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Das hässliche Gesicht der Spekulation

In einem vorangegangenen Artikel hatte ich Ihnen an dieser Stelle die großen Gefahren für unser Finanz-System präsentiert, die sich auf Grund des bestehenden Zinsmodells ergeben.

Wenn nun für die immer größeren durch Zins generierten Geldmengen keine rentablen Anlage-Möglichkeiten mehr gegeben sind, dann geht das Geld in die Spekulation.

Und genau das erleben wir aktuell einmal mehr.

Dabei ist wieder ein interessantes Phänomen zu beobachten: Je mehr der Markt gesättigt ist, umso geringer wird die Rendite für das anlagesuchende Kapital.

In dem Fall wird auch die Neigung größer, in die Spekulation einzusteigen.

Der große Knall wird schon seit den 80ern hinausgezögert

Begonnen hatte es bereits in den 80er-Jahren mit der Aktien-Spekulation, die dann bis zum Jahr 2000 immer wildere Blüten annahm.


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Die Aktienkurse stiegen exponentiell in die Höhe und alle Experten meinten, das würde so bis in alle Ewigkeit weitergehen.

Doch ab dem Jahr 2000 kollabierten die Aktienmärkte und die führenden Notenbanken – v. a. in den USA – sahen nur die Möglichkeit, die Zinsen massiv zu senken, um einen Systemcrash zu verhindern.

Durch die niedrigen Zinsen wurde das Kapital von der Aktien-Spekulationsblase in die Immobilien-Spekulation gelockt:

Immobilien wurden dann nicht mehr gekauft, um darin zu wohnen, sondern um damit zu spekulieren und das eigene Heim mit immer höheren Hypotheken belasten zu können, die dann für den Konsum verwendet wurden.

Die Spekulation hat viele Gesichter und Gefahren

Durch dieses ausgedehnte Schuldenspiel erholte sich der Konsum wieder und auch die Aktienkurse begannen wieder steil nach oben zu steigen.

Das heißt, eine vormals reine Aktien-Spekulationsblase wurde nun mit einer Immobilien-Spekulationsblase ergänzt.

In den USA mischten bis zuletzt bis zu 2/3 der gesamten Bevölkerung auf dem Immobilienmarkt mit und träumten vom schnellen, mühelosen Reichtum.

Ein Teufelskreis mit unausweichlichem Ende

Doch auch dieses Schuldenspiel gerät an ein natürliches Ende:

Je überschuldeter die Menschen sind, umso mehr Kredite platzen und desto kräftiger kommen die Banken in Schwierigkeiten.

Platzende Kredite ziehen jedoch Immobilien-Zwangsverkäufe nach sich, die dann immer stärker auf den Preis drücken und weitere Spekulanten in Zugzwang bringen.

Es ist also gar keine Frage, dass das Finanz-System früher oder später zusammenbrechen wird.

Jede exponentielle Entwicklung muss in einer realen, begrenzten Welt zwangsläufig unter der eigenen Last zusammenstürzen.

So können eben nicht unbegrenzt durch den Zinseszins immer mehr Schulden aufgehäuft und immer mehr Spekulations-Blasen eröffnet werden, ohne dass dies alles einmal in einem gewaltigen Crash untergeht.

Und je länger dieser Crash in die Zukunft verschoben wird – was nur durch weitere Spekulations-Blasen geht – umso gewaltiger wird der Krach werden, wenn die Blasen platzen!

17. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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