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Das Cash-Komplott: Unser Bargeld in Gefahr

Sie wissen vielleicht bereits, dass die Bestrebungen zur Abschaffung von Bargeld auf vollen Touren laufen. Dass dies alles andere als krude Verschwörungstheorien, sondern knallharte Fakten sind.

Die Gründe liegen auf der Hand: Wenn es kein Bargeld mehr gibt, können Sie ein solches auch nicht mehr von der Bank abheben. Es kann so zu keinem Bank Run mehr kommen.

Kontobewegungen der Bürger sind besser zu kontrollieren als Bargeld. Sie haben keine Chance mehr einer Bankensanierung oder Zwangsabgabe wie beispielsweise einem „Negativ-Zins“ zu entgehen. Ihre Privatsphäre wird gläsern.

Verschiedene EU-Länder forcieren die Abschaffung von Bargeld

Man kann auch konkret aufzeigen, dass es verschiedene EU-Länder gibt, die eine Bargeldabschaffung forcieren. Dazu gehörten Schweden, Frankreich und Griechenland.

Doch noch ein weiteres Land plant einen massiven Vorstoß gegen Cash: Dänemark. Am Beispiel Dänemarks kann man konkret erkennen, wie das „Cash-Komplott“ tatsächlich funktioniert.

Zunächst wird der Öffentlichkeit, den Bürgern und Sparern etwas Unglaubliches „verkauft“: Nämlich, dass für den Einzelhandel enorme Kosten bei Bargeld-Zahlungen entstehen würden.

„Dänische“ Gründe für eine Cash-Begrenzung

Und so sollen diese Kosten aussehen:

  • Kosten für das Zählen der Einnahmen
  • Kosten für das (nächtliche) Lagern in Tresoren

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    • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
    • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
    • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
    • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
    • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
    • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

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  • Kosten für die Abholung durch Sicherheitsfirmen

Wie gesagt, das sind die Gründe, um Bargeld in Dänemark zu begrenzen und dann abzuschaffen.

Aus diesem Grund sollen Geschäfte, Restaurants, Tankstellen etc. zukünftig nicht mehr verpflichtet sein, Bargeld zu akzeptieren. Mit (noch) einer Ausnahme: Supermärkte. Können Sie sich das vorstellen?

Neues Gesetz ab 2016

Aber ob Sie es sich vorstellen können oder nicht – ab Januar 2016 soll dieses neue Gesetz gelten. Das dänische Parlament muss es zwar noch absegnen, aber glauben Sie mal, das ist schon längst beschlossene Sache.

Über 30 Prozent der Dänen zahlen bereits über MobilePay mit ihrem Smartphone. Auch bei Kreditkartenzahlungen liegen sie – wie auch die Finnen und Schweden – ganz vorne in der EU.

Dänische Notenbank kündigte Unglaubliches an

Aber das ist noch nicht alles: Um Zweiflern und Skeptikern endgültig den Wind aus den Segeln zu nehmen, sollte Folgendes bedacht werden: Schon im Oktober 2014 hat die dänische Notenbank angekündigt, künftig keine Geldscheine und Münzen mehr herauszugeben.

Begründung: Die Nachfrage sei zu niedrig. Dadurch würde sich die Produktion von Cash nicht mehr rentieren. Der Druck- und Prägestopp ist ebenfalls für das Jahr 2016 vorgesehen.

Das ist unglaublich. Verstehen Sie nun den perfiden Plan, WIE Bargeld abgeschafft werden soll?

Das „trügerische“ Deutschland

Und was ist mit Deutschland? Das fragen Sie sicher völlig zu Recht.

Es wurde Ihnen bereits aufgezeigt, dass auch hierzulande das Bargeld durch immer mehr Geldkarten ersetzt wird. Man verkauft ihnen, dass der bargeldlose Zahlungsverkehr sicherer, schneller und kostengünstiger sein soll.

Das „Smart cash“, das Plastikgeld wird als das einzig Wahre angepriesen. So werden die Sparkassen bis Ende dieses Jahres rund 45 Millionen SparkassenCards mit einer kontaktlosen Zahlungsmöglichkeit ausrüsten.

Nicht zu vergessen die bereitgestellte Technologie mit der Bezahlung über das Smartphone. Sowie die bargeldlosen Zahlungssysteme für den Online-Handel.

Langsame „Entwöhnung“ vom Bargeld

Mit all dem wird Ihnen das bargeldlose Zahlen immer leichter gemacht. Erste Schritte, um Sie von Ihrem Bargeld/Papiergeld zu „entwöhnen“. Auch wenn die Bundesbank verspricht, in Deutschland werde es auch weiterhin Bargeld geben.

Das haben die Franzosen, Griechen, Dänen und Schweden auch einmal geglaubt. Bevor der Cash-Zahlungsverkehr nun eingeschränkt werden wird/soll, um ihn schließlich ganz abzuschaffen.

Bargeld-Abschaffung vor Ihren Augen

Also noch einmal: Ganz konkret und vor Ihren Augen reduzieren gleich vier EU-Staaten drastisch Ihren Bargeldverkehr: Frankreich, Schweden, Griechenland und Dänemark.

Die Abschaffung von Cash wird in zwei Schritten vorangetrieben: Durch Begrenzung von Bargeld und danach die flächendeckende Abschaffung. Schritt eins wurde in diesen vier Ländern bereits so gut wie realisiert.

Der Chef-Analysten der Baader-Bank, Robert sagte dazu: „Wenn Bargeld abgeschafft wird, kann sich auch niemand mehr gegen Negativ-Zinsen wehren.“

Um genau das geht es, aber auch um mehr. Um viel mehr …

18. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.