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Continental: Vorreiter beim Autonomen Fahren

Kommt das Thema Autonomes Fahren zur Sprache, denken viele Anleger an Branchenvorreiter wie Google und Tesla Motors (Autopilot). Auch der Fahrdienstvermittler Uber testet bereits erste selbstfahrende Taxis in den USA.

Doch auch in Deutschland lehnt man sich nicht zurück. Vor allem der zweitgrößte Automobilzulieferer der Welt, die Continental AG, hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Sie will im Bereich Autonomes Fahren zum Marktführer avancieren und die Zukunft der Mobilität mitgestalten.

So treibt Continental autonomes Fahren voran

Hierfür forscht Continental an mehreren Standorten in den USA, China, Europa und Japan. Damit das Autonome Fahren tatsächlich Realität wird, setzt Continental auf sechs wesentliche Bausteine: Sensorik, Schwarm-Vernetzung, Mensch-Maschinen-Dialog, Systemarchitektur, Ausfallsicherheit und natürlich auf die Akzeptanz des vollautomatisierten Fahrens durch den Menschen.

Bei Conti glaubt man, dass die Automatisierung des Autos schrittweise erfolgen wird. Die Teilautomatisierung durch Fahrassistenzsysteme (Spurwechselassistent etc.) ist bereits heute Realität, ab 2020 soll die nächste Phase durch Hochautomatisierung folgen. Dies bedeutet, dass der Computer zeitweise einfache Aufgaben wie zum Beispiel eine kurze Autobahnstrecke übernimmt, während der Fahrer jederzeit eingreifen kann.

In 2025 wird es nach Meinung von Conti dann vollautonome Fahrzeuge auf den Straßen geben, die sogar komplexe Verkehrssituationen in Innenstädten meistern.


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Geschäft mit Fahrassistenzsystemen wächst um 45%

Zwar steckt das Autonome Fahren noch in den Kinderschuhen, doch Continental profitiert durch sein Angebot an Fahrerassistenzsystemen und zugehörigen Komponenten bereits heute von diesem Trend.

Garagenansicht der technischen Komponenten zum Automatisierten Fahren

Quelle: Continental

Allein im ersten Halbjahr 2016 erhöhten sich die Verkaufszahlen im Bereich Fahrassistenzsysteme bei Conti um 45% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Markt für Autonomes Fahren birgt großes Wachstumspotenzial

Und diese Entwicklung dürfte erst der Anfang sein, denn der Markt für das Autonome Fahren soll bis 2030 ein zusätzliches Umsatzvolumen in Höhe von 40 Mrd. US-$ (36,4 Mrd. €) für die Branche generieren, so die Unternehmensberatung Roland Berger. Neue Software-Lösungen rund um Fahrassistenzsysteme sollen für ein Marktvolumen von bis zu 20 Mrd. US-$ (18,2 Mrd. €) bis 2030 sorgen.

Zum Vergleich: Continental erwartet für 2016 einen Umsatz von 41 Mrd. €, womit dieser Markt (Autonomes Fahren) durchaus eine signifikante Chance für den Hannoveraner Automobilzulieferer darstellt.

So will Continental den Markt für Autonomes Fahren erobern

Durch den Einsatz von Stereo-Kameras und Radar/Lidar versetzt Continental das Auto heute schon in die Lage, bis zu 200 Meter vorauszusehen. Damit sollen Verkehrssituationen (Staus, Baustellen, etc.) frühzeitig und automatisch erkannt werden.

Steuergeräte, Kameras, Laser, Sensoren und Radar/Lidar werden künftig im Straßenverkehr eine noch größere Rolle spielen als heute. Continental sieht sich durch sein bestehendes Know-how im Bereich Steuerungsmodule, Sensorik und Reifen in der Pole Position.

Zum Beispiel will Continental in der Zukunft Sensoren in Reifen integrieren, damit das Fahrzeug die Fahrbahnbeschaffenheit automatisch erkennt. Damit sollen die Reifen zu einem wichtigen Sensornetzwerk für das Auto avancieren.

Fazit: Autonomes Fahren birgt großes Potenzial für Continental

Vor wenigen Jahren schien es noch undenkbar, dass in Kürze schon Roboter-Autos auf öffentlichen Straßen unterwegs sein werden. Dies ist heute keine Utopie mehr, vielmehr wird das Autonome Fahren die Automobilindustrie revolutionieren.

Und Continental ist ganz vorne mit dabei, denn der Automobilzulieferer gilt als einer der Vorreiter in Deutschland, was das Autonome Fahren angeht. Wenngleich Google, Tesla Motors, Daimler, Mobileye und andere Spezialisten ebenfalls mit Hochdruck daran arbeiten, dass das Autonome Fahren Realität wird, sehen Marktbeobachter Wettbewerbsvorteile auf der Seite von Continental.

Der Grund: Continental liefert bereits seit 145 Jahren Komponenten (Reifen, Elastomeren, Elektronik usw.) für die Automobilindustrie und kann so auf einen jahrzehntelangen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Ob Conti diesen Wettbewerbsvorteil auch in steigende Umsätze und Gewinne ummünzen kann, wird sich allerdings erst in der Zukunft zeigen.

31. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands

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