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Dachfonds-Vergleich: wesentliche Merkmale zur Auswahl der besten Fonds

Wer in einen Dachfonds investieren möchte, sollte vor seinem Kauf in jedem Fall mehrere Fonds verschiedener Anbieter vergleichen.

Zumeist sind die Fonds in ihrer Grundstruktur gleich, jedoch es gibt diverse Ausprägungen wie zum Beispiel die Gebührenstruktur, das Management oder die Zusammenstellung, die deutlich unterschiedliche Renditen entstehen lassen können.

Die Risikoauswahl und die Zusammenstellung des Fonds

Zunächst ist es für den Anleger ratsam auszuwählen, in welchen Markt er investieren möchte. Hierbei kann gleichzeitig entschieden werden, welches Risiko eingegangen werden soll.

Die Investition in einen Dachfonds, der sich aus Aktienfonds zusammensetzt, ist wesentlich spekulativer, als beispielsweise der Erwerb eines Rentendachfonds.

Der Aktiendachfonds investiert in verschiedene Aktienfonds, wobei deren Aktienanteil mitunter bei 100% liegen kann. Durch Kursveränderungen ist hier das Risiko deutlich erhöht.

Bei einem Rentendachfonds beinhaltet dieser lediglich Rentenfonds die vorwiegend in festverzinsliche Wertpapiere investieren und nur einen geringen Aktienanteil halten.

Ein Dachfonds investiert in einen Gesamtmarkt

Wer sich für einen Dachfonds entscheidet, dem muss bewusst sein, dass er in übergeordnete Märkte investiert. Mit einem Dachfonds lässt sich seltener in spezielle Teile einer Branche oder Region investieren.

Dachfonds investieren unter anderem in folgende Bereiche:

  • Aktienfonds bestimmter Länder (Russland, Indien, Schwellenländer)

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    • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
    • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
    • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
    • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
    • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
    • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

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  • Aktienfonds bestimmter Branchen (Internet, Logistik, Energie)
  • Geldmarktfonds (Währungsfonds)
  • Rentenfonds bestimmter Länder (festverzinsliche Papiere)

Aber auch gemischte Fonds stehen dem Anleger zur Verfügung. Hier sollte dann genau auf die Fondsauswahl und die Beimischung von Aktien- bzw. Rentenfonds geachtet werden.

Welche Strategie das Management verfolgt, lässt sich anhand des Fondsprospekts bzw. des Fondsportraits entnehmen.

Mehr zum Thema: Dachfonds als interessante Anlagealternative

Beim Dachfonds Vergleich den Ausgabeaufschlag sparen

Die Gebühren eines Fonds gliedern sich in mehrere Punkte. Zum einen gibt es den Ausgabeaufschlag. Dieser fällt im Regelfall dann an, wenn der Fonds über einen Filialvertrieb erstanden wird.

Der Aufschlag liegt oft zwischen 3 und 5%. Hiervon erhält die Vertriebsbank fast die komplette Provision. Der Grund für diese Gebühr ist der Beratungs- und Serviceaufwand, den die Bank mit dem Vertrieb des Fonds hat.

Sollte der Anleger keine Beratung benötigen, so ist es ratsam, über einen Online-Broker zu handeln. Hier wird oftmals auf den Ausgabeaufschlag verzichtet.

Allerdings ist dies nicht bei jedem Dachfonds so. Online-Broker haben unter Umständen mit verschiedenen Fondsemittenten Kooperationsverträge geschlossen und nicht jeder Dachfonds lässt sich ohne Ausgabeaufschlag erwerben.

Mehr zum Thema: Über Fondsvermittler den Ausgabeaufschlag sparen

Verwaltungs- und Managementgebühr im Auge behalten

Bevor der Anleger die Dachfonds weiter analysiert, sollte er unbedingt auf die fortlaufenden Kosten achten.

Hier gibt es auch eklatante Unterschiede die den Anleger später Rendite kosten. Die jährlichen Verwaltungsgebühren reichen von 0 bis rund 3%. Betrachtet man die jährliche Performance der Fonds, sollte diese Gebühr auch immer Berücksichtigung finden.

Ebenso existiert mitunter auch eine „Performance-Gebühr“. Dies bedeutet, dass das Fondsmanagement bei einer Jahresperformance von beispielsweise über 5%, einen Anteil an jedem weiteren Prozentpunkt erhält, den es erwirtschaftet.

Somit wird in extrem starken Börsenphasen erneut die Rendite für den Anleger geschmälert, wohingegen in schwachen Marktphasen das Fondsmanagement lediglich keine leistungsbezogene Vergütung erhält.

Eine finanzielle Sanktion oder Kürzung der Gehälter in schlecht gemanagten Phasen existiert nicht. Dies sollte ebenfalls stets im Hinterkopf des Anlegers präsent sein.

30. Juni 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Christian Klein. Über den Autor

Christian Klein hat durch eine Ausbildung in der Finanzbranche und ein anschließendes Studium mit Schwerpunkt BWL weitreichende Erfahrungen im Wertpapierhandel sammeln können. Aus persönlichem Interesse setzt er sich weiterhin mit Finanzpolitischen Themen sowie detaillierten Analysen auseinander. Als privater Anleger mit mehr als zehn Jahren Erfahrung befasst er sich mit technischer Analyse und deren Zusammenhang im täglichen Marktgeschehen.