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Containerfonds – Investieren in einen zyklischen Markt

Bei Containerfonds wird in Container investiert, wie man sie täglich auf den Straßen, auf Güterzügen oder auf Schiffen sieht.

Längst ist es nicht mehr selbstverständlich, dass Reedereien, Speditionen oder andere Transport- und Logistikunternehmen einen ausreichend großen Bestand an eigenen Containern haben.

Vielmehr ist dieser Markt sehr großen Schwankungen unterworfen, so dass es für die betreffenden Unternehmen sinnvoll ist, Container je nach Bedarf anzumieten.

Für den Anleger kann eine derartige Investition sehr rentabel sein. Schließlich ist das weltweite Transportaufkommen – zum Beispiel durch den Aufschwung in Asien – in der Vergangenheit stark gewachsen.

Dennoch handelt es sich bei Containerfonds keineswegs um eine risikolose Investition. Will man hier Geld anlegen, sollte man alle Möglichkeiten, aber auch alle Risiken im Auge behalten.

So funktionieren Containerfonds

Auch wenn es die Möglichkeit eines Direktinvestments in Container gibt, so sind Fonds in diesem Bereich häufiger anzutreffen. Vielfach handelt es sich hierbei um geschlossene Fonds.

Man investiert hier in eine Fondsgesellschaft, welche in der Regel von dem Geld eine Vielzahl von Containern kauft. Dies können sowohl neue als auch gebrauchte Container sein.


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Diese werden dann vermietet, wobei Reedereien hier zu den größten Abnehmern gehören. Die Mietverträge können in ihrer Dauer schwanken – von wenigen Monaten bis hin zu mehreren Jahren.

Die Container werden zum Ende der Fondslaufzeit meist wieder verkauft. Die Einnahmen setzen sich also aus der laufenden Vermietung und dem Verkaufserlös zusammen.

Chancen bei einem Investment in Containerfonds

Bei einer florierenden Weltwirtschaft sind die Renditen bei einem Investment in Containerfonds mitunter groß.

Durch einen stetig wachsenden Bedarf an Transportkapazitäten können die Mieteinnahmen auch innerhalb der Fondslaufzeit anwachsen.

Zudem gehen Schätzungen davon aus, dass rund 75% des internationalen Warentransports mit Containern erfolgt. Ein Ende der Container-Ära ist nicht in Sicht.

Selbst bei einem sinkenden Transportvolumen muss nicht zwangsläufig auch die Containerbranche betroffen sein. Geraten beispielsweise Reedereien unter Druck, verkaufen sie mitunter Teile ihres eigenen Container-Bestandes.

Dies erhöht dann bei steigendem Transportaufkommen natürlich die Nachfrage nach Mietcontainern, wovon die Fondsgesellschaften und damit die Anleger dann profitieren können.

Bei Containerfonds existieren jedoch auch Risiken, die nicht zu unterschätzen sind und dem Anleger bewusst sein sollten.

Risiken bei Investments in Containerfonds

Gerade wenn Fondsgesellschaften mit kurzfristigen Mietverträgen arbeiten, kann es bei sinkendem Bedarf passieren, dass die Mieten sinken oder es gar zu Mietausfällen kommt.

Die Container sind in aller Regel gegen Verlust oder Beschädigung versichert, doch lauert auch hier ein gewisses Risiko. So können zwischenzeitlich beispielsweise die Wiederbeschaffungskosten der Container gestiegen sein.

Wenn zum Ende der Fondslaufzeit der Verkauf ansteht, kann der Erlös starken Schwankungen durch die aktuell bestehende Nachfrage unterliegen.

Natürlich ist der wichtigste Faktor die aktuelle Wirtschaftslage und damit das weltweite Transportaufkommen.

Gerade in Krisenzeiten kann der Bedarf an Containern auch stark sinken und es entstehen Überkapazitäten. Dies war vor allem in den Jahren 2008 und 2009 zu beobachten.

Ein Investment in Containerfonds will also gut überlegt sein. Neben der Aussicht auf hohe Renditen gibt es auch Risiken, die nicht immer vollständig einkalkuliert werden können.

Als Anleger sollte man sich nicht von der scheinbar einfachen Struktur dieser Anlageform blenden lassen. Viele Faktoren können auf den Erfolg dieser Anlage einwirken und es gilt, die Risiken richtig abzuschätzen.

13. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sebastian Grünewald. Über den Autor

Sebastian Grünewald ist freier Autor und Redakteur mit mehrjähriger Erfahrung. Er vermittelt einer breiten Leserschaft ökonomische Zusammenhänge und Themenfelder wie private Vorsorge und Geldanlage mit einfachen Worten.