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Checkliste: In 7 Schritten zum passenden Optionsschein

Der Artikel zeigt Ihnen, wie Sie in 7 einfachen Schritten den passenden Optionsschein finden.

Schritt 1: Aussichtsreichen Basiswert wählen

Der hohe Hebel oder das niedrige Aufgeld können noch so verlockend sein: Wenn sich der ausgesuchte Basiswert nicht in die gewünschte Richtung bewegt, können Sie mit einem Optionsschein kein Geld verdienen.

Suchen Sie also zunächst einen Basiswert, der Ihrer Meinung nach deutliches Kurspotenzial besitzt. Setzen Sie nur auf einen Optionsschein, wenn Sie fest von einer starken Kursbewegung des Basiswerts überzeugt sind.

Schritt 2: Kursziel für den Basiswert festlegen

Wenn Sie eine aussichtsreiche Aktie oder einen Index als Basiswert gefunden haben, überlegen Sie sich, welches Kursziel er in einem bestimmten Zeitraum erreichen kann.

Schritt 3: Optionsschein für geplante Anlagedauer wählen

Vor dem Kauf eines Optionsscheins sollten Sie eine Vorstellung haben, wie weit der Basiswert in der von Ihnen erwarteten Zeitspanne steigen (bei einem Call) oder fallen (bei einem Put) wird.


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Solche Filter sind nötig, um die sehr große Anzahl der möglichen Optionsscheine einzugrenzen.

So gibt es zum Beispiel auf den DAX zurzeit über 5.000 verschiedene Optionsscheine. Wenn Sie dem DAX auf Sicht von 12 Monaten ein Kursziel von 8.000 Punkten zutrauen, scheiden bei der Auswahl alle Optionsscheine aus, deren Gewinnschwelle (break even) über 8.000 Punkten liegt.

Da Sie erst ab der Gewinnschwelle Geld verdienen, sollten Sie sogar noch einen Puffer einbauen. Im oben genannten Beispiel wäre eine Gewinnschwelle von 7.800 Punkten ein denkbarer Oberwert.

Schritt 4: Volatilität beachten

Ist die erwartete Schwankungsstärke (implizite Volatilität) bei dem ausgesuchten Basiswert zu hoch, ist der Optionsschein (zu) teuer.

Dann lohnt sich eher der Einsatz von Hebel-Zertifikaten, bei denen die „Vola“ keine Rolle spielt.

Schritt 5: Kursziel für Optionsschein setzen

Einen Optionsschein sollten Sie nicht unbedingt sofort verkaufen, sobald das Kursziel erreicht ist.

Überlegen Sie vielmehr: Ist der Kurs ausgereizt, oder gibt es neue Fakten (z. B. gute Geschäftszahlen, neue Aufträge), die für weiter steigende Kurse sprechen? Wenn keine neuen Informationen vorliegen, bietet sich ein Verkauf an. Sind dagegen positive Fakten aufgetaucht, können Sie den Schein weiter halten.

Schritt 6: Verluste begrenzen

Setzen Sie direkt nach dem Kauf des Optionsscheins eine erste Stop-Loss-Marke, um mögliche Verluste zu begrenzen.

Je nach Höhe des Hebels, Marktsituation und Ihrer persönlichen Risikoneigung kann der Puffer (Abstand aktueller Kurs zur Stop-Loss-Marke) bei 20 bis 30% liegen.

Schritt 7: Setzen Sie niemals alles auf einen Optionsschein

Der „Geldanlage-Berater“ empfiehlt Ihnen für Hebel- Instrumente (Optionsscheine und Hebel-Zertifikate) einen maximalen Depot-Anteil von 10%. Verteilen Sie dieses Kapital stets auf mehrere Optionsscheine.

Risikostreuung ist bei der Optionsschein-Auswahl oberstes Gebot.

31. Mai 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.