigt ebenfalls eine solide Unterstützung an, wie sich Ende Mai 2013 zeigte. Depot mit Derivaten absichern – so schützt man seine Aktiengewinne

Nach dem raschen Anstieg kippte der DAX in sehr kurzer Zeit nach unten weg und wurde von der roten Trendlinie und dem einfachen Durchschnitt der letzten 200 Handelstage aufgefangen. Von dort ging es wieder nach oben.

Wer sich selbst an die Chartanalyse DAX wagen möchte, sollte derartige Linien im Chart einzeichnen und auch einen Blick auf Durchschnittslinien werfen, die in der Vergangenheit Stärke gezeigt haben.

Im Gleichschritt mit den USA

Ein wichtiger Faktor bei der Chartanalyse DAX ist der Blick über den Atlantik. Oft gibt es eine Art Wechselwirkung zwischen dem DAX und den US-amerikanischen Indizes. Tatsache ist, dass sich der DAX oft nach dem Dow Jones und S&P500 richtet und dementsprechend sollte man sich auch anschauen, wie deren Charts verlaufen.

Hier sieht man die unterschiedliche bzw. meist identische Kursentwicklung von DAX, Dow Jones und S&P500 der vergangenen 4 Jahre. Alle Kurse wurden zu Beginn auf 100 fixiert.

DAX-Vergleich-mit-DOW-und-SP500

(Quelle: Guidants.com)

Die Ausschläge nach unten sind im DAX stärker, jedoch ist der Abstand zu den beiden US-Indizes seit etwa Herbst 2011 fast gleichbleibend und lief davor extrem im Gleichklang. Sollten die USA neue Höchstkurse in ihren Indizes erreichen, so stehen die Chancen also sehr gut, dass der DAX entsprechend denselben Kurs einschlägt.

Man erkennt, dass alle 3 Indizes beim Wert 100 starten. Der blaue DAX hat in den 4 Jahren bis Sommer 2013 rund 35% zugelegt. Der S&P500 führt das Feld mit über 50% Zuwachs an. Der Dow Jones ist mit etwas unter 50% knapp dahinter.

Chartanalyse DAX: Fazit

Es gibt also wichtige Marken bei der Chartanalyse DAX, die es zu identifizieren gilt. Auch wenn man sich nicht blind auf diese Widerstände und Unterstützungen verlassen darf, zeigen sie doch die wahrscheinlichste Marschrichtung.

Parallel dazu sollte man immer die Kurse in den USA im Blick haben, denn der DAX ist grundsätzlich ein Schatten von S&P500 und Dow Jones.

Deshalb muss man auch aufpassen, sollten die Kurse in den USA einbrechen, obwohl Deutschland eigentlich eine gute Figur macht. Dann kann auch der DAX schnell in Mitleidenschaft gezogen werden.

2. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.