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Commodity Channel Index (CCI): Einfach erklärt

Der CCI wird dazu verwendet, den Beginn und das Ende von Kurstrends zu erkennen.

Sowohl bei saisonalen Trends als auch bei komplexen Zyklen ist dies das Ziel.

Der Commodity Channel Index und seine Geschichte

Ursprünglich wurde der Indikator zur Verwendung am Warenterminmarkt entwickelt. Sein Erfinder war Donald Lambert, ein Rohstoffhändler der 70er und 80er Jahre.

Lambert hatte herausgefunden, dass sich viele Rohstoffpreise in relativ gleichmäßigen Zyklen bewegen.

Er nahm den Durchschnitt der letzten 20 Perioden (Tage oder Wochen) und ermittelte den Abstand zu einem typischen Kurs des Basiswertes. Diesen definierte Lambert als Durchschnitt von Tageshoch-, Tagestief- und Schlusskurs.

Heute benutzen viele Trader den Indikator auch zur Analyse von Aktienkursen oder den Devisenmärkten.

Die Berechnung des Indikators ist sehr komplex. Sie wird jedoch von den meisten Handelsprogrammen ohnehin automatisch vorgenommen.


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Der Commodity Channel Index in der Anwendung

Was genau zeigt uns der Commodity Channel Index?

Trader und Investoren benutzen den CCI, um die Stärke eines Trends sowie Preisextreme zu identifizieren. Die Preisextreme lassen sich dann als Hoch- und Tiefpunkte in dem Indikator ausweisen.

Sie deuten auf einen überkauften beziehungsweise überverkauften Markt hin.

In der vorliegenden Grafik lässt sich die Bewegung des DAX-Charts und die Anzeige des Commodity Channel Index parallel betrachten.

Der erste tiefe Kursausschlag nach unten wird ebenfalls von dem Indikator als stark überverkaufter Markt bewertet. Dieses Signal könnte auf eine baldige Gegenbewegung hindeuten.

Die folgenden drei „Bergspitzen“ zeigen eine an den Hochpunkten jeweils überkaufte Situation an. Auch wenn der generelle Aufwärtstrend hier Bestand hat, folgen kurze Verkaufsphasen.

Der CCI sollte daher niemals unter Ausschluss anderer Indikatoren betrachtet werden, da wesentliche Teilaspekte nicht berücksichtigt werden.

Mehr zum Thema: Technische Indikatoren verstehen und anwenden

Ebenso sollte natürlich auch der allgemeine Trendverlauf beachtet werden. In unserem Beispiel verhält sich der zeitlich übergeordnete Aufwärtstrend stabil.

Technische Hintergründe

Der Großteil der CCI-Bewegung findet zwischen +100 und -100 statt. Jede Bewegung, die außerhalb dieser Spanne liegt, zeigt extrem überkaufte oder überverkaufte Märkte an.

Generell lässt sich daraus ableiten, dass bei einem CCI von über +100 die Kurse eher anziehen und bei einem CCI von unter -100 die Kurse nachgeben.

Da zwischen diesen beiden Niveaus keine eindeutige Aussage getroffen werden kann, wird allgemein empfohlen, nur bei starken Ausschlägen des Indikators seine Positionen zu öffnen.

Allerdings lassen sich diese „Kursmarken“ auch individuell anpassen. Hierzu sollte jeder Trader sein eigenes Gefühl entwickeln und den CCI mit seinen eigenen Erfahrungswerten ausstatten.

2. Januar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Christian Klein. Über den Autor

Christian Klein hat durch eine Ausbildung in der Finanzbranche und ein anschließendes Studium mit Schwerpunkt BWL weitreichende Erfahrungen im Wertpapierhandel sammeln können. Aus persönlichem Interesse setzt er sich weiterhin mit Finanzpolitischen Themen sowie detaillierten Analysen auseinander. Als privater Anleger mit mehr als zehn Jahren Erfahrung befasst er sich mit technischer Analyse und deren Zusammenhang im täglichen Marktgeschehen.