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Chartanalyse Dow Jones: Kurschancen richtig erkennen

Wenn chartinteressierte Anleger eine Chartanalyse des Dow Jones machen möchte, sollten sie nicht nur dessen Kursverlauf berücksichtigen. Es gibt noch einen anderen Chart, den es zu betrachten gilt.

Dabei handelt es sich um den Dow Jones Transportation Average, der eine Art Vorreiterrolle übernimmt. Oft kann man hier ablesen, wohin die Reise im eigentlichen Dow Jones Industrial Average geht.

Schafft der Transportation Average neue Hochs, so folgen dann auch meist der Dow Jones und S&P500. Zeitlich gibt es dafür allerdings keine feste Regel. Die Chancen steigen zumindest deutlich, dass die anderen Indizes ebenfalls nach oben klettern werden.

Dow Jones 4-Jahres-Chart

Ein Blick auf das größere Zeitfenster (Wochenchart) bei der Chartanalyse Dow Jones macht deutlich, in welchem Bereich die Kurse derzeit handeln.

Im folgenden Chart erkennt man, dass der rot eingezeichnete Trendkanal bereits vor 2010 begann und noch immer anhält.

Dow-Jones-2013-Aufwärtstrend-3-Jahre


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(Quelle: Guidants.com)

Die starken Schwankungen zwischendurch definieren den Kanal, aber sie konnten ihn bisher nicht durchbrechen. Indexfonds: Der Dow Jones Industrial Average

Allein daraus kann man bereits längerfristige Handelsideen konstruieren. Prallt der Dow Jones an der unteren Trendlinie nach oben ab, kann man ihn kaufen. Hat er das obere Ende des Kanals berührt und dreht, ist es Zeit zum Verkaufen. Das funktioniert auch im kleineren Zeitfenster, wie der blaue Trendkanal zeigt, der sich seit Ende 2012 gebildet hat.

Dow Jones Tageschart

Zoomen wir etwas hinein und schauen uns die Chartanalyse Dow Jones im Tageschart an. Der aktuelle blaue Trendkanal startete im Winter 2012 und ist seit dem Tief im Juni 2013 gut erkennbar.

Wie man sieht, pendeln die Kurse in einem Trendkanal hin und her, der sich wiederum in einem größeren Trendkanal befindet. Beide Kanäle sind aufwärts gerichtet und allein deshalb sollte man momentan keine Investitionen auf fallende Kurse tätigen.

Down-Jones-Tageschart-2013-Trendkanal

(Quelle: Guidants.com)

Erst wenn der blaue Kanal nach unten durchbrochen wird, sind wieder Kurse bis zur unteren Begrenzung des großen roten Kanals möglich. Bis dahin sollte man den blauen Kanal ähnlich wie den roten behandeln, sprich auf steigende Kurse wetten, wenn die Kurse an der unteren Linie nach oben abprallen.

Grundsätzlich ist es immer sicherer, in einem Aufwärtstrend Zwischenerholungen zu kaufen, als bei neuen Höchstkursen auf fallende Kurse zu hoffen. Beides kann aber funktionieren, wenn der Kanal hält. Das Potenzial nach oben ist bei aufsteigenden Kanälen aber nun einmal besser.

Chartanalyse Dow Jones: Fazit

Seit einiger Zeit befindet sich der Dow Jones also in einem breiten Aufwärtskanal. Dieses muss man so lange beachten, bis er gebrochen und nicht schnell zurückerobert wird.

Folglich wären Kurse von 14.000 Punkten gegen Ende 2013 auch noch kein Beinbruch und Grund zur Panik. Erst wenn die Kurse nachhaltig unter dem roten Kanal notieren, ist es Zeit dafür, langfristig umzudenken. Bis dahin hält die bullische Phase vorerst an. Hausse oder Baisse: Den richtigen Trend erkennen

Die Kombination aus den beiden eingezeichneten Trendkanälen bei der Chartanalyse Dow Jones lässt ein Kursziel von etwa 16.300 Punkten im Dow Jones erwarten. Dort kreuzen sich die rote und blaue Linie.

Solange der blaue Trendkanal dominiert, kann es auch sein, dass wir Kurse oberhalb des roten Trendkanals sehen. Sollte der blaue Kanal nach unten verlassen werden, wäre das nächste Ziel die untere Begrenzung des roten Kanals.

25. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.