von Janne Jörg Kipp

Das Aktien-Beben an den Märkten hat erst eingesetzt – die richtige Anl

Beben geht weiter

Chefanalyst Janne Joerg Kipp hatte die schlechten Konjunkturdaten aus den USA – vor allem vom Donnerstag – erwartet. Keine Panik, rät er – und empfiehlt „Substanz im Juni“

Die Aktienmärkte sind alleine gestern zunächst regelrecht zusammen gebrochen, bis sie sich plötzlich wieder erholten.

Grund war der Philadelphia-Index in den USA, der Investoren verschreckte.

Das „Beben“ aber hat erst begonnen – sorgen Sie in Ihren Vorsorgeplanungen dafür, dass dieses Beben an Ihnen vorübergeht, gibt es jetzt in der kommenden Woche bereits beste Chancen. Fallende Kurse nutzen Sie zum perfekten Einstieg.

Konsumenten und Unternehmen sind misstrauisch

Der Philadelphia-Index zeigt vor allem, wie Einkäufer in den USA die eigenen Märkte sehen – und damit die Konjunktur. Alle Faktoren, mit denen ich für diese Woche gerechnet hatte – wie schon in den Wochen zuvor – kommen hier zustande.

Für Sie ein deutliches Signal, dass die Märkte berechenbar sind. Aktien und Anleihen. Sicherer können Sie für die Vorsorge kaum investieren.

Die Konjunktur in den USA lahmt, dies zeigt der Wochenrückblick eindeutig. Damit aber ist auch die Zinspolitik der FED – der Zentralbank – fast vorgegeben. Allenfalls „moderat“ wird sie die Zinsen anheben. Das hat Folgen, die bis an unsere Märkte reichen – und in den vergangenen Tagen reichten.

Konsumenten und Unternehmen sind misstrauisch und sehen, wie Wirtschaft und Dollar in den USA langsam zusammenbrechen. Die Rekordverschuldung, die in den nächsten Tagen gegen den offiziellen Widerstand der Republikaner beschlossen werden wird, schickt ihre Vorboten.

In Europa stabilisiert sich trotz des Griechenland-Desasters zwar der Euro ein wenig, aber die Aktienmärkte werden mit Blick auf die USA weiter verlieren.

Anleihen kurzfristig der sichere Hafen – in den vergangenen Tagen

Daher geraten europäische Aktienmärkte unter Druck, wie am Donnerstag zunächst deutlich geschehen, während die Anleihemärkte sich stabilisiert haben. Was Sie aber in den vergangenen Tagen erlebten, wird sich schnell wieder umkehren.

Zunächst gingen die Märkte jüngst von folgender Überlegung aus: wenn die Zinsen in den USA nicht oder kaum steigen, sind auch die schon emittierten Anleihen noch attraktiv. Neue Anleihen werden kaum mit deutlich höheren Zinsen an den Markt gebracht.

Die „Rettung“ Griechenlands schützt Anleihen, wie zuletzt anhand der Spanien-Emission gestern sichtbar war, vor einer rapiden Abwertung.

Umgekehrt haben Aktien kurzfristig verloren. Der scheinbar sichere Hafen jedoch steht kurz vor dem nächsten Unwetter. Schützen Sie sich durch rechtzeitiges Gegensteuern – gerade nach den falsch bewerteten Spanien-Anleihen von gestern. Hier tickt eine Bombe.

Situation kehrt sich wieder um

In wenigen Tagen aber wird – das Beben und hin und her geht weiter – sich die Situation wieder umdrehen. Die Märkte werden Anleihen neu beurteilen. Deutlich wird, dass die Griechenland-Rettung entgegen aller Beteuerungen weiteres Vertrauen gekostet hat. Jede Lösung geht zu Lasten von Investoren. Und damit wird die Zahl der Neuinvestoren sinken.

Spätestens dann werden auch die Zinsentscheidungen in neuem Licht betrachtet. Wenn die FED in den USA weiterhin um 2,5%-Punkte zu tiefe Zinsen bereithält – so meine Kalkulation anhand historischer Zinssätze -, fällt die Gelddruckerei auf.

Die Europäische Zentralbank wird in den nächsten Tagen, spätestens aber in wenigen Wochen Zinserhöhungen andeuten.

Beide Zinssignale verstärken den Trend gegen Anleihen weiter – dann zugunsten von Aktien. Deren Potenzial liegt, Substanz etwa im Dax vorausgesetzt, bei mindestens 25%. Kurz: In den nächsten Tagen erhalten Sie Gelegenheit, zu sehr günstigen Kursen einzukaufen.

Gold und Öl profitieren – der Rückblick gibt erste Signale

Auch Gold und Öl werden von den jüngsten Signalen profitieren. Die Signale – Anleihen werden kurzfristig vom Markt belohnt, fälschlicherweise – hilft Gold und Öl in den nächsten Wochen weiter auf die Sprünge.

Der Dollar wird relativ schnell unter weiteren Druck geraten und somit die in Dollar bewerteten Rohstoffe teurer werden lassen.

Zudem ist Gold jetzt schon angesichts des neuen Indexstandes aus Philadelphia als Kriseninvestment gefragt, wie mir Daten aus den vergangenen Stunden zeigen. Für Sie bedeutet all das:

Die Kurse von Substanzaktien, von Gold und von Ölinvestments werden von den jüngsten Ereignissen der vergangenen Woche profitieren. Griechenland, der neue Konjunkturindex in den USA, die Rekordschulden – all das beschert Ihnen weiterhin günstige Einstiegskurse.

 
 
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