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Fonds-Sparplan: Wissenswertes für Anleger

Ganz ohne Risiko geht es an der Börse, gerade in turbulenten Zeiten wie heutzutage, grundsätzlich nicht.

Und für konservativere Aktien-Anleger sind Rückschläge an der Börse, vor allem unmittelbar nach Einstieg, mental nicht immer leicht zu handhaben.

Rücksetzer im DAX, wie etwa der im Oktober 2014, kommen allerdings immer wieder vor und stellen ein gutes Beispiel für derartig schwer zu verkraftende Börsensituationen dar.

Falls Sie jedoch noch keine Aktien besitzen oder über eine Aufstockung Ihrer Positionen nachdenken, möchte ich Ihnen hier eine risikoarme Variante vorstellen, um den Einstieg am Aktienmarkt mit reduziertem Risiko trotz Höchstkursen noch zu schaffen:

Der Sparplan mit „Cost-Average-Effekt“

Gerade als Langfristanleger kann es sich lohnen schrittweise vorzugehen und in Kursrücksetzer mehr nachzukaufen als in stark steigende Kurse.


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Hierzu bietet sich ein Fonds-Sparplan an.

Bei Fonds-Sparplänen können Sie regelmäßig (z.B. monatlich) eine fixe Summe automatisiert in vorab definierte Publikumsfonds oder ETFs investieren. Viele Banken und Broker bieten einen solchen Service an.

Sie kaufen damit also regelmäßig für eine bestimmte Summe Fondsanteile. Steigen die Kurse, erhalten Sie zu einem höheren Fondspreis weniger Anteile. Fallen die Kurse, erhalten Sie zu dem dann günstigeren Fondspreis mehr Fondsanteile.

Eine Beispielrechnung zeigt den Vorteil auf

Nehmen wir an, ein DAX-Stand von 10.000 Punkten entspricht einem Fondspreis von 100 €. Gleichzeitig legen Sie 100 € auch als Ihre monatliche Sparsumme fest. Sie kaufen also im 1. Monat einen Fondsanteil für 100 €.

Dann fällt der DAX im 2. Monat auf 9.000 Punkte. Ihr Fondsanteil ist dann 90 € wert. Zu diesem Kurs kaufen Sie dann mittels des Sparplans weitere 1,11 Fondsanteile auf dem niedrigeren DAX-Niveau.

(Sparsumme 100 € / Kurs 90 € = 1,11 Anteile). Sie besitzen nun 2,11 Fondsanteile.

Investiert haben Sie also nach 2 Monaten 200 €. Der durchschnittliche Einstiegskurs Ihrer 2,11 Fondsanteile beträgt 94,74 € (200 € / 2,11 = 94,74 €). Der durchschnittliche Kauf-Kurs liegt aber bei 95 € (der Durchschnitt von 95 € und 100 €).

Sie sehen anhand dieses einfachen Beispiels, dass Sie bei fallenden Kursen effektiv günstiger einsteigen, wenn Sie gestaffelt mittels eines Sparplans investieren.

Das sollten Sie bei einem Fonds-Sparplan bedenken

Der Fonds-Sparplan ist dann für Sie geeignet, wenn Sie trotz Höchstkursen noch risikoreduziert in den Aktienmarkt einsteigen wollen.

Wenn Sie jedoch davon überzeugt sind, dass der Aktienmarkt ansteigen wird, ist ein Einmal-Investment besser für Sie geeignet.

Ein erheblicher Nachteil bei Fonds-Sparplänen ist, dass Sie hierbei häufig auf die unterdurchschnittlichen Fondsmanager in den Großbanken und deren Kapitalanlage-Gesellschaften zurückgreifen müssen.

Die meisten dieser Fondsmanager schlagen nicht einmal ihren Vergleichsindex. Auf die häufig bessere Aktien-Auswahl von bankenunabhängigen Analysten und Fondsmanagern müssen Sie bei einem Fonds-Sparplan somit leider oft verzichten.

1. Dezember 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.