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Das große Zittern der EU-Banken

Längst schon – und von Ihnen größtenteils unbemerkt – sind schlechte Zeiten für die Sparkassen angebrochen.

Die Finanz-Institute, die sich in der Vergangenheit besonders durch ihre Kundennähe und Krisensicherheit hervorgetan haben, stehen voll im Krisensturm.

Schuld daran: Die desaströse Null- und Niedrigzins-Politik der EZB, die ihnen keine Zinserträge mehr beschert.

Ein Sturm braut sich über dem roten Finanz-Giganten zusammen

Die Studie „Die Wertpapiergeschäfte der Sparkassen? – Eine Analyse der Anlagepolitik der deutschen Sparkassen“ der Frankfurt University of Applied Sciences kommt zu dem Ergebnis:

Viele Sparkassen müssen die Gelder Ihrer Kunden zunehmend an den Wertpapier- oder Aktienmärkten investieren! So sollen ihre Verluste ausgeglichen werden.

Ohne die Erträge aus diesen spekulativen Wertpapier-Anlagen würde wohl jede 8. Sparkasse hierzulande einen operativen Verlust ausweisen.

Das ist unfassbar, finden Sie nicht auch!?


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Durch die EZB-Politik werden Anleger in eine Fehlsteuerung getrieben

Vor gar nicht allzu langer Zeit erklärte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Georg Fahrenschon, dass die Auswirkungen der EZB-Politik die Anleger immer mehr belasten würden.

Neben den Sparern sind das auch zunehmend Versicherer, Sozialversicherungen, Krankenkassen und Stiftungen.

Durch die Absenkung des Leitzinses werde die Kredit-Vergabe keinesfalls angeregt. Wie Sie wissen, war ja genau das das erklärte Ziel der EZB.

„Die Negativzinswelt dehnt sich damit weiter problematisch aus“, so Fahrenschon weiter.

„Alle Anleger, die auf sichere Anlagen angewiesen sind, werden in eine Fehlsteuerung getrieben. Die Maßnahmen sind Ausdruck einer verzweifelten Suche der EZB nach immer mehr Stimulanz für die Märkte.“

Die rote Hütte brennt – und trotzdem gibt es Entwarnung

Sie sehen selbst: Wenn schon der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes solche Worte ausspricht, dann brennt die Hütte – und das nicht nur im sprichwörtlichen Sinne.

Und dennoch sieht man bei den 1.500 Sparkassen, ebenso wie bei den Volks- und Raiffeisenbanken dem bevorstehenden Banken-Stresstest gelassen entgegen.

Nachdem ein solcher bei den europäischen Großbanken durchgeführt wurde, soll ein er auch bei den kleineren deutschen Finanz-Instituten durchgeführt werden.

Allerdings ist dieser Test weit weniger streng ausgerichtet.

2017 will die Bundesbank zusammen mit der Finanz-Aufsicht BaFin die Widerstandskraft im Niedrigzins-Umfeld der Sparkassen etc. überprüfen.

Für Gelassenheit ist jedoch keine Zeit, denn die Wirklichkeit sieht ganz anders aus:

Klamme Sparkassen & Pleite-Kommunen

Sie wissen: Sparkassen müssen dem Gemeinwohl dienen und der Bevölkerung in allen Regionen sichere Geldgeschäfte ermöglichen. Die Häuser sind in kommunaler Hand. So stehen die Kommunen auch für ihre Schulden ein.

Die traurige Realität aber ist, dass die meisten Kommunen bereits klamm sind, man könnte auch sagen: pleite. Zu diesem Ergebnis kam bereits 2013 eine Studie der Prüfungs- und Beratungs-Gesellschaft Ernst & Young.

Somit geben sich die Pleitegeier auf kommunaler Ebene die Klinke in die Hand. Und Ihre Bank-Einlagen stehen im Feuer – mehr als jemals zuvor…

11. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.