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Das sind die besten Orderarten

Je schneller ein Markt sich bewegt, desto mehr lohnen sich genaue Handelsangaben, die Ihre Wünsche zu 100 Prozent umsetzen.

Optionsscheine sollten Sie genau Ihren Wünschen anpassen und nicht umgekehrt, das würden Sie nämlich sehr schnell bereuen. Achten Sie bei Optionsscheinen deswegen auf folgende Merkmale.

Ist die mit einem Limit oder ohne

Das erste und wichtigste Unterscheidungsmerkmal sind die „Limits“. Entweder Sie geben Kurse an, bis zu denen ein bestimmter Auftrag ausgeführt werden soll oder Sie überlassen es dem Markt, das heißt dem Makler.

Doch Vorsicht, wenn Sie einem Makler diese Entscheidung überlassen, besteht die Gefahr, dass dann wird den nächstbesten Kurs, der tatsächlich geboten oder nachgefragt wird, nehmen.

Dieser nächstbeste Kurs kann gerade bei Exotenpapieren aber weit von dem bis dato festgestellten Marktpreis entfernt sein. Das kann sie zum lachen oder zum fluchen bringen.

Die beste Order: „Stopp-Limit-Order“

Die gängigsten Orders am Markt:

– Der“Market-Order“ Kauf. Definition: Sie geben dem Makler mit dieser Orderart vor, zum nächsten Brief (Angebots-)kurs („billigst“) zu kaufen.


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– Der „Market-Order“ Verkauf. Definition: Sie geben dem Makler mit dieser Order vor, zum nächsten Geld (Nachfrage-)Kurs („bestens“) zu verkaufen.

– „Limit-Order“ Kaufen: Sie geben dem Makler vor, zum angegebenen oder einem niedrigeren Kurs zu kaufen.

– „Limit-Order“ Verkaufen: Sie geben dem Makler vor, zum angegebenen oder einem höheren Kurs zu verkaufen.

– „Stopp-Order“ Verkaufen: Sie geben dem Makler vor, ab(!) Erreichen des angegebenen Kurses, der Kurs-Schwelle , zu verkaufen. Dann „verkaufe“ bestens.

– „Stopp-Order“ Kaufen: Sie geben dem Makler vor, ab(!) Erreichen des angegebenen Kurses, der Kurs-Schwelle, zu kaufen. Dann „kaufe“ billigst.

-„Stopp-Limit-Order“ Verkaufen: Sie geben dem Makler vor, ab(!) Erreichen des angegebenen Kurses, der Kurs-Schwelle, zu verkaufen. Dann soll er zum Limit-Kurs oder einem höheren Kurs verkaufen.

– „Stopp-Limit-Order“ Kaufen: Sie geben dem Makler vor, ab(!) Erreichen des angegebenen Kurses, der Kurs-Schwelle, zu kaufen. Dann soll er zum Limit-Kurs oder einem niedrigeren Kurs kaufen.

Das meint GeVestor zu den Orderarten

Die „Stopp-Limit-Orders“ haben sich in der Praxis am besten bewährt. Wir empfehlen Ihnen im Zweifel diese Orders. Der einzige Nachteil: die zweite Anweisung zum Limit-Kurs wird eventuell nicht mehr greifen.

Ein Kaufauftrag kommt dann nicht zustande. Wollen oder müssen Sie „verkaufen“, verzichten Sie im Zweifel dann auf ein Limit und setzen als Zweitbedingung nur eine „Market-Order“.

Eine Alternative zu Optionsscheinen: ETF

Der ETF hat einen Vorteil: Er hat keine Laufzeitbeschränkung. Es gibt also keinen Zeitwertverlust. Anleger haben auch die volle zeitliche Flexibilität: #

Sie können den ETF 2 Wochen, 2 Monate aber auch 2 Jahre halten. Zeitraum und Flexibilität sind wichtige Anlagekriterien.

In den meisten Fällen sind darüber hinaus Optionen einem Optionsschein vorzuziehen.

Mehr zum Thema: Optionen sind besser als Optionsscheine: 3 unschlagbare Gründe

 

8. Januar 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.