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Das sind die besten ETFs 2016

Wer von den Märkten der Welt profitieren will aber keine Zeit zum Traden hat, greift gerne auf passive Indexfonds zurück. Gleich ob Aktien, Anleihen, Devisen oder Rohstoffe, ETFs bilden einfach einen Index ab und bringen mit ihren geringen Transaktionen und Kosten auch nicht weniger Rendite, als gemanagte Fonds.

Beste ETFs 2016 sind schwer auszumachen

Wer sich erst seit Kurzem mit ETFs beschäftigt, mag zunächst das ideale Produkt suchen. Das gestaltet sich aber gar nicht so leicht.

Zwar werden regelmäßig ETFs als Sieger eines Jahres gekürt, doch welche Werte zu den besten ETFs 2016 zählen, lässt sich pauschal kaum ausmachen. Entscheidend ist die persönliche Anlagestrategie.

Grundsätzlich kommt es natürlich auf das Verhältnis von Kosten und Risiko zur Rendite an. Hinzu kommt der Vergleich zu gemanagten Fonds. Und: Bei einer Listung in die Reihe „beste ETFs 2016“ müssen anstehende Änderungen in der Besteuerung berücksichtigt werden, schließlich sind Indexfonds keine kurzfristigen Anlagen.


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Davon abgesehen lässt die Dynamik an den Aktienmärkten nach, weshalb bisherige Erfolgs-ETFs unter Umständen nicht mehr die erste strategische Wahl sind. Rückblickend hat sich zunächst einmal das Bild in Sachen Performance bei den großen Aktienindizes verschoben. Statt ETFs auf den heimischen Dax erwiesen sich Angebote auf den MSCI World mit über 1.600 Aktien als die bessere Wahl.

Hier vor allem thesaurierende ETFs, bei denen Ausschüttungen automatisch wiederangelegt werden. Im letzten Jahr brachte es der synthetisch replizierende ETF von Amundi sogar nach Abzug aller Kosten auf 12,11%, während der MSCI World selbst netto um 12,09% zulegte.

Strategien nutzen bei sich ändernden Märkten

In der richtigen Konstruktion können also ETFs durchaus den Markt schlagen. Im Laufe des Jahres holte dann aber der S&P 500 auf. Aus aktueller Sicht legte der entsprechende Amundi-ETF in den letzten 12 Monaten um 12,07% zu – der zuvor angesprochene auf den MSCI World nur noch um 8,87%. Doch die Luft an den Märkten wird dünner. Folglich lohnt ein Blick auf selektive ETFs.

Der iShare Dow Jones US Select Dividend etwa bildet den Dow Jones mit den dividendenstärksten Aktien ab und zeigte zum Stand Ende 2015 eine 5-Jahresperformance von 119,1%. Damit wurde das Vermögen in dem Zeitraum mehr als verdoppelt, und der ETF lag zu vergleichbaren aktiven Fonds an der Spitze. Aus aktueller Sicht sind es noch 97,97% – immerhin, denn auf ein Jahr bezogen macht das 20,67% Wertzuwachs.

Mit Blick auf die kommende Entwicklung gehören die als Smart Beta benannten Produkte in die engere Wahl. Sie greifen Ansätze aktiver Fondsmanager auf, die als Grundlage für die Gestaltung spezieller Indizes dienen. Dazu gehören beispielsweise die Volatilität, Value-Aktien, Small Caps, Momentum oder Dividenden.

Beim Smart Beta-ETF werden Indizes konstruiert, die vom eigentlichen Marktindex abweichen. Darüber hinaus sind sie nicht stur nach Marktkapitalisierung gewichtet. Teils sind sie gleich gewichtet, teils nach Bilanzkennzahlen. Smart Beta-ETFs sollen mehr herausholen, als nur den Index abzubilden.

Goldminen als Performance-Renner

Als tatsächliche Renner bzw. beste ETFs 2016 erwiesen sich solche auf Goldminen. Allen voran MVIS Global Junior Gold Minors mit ganzen 120,25% im Jahresverlauf. Kaum niedriger war die Performance beim Solactive Global Pure Miners. Auf 5 oder 10 Jahre allerdings liegen sie kräftig in der Verlustzone. Dieses Segment ist extrem volatil und mit Vorsicht zu genießen.

Wer es solider mag, sollte sich im Aktienbereich eher auf Smart Beta-ETFs auf Dividenden oder Value-Indizes konzentrieren. Die bisherige Abneigung gegenüber physischen thesaurierenden ETFs im Ausland ist übrigens bald kein Thema mehr. Bislang wurden alle ausschüttungsgleichen Erträge versteuert, weshalb sie samt Quellensteuererstattung in der Steuererklärung anzugeben waren. Nicht so bei synthetischen ETFs.

Ab 2018 aber greift ein einheitliches Verfahren, das auch synthetisch abbildende ETFs erfasst. Dann werden alle Fondsvarianten nach einer Pauschale besteuert.

11. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.