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Discountzertifikate: Funktionsweise und Merkmale

Ein Discountzertifikat ist ein an der Börse gehandeltes Wertpapier.

Dem Inhaber steht ein Abschlag (Discount, Rabatt) auf den Preis des Basiswertes zu.

Im Gegenzug ist die Wertsteigerung durch eine Obergrenze (Cap) limitiert.

Merkmale eines Discountzertifikats

Discountzertifikate sind auf Basiswerte wie Einzelaktien, einen Aktienkorb, Indizes und Anleihen möglich.

Sie ähneln in der Funktionsweise Aktienanleihen:

Discountzertifikate verbriefen ein Stillhaltergeschäft, bieten einen Performancevorteil bei steigenden Kursen und sind in ihrer Laufzeit begrenzt.

Die Gewinnchance ist dabei ebenfalls begrenzt und der Anleger hat keinen Anspruch auf Dividenden.

Bei Discountzertifikaten ist eine Andienung des Basiswertes möglich, allerdings kann auch ein Totalverlust nicht ausgeschlossen werden.


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Discountzertifikate gewähren keine vollständige Kapitalgarantie.

Funktionsweise eines Discountzertifikats – ein Rechenbeispiel

Die Aktie eines Unternehmens wird aktuell bei 100 Euro gehandelt. Eine Bank bietet ein Discountzertifikat auf die Aktie für 90 Euro an, mit einem Cap von 107 Euro. Der Käufer bekommt also die Aktie mit einem „Rabatt“ von 10 Prozent.

Fällt der Kurs der Aktie um 10%, hat der Anleger immer noch eine ausgeglichene Bilanz, während der Direktkäufer der Aktie bereits mit 10% im Minus ist.

Bewegt sich der Aktienkurs seitwärts und schließt am Laufzeitende bei 100 Euro, hat der Anleger ein Kursplus von mehr als 10% erwirtschaftet, während der Direktinvestor keinen Gewinn erzielt hat.

Steigt hingegen der Kurs der Aktie im Rechenbeispiel auf 115 Euro, erhält der Zertifikatinhaber lediglich 107 Euro, während der Direktanleger die 115 Euro einstreichen kann.

Die Verluste beim Discountzertifikat sind begrenzt. Fällt der Aktienkurs unter das Cap, so wird am Laufzeitende der aktuelle Gegenwert des Basiswertes ausbezahlt.

Das Discountzertifikat wirkt in seiner Funktionsweise wie ein Sicherheitspuffer gegen Kursverluste.

Diese Sicherheit bezahlt der Anleger mit dem Cap (mit der Gewinnbegrenzung) und profitiert damit nicht mehr im vollen Umfang von weiteren Kurssteigerungen.

Mehr dazu: Funktionsweise von Discountzertifikaten

Discountzertifikate: Vor- und Nachteile

Discountzertifikate haben insbesondere dann Vorteile, wenn der Basiswert seitwärts tendiert, moderat sinkt oder leicht zulegt.

Die Nachteile eines Discountzertifikats zeigen sich dann, wenn der Kurs stark zulegt. In diesem Fall sind Sie als Anleger mit Index-, Bonus- oder Outperformance-Zertifikaten besser beraten.

Ein entscheidender Faktor bei Discountzertifikaten ist die Volatilität (Schwankungsbandbreite). Ist die Volatilität zum Kaufzeitpunkt relativ hoch, dann ist auch das Aufgeld hoch und damit ebenfalls der Rabatt.

Dadurch haben Anleger eine Chance auf eine relativ hohe Rendite bei einer Seitwärtsbewegung. Nimmt die Volatilität ab, schrumpft auch der Rabatt des Discountzertifikats oder der Preis steigt.

Neben der Gewinnbegrenzung (Cap) ist auch der Verzicht auf die Dividende nachteilig, die der Aktienanleger dagegen mit einstreichen kann.

Bei Dax-Werten, die eine hohe Dividende ausschütten, kann dies schon einmal eine entgangene Rendite von 5% und mehr bedeuten.

Mehr dazu: Discountzertifikate und deren Besteuerung

24. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands