Übersichtliche Checkliste von Gevestor:

Gratis Checkliste: Online Broker passend auswählen

Mit dieser Checkliste zur Auswahl des passenden Online Brokers . . . erhalten Sie schnell den Überblick über alle wichtigen Punkte:

  • Alle Punkte auf die es ankommt . . . zum Abhaken
  • Nichts übersehen
  • Mit dem für Sie passenden Broker Geld sparen

Hier Checkliste "Online Broker auswählen" als PDF anfordern und in wenigen Minuten erhalten:

Wir schützen Ihre Privatsphäre. Als Update erhalten Sie
Gratis unseren Newsletter.

Menü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2016 . . . Download hier ➜

Das sind die Kosten beim Aktienhandel

Wer mit Aktien handelt, will natürlich möglichst wenig Geld dafür ausgeben. Doch einen günstigen Broker zu finden, ist nur eine Sache. Normalerweise kommen nämlich zu den Order- noch die Börsengebühren hinzu.

Darauf wird zwar hingewiesen, doch aufgelistet sind die Kosten und Courtagen für die Börse nicht. Davon abgesehen wird etwa der Begriff Courtage, der eigentlich eine Provision bezeichnet, uneinheitlich verwendet – mal als Entgelt, mal als Gebühr.

Courtage für die Börse und Gebühren: was ist was?

Dass Broker diese externen Kosten nicht einzeln ausweisen, hat einen Grund: Es ist kaum möglich, sie exakt zu berechnen, da Gebühr und Courtage je nach Börse unterschiedlich ausfällt. Leider sieht man aber auch der Wertpapierabrechnung des Brokers nicht an, wie viel er der Börse zahlen muss, um eine Order aufzugeben und den Handel abzuwickeln, damit am Ende die gewünschten Wertpapiere im Depot sind.

Will man dennoch wissen, was eigentlich zu Buche schlägt, muss man sich zunächst mit den Gebührenstrukturen vertraut machen. Die sind an den Börsen weitgehend ähnlich und bestehen aus dem Handelsentgelt/Courtage, der Tradinggebühr sowie den Gebühren für den Abschluss.

Den Unterschied machen eben die Kosten aus. Von den uneinheitlich verwendeten Begriffen darf man sich nicht verwirren lassen: Gebühr, Entgelt, Courtage – die Börsen haben einige Posten mittlerweile umbenannt.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots....

  • Die IND & COMM BANK OF CHINA ist die teuerste Bank der Welt
  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Cemex (Mexico), drittgrößter Zementhersteller der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • GAZPROM (Russland) die Nummer 3 der Welt
  • Und Petrobras (Brasilien), die Nummer 4 weltweit

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Handelsentgelt für den Makler

Bei der Courtage etwa weißt die Deutsche Börse in Frankfurt darauf hin, dass sie seit 2011 Handelsentgelt heißt. Hintergrund ist die Umstellung auf das sogenannte Spezialistenmodell, bei dem es auch keine Skontroführer mehr gibt. Diese Makler, die anhand der Orders in ihrem elektronischen Orderbuch, dem Skontro, die Kurse stellen und Wertpapiergeschäfte vermitteln, heißen jetzt Spezialisten.

Die neue Sprachregelung hat sich übergreifend weitgehend durchgesetzt. Das Prinzip aber ist das alte: Die Courtage wird für die Vermittlungsleistung des Maklers erhoben und dann als Provision an ihn weitergeleitet. Sie landet nicht in der Kasse der Börse, denn der Makler führt die Order an der Börse im Auftrag der Bank aus.

Die Höhe des Handelsentgelts als Nachfolger der Courtage ist abhängig von der Größe der Order und wird bei Aktien oder Fonds prozentual zum Kurswert angegeben. Berechnet wird teils pauschal, teils pro Trade. Einige Banken haben das Entgelt im Orderpreis enthalten, andere verlangen es zusätzlich. Bei Anleihen aber entfällt es ganz.

Vorwiegend wird die ehemals genannte Courtage am Parketthandel der Börse fällig. Werden stattdessen elektronische und vollautomatische Handelsplätze wie Xetra, Xontro oder Tradegate genutzt, ist sie meist günstiger.

Tradinggebühr für den Handelsplatz

In jedem Fall aber verdienen die Börsen an jedem Handel mit, allein schon deshalb, weil sie den Handelsplatz zur Verfügung stellen. Der Broker zahlt dafür eine Tradinggebühr. Auch die wird verbreitet alternativ als Courtage bezeichnet.

Ihr Wert ist in der Regel prozentual festgelegt und hängt vom Ordervolumen ab. Ähnlich wie bei den Ordergebühren werden die Kosten mit einer minimalen und maximalen Grenze gedeckelt.

Clearing- und Settlement-Gebühr zum Abschluss

Hinzu kommen dann noch die Gebühren für Clearing und Settlement. Beim Clearing geht es um die Verrechnung von Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus dem Geschäft. Sind damit die neuen Eigentumsverhältnisse der Papiere geklärt, werden sie ausgetauscht, was man als Settlement bezeichnet. Üblicherweise übernehmen externe Stellen diese Aufgaben.

Auf all die genannten Dienstleistungen kommt dann noch die jeweiligen Mehrwertsteuern. Ob sie eigens ausgewiesen werden oder nicht, ist je nach Broker verschieden.

Was nun am günstigsten ist, lässt sich also nicht ohne weiteres feststellen. Abgesehen davon kann sich je nach Wertpapier etwas mehr Geld für einen liquideren Handelsplatz lohnen. Informationen und Preise finden sich meist auf den Seiten der Anbieter und Börsen. Hilfreich ist, zuerst mit einem Musterdepot zu handeln und sich testweise in die Preisstrukturen einzuarbeiten.

23. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.