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Dachfonds: Sichere Vermögensverwaltung für kleine Geldbeutel

Dachfonds stellen im Regelfall ein gemischtes Portfolio aus Anteilen von in Aktien-, Renten-, Immobilien-, Rohstoff- oder Geldmarkttiteln investierenden Investmentfonds zusammen. Je nach Risikoneigung können Sie als Anleger unter Dachfonds mit unterschiedlich hohen Anteilen an Aktienfonds wählen.

Die einzelnen Fonds im Dachfonds werden als Subfonds bezeichnet. Auch mit kleinen Anlagebeträgen können Sie an einer standardisierten Vermögensverwaltung im Bereich der Fonds teilhaben. Die Auswahlentscheidung für den richtigen Dachfonds muss nur noch anhand Ihrer persönlichen Chancen-Risiko-Einstellung vorgenommen werden.

Die Auswahl der für das Risikoprofil des Dachfonds geeigneten Zielfonds wird Ihnen durch das Fondsmanagement des Dachfonds abgenommen, das in der Regel über einen besseren Marktüberblick verfügt. Ein Dachfonds übernimmt für Sie folgende Aufgaben:

  • Abnahme der Fondsselektionsentscheidung. Der Dachfondsmanager wählt für Sie die seiner Meinung nach optimal zu Ihrem Risikoprofil passenden Fonds aus.

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  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

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  • Abnahme der Marktselektionsentscheidung (Länder, Branchen, Regionen)
  • Abnahme der Timingentscheidung, also der Umschichtung in die beste Anlage zu jedem Zeitpunkt

Geringere Abhängigkeit der Dachfonds zu Einzelmärkten reduziert Ihr Risiko

Der Dachfondsmanager streut Ihr Anlagerisiko auf mehrere Arten. Als erstes richtet er sich nach der Gewichtung der einzelnen Fondsklassen, die bei jedem Dachfonds klar festgelegt ist.

Betreut er einen Dachfonds, der zu 30% in Aktienfonds, zu 40% in Rentenfonds und zu 30% in Immobilienfonds investiert ist, wird er entsprechend dieser Gewichtung die seiner Meinung nach aussichtsreichsten Fonds in das Portfolio aufnehmen. Agiert er international, wird er die Fonds aus den Ländern auswählen, für die er die beste Performance erwartet.

Durch die Streuung über verschiedene Anlageklassen wie Aktien-, Renten- und Immobilienfonds und die internationale Streuung erreicht der Dachfonds in der Regel eine recht hohe Unabhängigkeit von kurzfristigen und regional bedingten Schwankungen einer Anlageklasse. Natürlich entstehen Ihnen als Anleger durch dieses Auswahlverfahren und dem damit verbundenen Research Kosten, die die Wertentwicklung des Dachfonds schmälern.

Vorsicht Kostenfalle: Darauf sollten Sie achten

Ein Problem für Anleger in Dachfonds sind die Kosten. Durch den Aufbau der Dachfonds fallen an 2 Stellen Gebühren an. Mit jedem Fonds, den der Dachfondsmanager in sein Portfolio aufnimmt, kauft er in der Regel auch den Ausgabeaufschlag des einzelnen Fonds und dessen Managementgebühr mit ein.

Ausnahme: Kauft der Dachfonds eines Anbieters Einzelfonds der eigenen Gesellschaft, so entfällt in der Regel der Ausgabeaufschlag. Allerdings sollten Sie diese Kostenersparnis nicht überbewerten. Auch bei Dachfonds gilt die Regel: Ein Fonds mit Ausgabeaufschlag und guter langfristiger Rendite ist besser als ein schlecht laufender Fonds, bei dem Sie einmalig den Ausgabeaufschlag sparen.

Zu den Ausgabeaufschlägen und Managementgebühren der Einzelfonds kommen noch die Gebühren des Dachfondsmanagements und ein Ausgabeaufschlag für den Dachfonds selber hinzu. Diese doppelte Gebührenstruktur wird auch „Kaskadeneffekt“ genannt. Diese „Gebührenkaskade“ fällt umso mehr ins Gewicht, je kurzfristiger Ihre Anlagedauer ist.

21. Januar 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.