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Cook Island Silberbarren: gesenkte Mehrwertsteuer

Silberbarren unterliegen in Deutschland einer Mehrwertsteuer in Höhe der vollen 19%. Der Cook Island Silberbarren umgeht diese Regelung jedoch.

Die Steuer in Höhe von 19% trifft all die Investoren hart, die in Krisenzeiten auf die Sicherheit des Edelmetalls setzen möchten.

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Silbermünzen nur mit 7% besteuert

Eine Alternative bietet sich jedoch in einer weiteren Steuerregelung. Silbermünzen, die in einem Staat als offizielles Zahlungsmittel geführt werden, besteuert der deutsche Staat nämlich nur mit einer Mehrwertsteuer von 7%.

Der deutsche Münzhändler Jürgen Göbel kam daher schon 2007 auf die Idee, einen sogenannten Münzbarren aufzulegen – also eine Silbermünze in Form eines Barrens.

Cook Island Silberbarren: Mehrwertsteuer von nur 7%

Kurz darauf wurde der Cook Island Silberbarren eingeführt, der in Deutschland bei der Schmiedeanstalt Heimerle + Meule als Agenturausgabe geprägt wird und auf dem Inselstaat als offizielles Zahlungsmittel gilt.


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Als Agenturausgabe werden Münzen bezeichnet, die von einem privaten Hersteller in Lizenz für ein Land geprägt werden. Die Prägung jeder Münze wird dabei vom Land mit Gebühren belegt.

Der Cook Island Münzbarren tritt dabei in unterschiedlichen Größen auf. Kleinste Variante ist ein 100 g schwerer Barren, der einen Nennwert von 5 Cook Island Dollar besitzt. Der größte Barren mit einem Gewicht von 5 kg ist hingegen 150 Dollar wert.

Münzbarren äußerst beliebt

Die Münzbarren sind äußerst beliebt, da Investoren sie aufgrund ihrer guten Stapelbarkeit auch in großer Stückzahl gut lagern können.

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Eine Wertsteigerung als Sammlermünze sind daher aber auch nur in geringem Maße zu erwarten – die Auflage ist bislang zumindest noch unlimitiert.

Der Kauf lohnt sich dennoch in vielen Fällen, da der Silberbarren durch die geringe Mehrwertsteuer gleich schwere „echte“ Barren im Preis unterbietet.

So kostet ein normaler Silberbarren aus der Schmiede von Heimerle + Meule mit einem Gewicht von 1 kg aktuell rund 830 €. Der gleich schwere Cook Island Münzbarren aus der gleichen Schmiede kostet hingegen nur 765 €.

Silberbarren: Mehrwertsteuer sorgt für Schnäppchen

Anleger, die also 1 kg Silber besitzen möchten, sollten daher zum Münzbarren greifen. Der Wiederverkauf kann sich dabei jedoch in Einzelfällen schwierig gestalten, da sich nicht jede Bank auf den Kauf einlässt.

Steigt der Silberpreis jedoch weiter ähnlich rasant an wie bisher, lässt sich auch mit dem günstigen Barren eine angemessene Rendite erzeugen.

Andorra als (noch) günstigere Alternative

Cook Island ist übrigens nicht der einzige Kleinstaat, der einen Silberbarren als offizielles Zahlungsmittel besitzt. Seit 2011 stellt die bekannte Schmiede Umicore ein ähnliches Exemplar für Andorra her.

Diese sind jedoch nicht vollverprägt und somit deutlich günstiger. Dies bedeutet gleichzeitig, dass der reine Gewichtspreis für das Edelmetall hier in Deutschland wohl unschlagbar sein dürfte.

Der Andorra-Barren wird übrigens auch mit einem geradezu enormen Gewicht von 15 kg ausgegeben. Aktuell belaufen sich die Kosten auf rund 11.200 € für den Silberbarren – inklusive Mehrwertsteuer.

10. April 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.