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Container – Investment in stählerne Boxen

Die Angebote für Container-Investments wirken zum Teil sehr verlockend. Hohe Renditen werden in Aussicht gestellt und es wird häufig mit Krisensicherheit geworben.

Doch es lohnt sich, genauer hinzusehen. Zum einen bestehen verschiedene Möglichkeiten, ein Container-Investment zu tätigen. Zum anderen sind neben den verlockenden Aussichten auch Risiken zu beachten.

So kann man mit einem entsprechenden Investment zwar einerseits tatsächlich hohe Rendite erwirtschaften, andererseits droht jedoch auch ein totaler Schiffbruch.

Container-Investment: Die verschiedenen Anlageformen

Man kann auf verschiedene Weisen in Container investieren. Neben der Direktanlage besteht auch die Möglichkeit, das Geld in Containerfonds anzulegen.

Bei beiden Formen des Container-Investments hat der Anleger in der Regel selbst wenig Aufwand, was die Verwaltung der Container angeht.

Der Unterschied besteht vielmehr darin, dass bei einer Direktanlage ein konkreter Container von dem Anleger erworben wird, welcher von dem Anbieter dieser Anlageform gemanagt wird.

Bei einem Containerfonds investiert hingegen die Fondsgesellschaft in eine Vielzahl von Containern oder beauftragt wiederum ein weiteres Unternehmen, dies zu tun. Hierbei besitzt der Anleger also nicht direkt einen eigenen Container.

Container-Direktanlage

Bei der Direktanlage in Container werden ein oder mehrere Container erworben. Dabei kann der Kaufpreis stark schwanken.


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Es besteht auch die Möglichkeit, gebrauchte Container zu erwerben, die je nach Alter und Zustand unterschiedlich teuer sein können.

Wurde ein Container erworben, muss der Anleger je nach gewähltem Anbieter nicht mehr viel selbst erledigen. Die Vermietung und der spätere Verkauf werden meist von einem beauftragten Manager übernommen.

Der Vorteil gegenüber Containerfonds ist vor allem der, dass es sich bei Containerfonds häufig um geschlossene Fonds mit einer vergleichsweise langen Laufzeit handelt.

Mehr zum Thema: Geschlossene Fonds, was ist das Besondere?

Zum Teil steht schon vor Vertragsabschluss der künftige Mieter der Container fest und auch die Miethöhe ist oft bereits geregelt. Zudem kann der Rückkaufpreis am Ende der Laufzeit im Vorfeld verhandelt werden.

Der größte Unterschied zu einer Anlage in Containerfonds ist jedoch, dass man selbst der Eigentümer eines realen Objekts ist. Dies wirkt auf viele Anleger durchaus verlockend, da physischer Besitz viel konkreter ist als etwa Fondsanteile.

Investment in Containerfonds

Bei Containerfonds muss der Anleger in aller Regel ebenfalls keine organisatorischen und verwaltungstechnischen Arbeiten übernehmen. Dies wird von der Fondsgesellschaft übernommen oder delegiert.

Im Gegensatz zu einer Direktanlage ist hier natürlich das Einzelfallrisiko geringer, da meist in mehrere hundert bis mehrere tausend Container investiert wird.

Die Laufzeiten starten häufig erst bei 5 Jahren, so dass keine hohe Flexibilität wie bei der Direktanlage gegeben ist.

Jedoch stehen auch bei Containerfonds viele Erträge bereits zu Beginn fest. Je nach Anbieter können die Mieten und Rückkaufpreise der Container im Vorfeld festgesetzt werden.

Risiken bei einem Container-Investment

Auch wenn es verlockend klingt, dass die Erträge bereits im Vorfeld festgelegt werden können, kann niemand eine Garantie geben, dass diese nicht durch unvorhersehbare Geschehnisse ausfallen.

So sollte man sich gut informieren, ob und in welchem Umfang wirklich alle vorstellbaren Ereignisse versichert sind, also beispielsweise Beschädigung oder Verlust des Containers.

Auch spielt natürlich die Weltwirtschaft eine große Rolle. Schwächelt diese, kommt es meist auch zu einem verringerten Frachtaufkommen, wodurch auch Container-Investments Verluste einfahren können.

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass manchmal mit viel zu optimistischen Zahlen gearbeitet wurde, die aufgrund einer nicht entsprechend wachsenden Weltwirtschaft nicht eingehalten werden konnten.

Mehr zum Thema: Pleitewelle bei Schiffs- und Containerfonds erwartet (2009)

Außerdem existieren gewisse Währungsrisiken, da dies ein globales Geschäft ist, welches vielfach in US-$ abgewickelt wird.

Um eine komplett sichere Anlageform handelt es sich somit nicht. Zwar sind hohe Renditen möglich, doch diese sind keinesfalls garantiert. Gerade in Zeiten einer instabilen Wirtschaftslage gilt es, besondere Vorsicht walten zu lassen.

9. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sebastian Grünewald. Über den Autor

Sebastian Grünewald ist freier Autor und Redakteur mit mehrjähriger Erfahrung. Er vermittelt einer breiten Leserschaft ökonomische Zusammenhänge und Themenfelder wie private Vorsorge und Geldanlage mit einfachen Worten.