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Das sind die wichtigsten Währungen im Devisenhandel

Mehr und mehr rückt der Handel mit Devisen für Privatanleger in den Fokus. Ohne umfassende Informationen über diesen immens großen Markt – nach inoffiziellen Angaben beliefen sich die täglichen Handelsumsätze 2013 immerhin auf 5,3 Bio. US-$ – sollte sich allerdings niemand in das Abenteuer „Devisentrade“ stürzen.

Dabei ist auch wichtig, Kenntnisse über die Zusammensetzung des Marktes zu besitzen. In welchem Verhältnis werden €, US-$, Yen und Co. gehandelt? Welche Währungspaare weisen die größten Handelsvolumen auf? Und was bedeutet dies im Hinblick auf die Aktivitäten der Markteilnehmer?

Struktur der globalen Umsätze mit Devisen nach Währungen

Die folgende Tabelle spiegelt die 10 meist gehandelten Währungen sowie deren Anteil in Prozent am durchschnittlichen täglichen Umsatz des Jahres 2013 wider.

RangWährungUmsätze 2013 in %*
1US-Dollar87 %
2Euro33,4 %
3Japanischer Yen23 %
4Britisches Pfund11,8 %
5Australischer-Dollar8,6 %
6Schweizer Franken5,2 %
7Kanadischer-Dollar4,6 %
8Mexikanischer Peso2,5 %
9Chinesischer Renminbi2,2 %
10Neuseeländischer-Dollar2 %

*Da Währungen immer im Paar gehandelt werden, summieren sich die Angaben insgesamt auf 200 %.

Die am meisten gehandelten Währungen am Devisenmarkt sind der US-$, der €, der japanische Yen, das britische Pfund und der Australischer-$.

Die am häufigsten gehandelten Währungspaare

Die Währungen der wichtigsten ökonomischen Räume (US-$, €, japanischer Yen), Währungen aus Ländern mit bedeutenden Finanzplätzen (Schweizer Franken und Britisches Pfund) und Währungen aus Länder mit großen Rohstoffvorkommen (Australischer-$ und Kanadischer-$) werden am häufigsten gehandelt.

Experten sprechen bei den wichtigsten Währungspaaren wie dem US-$/€ von „Majors“, Währungspaare, wobei der US-$ nicht enthalten ist, werden als „Crosses“ bezeichnet. Nachfolgende Tabelle zeigt die 10 bedeutendsten Währungspaare im Devisenhandel im Jahr 2013.

RangWährungUmsätze 2013 in %
1US-$/€28 %
2US-$/Japanischer Yen14 %
3US-$/Britsches Pfund9 %
4US-$/Australischer-$6 %
5US-$/Kanadischer-$5 %
6US-$/Schweizer Franken4 %
7€/Japanischer Yen3 %
8€/Britisches Pfund3 %
9US-$/Hongkong-$2 %
10€/Schweizer Franken2 %

Bedeutung der Handelsvolumen auf die Aktivitäten der Anleger

Auch Privatanleger sollten beim Handel mit Devisen auf die Handelsvolumen der bevorzugten Währung bzw. des jeweiligen Währungspaares achten. Dies hat entscheidenden Einfluss auf die Liquidität.

Beispiel: Ein Anbieter möchte im recht seltenen Währungspaar Schweizer Franken/Indische Rupie einen Handel zu einem bestimmten Kurs kurzfristig abschließen. Der Handel kommt jedoch nicht zustande, weil er auf die Schnelle keinen Handelspartner findet.

Somit sollten auch Privatanleger bei Geschäften mit exotischen Währungspaaren größere Spielräume einplanen als bei den geläufigsten. Dennoch tun sich auch hierbei Renditechancen auf, mit denen bares Geld verdient werden kann.

9. Februar 2015

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Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.