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China-Aktien bieten Anlegern gute Einstiegschancen

Spätestens nach dem Mega-Börsengang der Alibaba Group sind China-Aktien wieder in aller Munde. Das Reich der Mitte verspricht Wachstum und hat in 2014 erstmals seit mehr als einem Jahrhundert die USA als weltgrößte Wirtschaft vom Thron gestoßen, so aktuelle Daten des International Monetary Fund (IMF).

Die USA stand nach Ablösung von Großbritannien im Jahr 1872 seither durchgehend an der Spitze der weltgrößten Ökonomien. Inzwischen ist die chinesische Wirtschaft 17,6 Billionen US-$ schwer, während der International Monetary Fund (IMF) Amerikas Wirtschaft zuletzt auf 17,4 Billionen US-$ taxierte.

Und mit dem Wachstum der chinesischen Wirtschaft soll nach IMF-Angaben noch lange nicht Schluss sein. Im Jahr 2019 dürfte Chinas Wirtschaft auf 27 Billionen US-$ anschwellen. Von diesem Boom können auch Anleger profitieren, wenn sie auf die richtigen Werte setzen.

China-Aktien: Warum Fondsmanager auf Alibaba setzen

Schon vor dem Börsengang, der weltweit große Euphorie auslöste, kauften sich Hedge Fund Manager im großen Stil China-Aktien wie Alibaba ein. Neben George Soros (Soros Fund Management) und David Shaw engagierten sich Wall Street Größen wie Dan Loeb, David Tepper und Leon Cooperman bei Chinas führendem E-Commerce-Giganten.

Nicht ohne Grund: Alibaba Group (WKN: A117ME) kontrolliert den chinesischen E-Commerce-Markt mit einem geschätzten Marktanteil von 80%. Auch im chinesischen Online-Zahlungsmarkt ist Alibaba mit der Tochter Alipay eine feste Größe.


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Im Gegensatz zum Online-Händler Amazon.com, der um jeden Preis wachsen will, weist Alibaba zudem hohe Gewinnmargen aus und ist deutlich profitabler. Der Grund ist das Geschäftsmodell, das hinter Alibaba steht. Der chinesische Internet-Händler verzichtet weitgehend auf Lagerhaltung und fungiert als Vermittler zwischen Privatkunden und Geschäften.

Baidu: Google-Pendant zieht einsam seine Kreise

Nach dem sich Google im Jahr 2010 praktisch aus China zurückgezogen hat, war die Bahn frei für den Lokalmatadoren Baidu (WKN: A0F5DE), dessen Aktien sich in den letzten 2 Jahren verdoppelt haben.

Das Unternehmen ist der dominante Suchmaschinenanbieter sowohl auf dem Desktop, als auch auf mobilen Endgeräten. Laut iResearch vereinigt Baidu rund 80% der gesamten Umsätze mit Suchmaschinenwerbung in China auf sich.

Damit ist Baidu ähnlich dominant wie Alibaba im E-Commerce-Bereich und ebenfalls aus einem langfristig orientierten China-Depot kaum mehr wegzudenken. Daher setzen auch große Fondsmanager wie Philippe Laffont (Coatue Management) auf Baidu.

Tencent: Der Social Networking King im Reich der Mitte

Eine der erfolgreichsten China-Aktien der letzten Jahre ist Tencent (WKN: A1138D). Das Internet-Unternehmen aus Shenzhen war vor dem Börsengang von Alibaba der größte Internet-Konzern nach Marktkapitalisierung.

Mit seinem QQ Messenger, der von mehr als 800 Mio. Chinesen genutzt wird und mit seiner Nachrichten-App WeChat (mehr als 600 Mio. Nutzer) dominiert Tencent de facto den Markt für soziale Netzwerke in China. Auch die Performance kann sich sehen – in den vergangenen 2 Jahren haben sich Tencent-Aktien mehr als verdoppelt.

China-Aktien bieten weiter gute Chancen

Die Performance in der Vergangenheit ist zwar keine Garantie für künftige Kursgewinne, jedoch bieten China-Aktien wie Alibaba, Baidu oder auch Tencent langfristig orientierten Anlegern weiterhin gute Chancen.

Der Grund ist nicht nur die marktbeherrschende Stellung der einzelnen Unternehmen in den jeweiligen Marktbereichen, sondern auch das ungebrochene Wachstum des Landes.

Zwar dürften sich auch die Wachstumsraten im Reich der Mitte in den nächsten Jahren weiter verlangsamen, doch auch mit 5 bis 7% Wirtschaftswachstum bietet China weiterhin alle Chancen, zumal sich Anleger auch berechtigte Hoffnungen auf künftige Dividendenzahlungen bei China-Aktien machen können.

22. August 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands