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Chartanalyse-Indikatoren: Diese Werkzeuge führen ans Ziel

Die meist genutzten Chartanalyse-Indikatoren findet man überall und kann sie auch für seine eigene Betrachtung von Kursen verwenden. Gerade Privatanleger können mit der richtigen Auswahl von Indikatoren für sich saubere Analysen durchführen und sich finanziell absichern.

Es gibt in der Regel drei verschiedene Typen von Chartanalyse-Indikatoren – jeder mit eigener Bedeutung und Nützlichkeit.

Gleitende Durchschnitte

Diese Form der Chartanalyse-Indikatoren wird im Englischen Moving Average genannt. Diese Durchschnittslinien kann man in den Chart zeichnen lassen. Oft findet man an bestimmten Punkten im Chart starke Widerstände oder Unterstützungen.

Als häufigste Varianten gibt es einfache gleitende Durchschnitte (SMA) und exponentielle gleitende Durchschnitte (EMA). Oft werden dafür runde Zahlen verwendet, wie zum Beispiel der EMA50 oder SMA200. Exponential Moving Average und seine Bedeutung in der Chartanalyse


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Unterschiedliche Charts können aber wiederum unterschiedliche Zeiträume bei den Durchschnitten aufweisen, die man beachten sollte. So kann bei einem Chart der EMA100 ein nützlicher Indikator sein und bei einem anderen Wert ist es der SMA85.

Das findet man nur heraus, wenn man verschiedene Zahlen eingibt. Sollte ein Chart sich nicht nach bestimmten Durchschnittslinien richten, so kann man sich das auch notieren und vermeidet damit schlechte Handelsideen.

Weitere Chartanalyse-Indikatoren für Durchschnitte sind das Bollinger Band und der MACD.

Oszillatoren

Diese Chartanalyse-Indikatoren werden unter dem Chart dargestellt und schwanken zwischen zwei Extrembereichen. Meist sieht man dabei den Relative-Stärke-Index (RSI). Moving Average: RSI als ergänzenden Indikator

Aber auch andere Oszillatoren werden als Chartanalyse-Indikatoren gerne verwendet, wie zum Beispiel Momentum oder Commodity Channel Index (CCI). Erreichen diese Chartanalyse-Indikatoren einen Grenzbereich, so verstärken sich die Anzeichen, dass sich der Chart bald in die andere Richtung bewegen kann.

Garantiert werden kann dies jedoch nicht, denn Oszillatoren können in bestimmten Fällen auch über längere Phasen hinweg einen Extremwert aufweisen. Ein Durchbruch vom Extrembereich zum neutralen Bereich kann allerdings als Handelssignal benutzt werden, dass die Gegenbewegung gestartet ist.

Umsatzindikatoren

Es müssen nicht immer Trendlinien und Durchschnitte sein. Die alte Schule an der Börse lehrt auch, wie man den Umsatz mit dem Kursverhalten zu deuten hat. Lässt man sich im Chart das gehandelte Volumen einblenden, kann man auch davon viel ableiten.

Steigende Kurse sollten beispielsweise immer mit steigendem Volumen einhergehen. Ist das nicht der Fall, ist die Chance hoch, dass der Kursanstieg nicht nachhaltig ist. Entsprechend anders herum verhält es sich bei fallenden Kursen. Meist geht der Handel zurück, wenn die Kurse fallen. Steigt dagegen das Volumen an, sollte man ebenfalls auf der Hut sein.

Chartanalyse-Indikatoren: Fazit

Auch die Profis verwenden meist nur eine Handvoll Chartanalyse-Indikatoren. Obwohl die Auswahl an Indikatoren bei den neuesten Charting-Programmen extrem vielfältig ist, werden die oben genannten Indikatoren am häufigsten verwendet.

Weil selbst die großen Spieler am Markt sich nach diesen Chartanalyse-Indikatoren richten, haben bestimmte Marken im Chart schon allein deswegen eine große Bedeutung. Das sollte man als Kleinanleger beim Traden immer im Hinterkopf behalten.

29. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.