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Crash-Strategie: Islands bürgerfreundliche Politik

Die EU versinkt immer mehr im Chaos. Nicht nur die Flüchtlingskrise und der drohende Brexit sind daran schuld, sondern auch die private Vermögens-Vernichtung durch die Nullzins-Politik der EZB.

Einst zeigte das kleine Island auf, wie eine neue, eine bürgerfreundliche Politik ein Land aus der Krise führen kann.

Allerdings unterscheidet diese sich stark von der in der EU praktizierten: Raffgierige Banker produzierten eine riesige Blase, die platzte und Island an den Rand des Chaos führte.

Die Regierung verstaatlichte die Banken, musste aber trotzdem zurücktreten.

Die neue isländische Politik führte dazu, das Land zu retten, ohne die Bürger dafür zu bestrafen – ganz im Gegenteil:

So half die isländische Regierung ihren Bürgern nach dem großen Banken-Crash

  • Die Schuldenlast für Haushalte und für Mittelstands-Unternehmen sollte verringert werden – und zwar so: Auto- und Unternehmens-Kredite, die an ausländische Währungen gebunden waren, wurden vom obersten isländischen Gerichtshof für ungültig erklärt.
  • Das Parlament entschied ähnlich für Hypotheken-Darlehen. Diese Kredite wurden in die heimische Währung konvertiert. Dadurch wurden die ausstehenden Zinsen deutlich reduziert; die Zinssätze vereinzelt sogar rückwirkend neu errechnet.
  • Hausbesitzern, deren Kredite höher waren als die gesunkenen Immobilien-Werte, wurden Abschreibungen ihrer Schulden angeboten, sofern das Negativ-Kapital 110% des Immobilien-Wertes überschritt.

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  • Eine Subventionierung der Hypotheken-Zinsen wurde angeboten.
  • Angeboten bzw. eingeführt wurde auch ein Moratorium für die Kündigung von Hypotheken-Darlehen.
  • Ebenso verhielt es sich mit einer zeitlich begrenzten Aufhebung der Rückzahlung von Krediten, die an Fremdwährungen gebunden waren.
  • Hinzu kam eine Umschuldung dieser Kredite.
  • Weitläufige Abschreibungen von Krediten für Firmen und Privatpersonen wurden vorgenommen.
  • Menschen mit geringerem Einkommen, mit geringeren Immobilien-Werten oder mit mehreren Kindern wurden staatlich unterstützt.
  • Nicht Normalverdiener, sondern die Wohlhabenden wurden mit Steuer-Erhöhungen bedacht. So konnten Kürzungen im Sozialbereich verhindert werden. Die Binnen-Nachfrage wurde stabilisiert.

Islands bürgerfreundliche Politik

Lesen Sie noch einmal in Ruhe durch, was wir Ihnen zuvor aufgelistet haben. So also half die isländische Regierung ihren Bürgern.

Durch diese bürgerfreundliche Politik verhinderte die Regierung, dass die Banken – insbesondere Familien – Immobilien-Darlehen aufkündigten und sie dadurch ihre Eigenheime verloren. Dies hätte erneut einen Einbruch des Immobilien-Marktes zur Folge gehabt.

Island half den Bürgern, die EU bestraft sie

Während also Island seine Bürger in und nach der Krise unterstützte, sieht die Politik in der EU ganz anders aus:

Die Verantwortlichen pressen ihre durch die Finanzkrise in Not geratenen Menschen noch mehr mit Sparprogrammen aus;

knechten sie mit noch höheren Steuern und Abgaben, während Sozial-Leistungen weiter einstampft werden – und dazu noch ihr Vermögen und die Altersvorsorge durch den Nullzins vernichtet werden.

Diese bürgerfeindliche Linie gipfelt in dem Credo der Europäischen Zentralbank (EZB), dass keine Bank pleitegehen darf.

Somit sollen auch keine Anleihen-Besitzer/-Gläubiger Verluste erleiden. Was mit Ihnen und Ihrem Vermögen geschieht, ist den Verantwortlich der EZB sowie den Regierungen völlig egal.

Erkennen Sie den Unterschied?

22. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.