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Das traute Heim: Neue Kreditrichtlinien beachten

Günstige Baukredite verleiten viele zur Finanzierung einer Immobilie – gerade in Krisenzeiten wie diesen.

Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen, in Ihrem Portfolio eine(n) Immobilien(anteil) zu halten.

Allerdings gibt es einige Dinge zu beachten, die leicht zu einer Falle für Sie werden können.

Wir haben bereits aufgezeigt, dass Sie als angehender Bauherr auf jeden Fall ein gutes und sicheres Einkommen haben sowie Makler-Courtage, Notarkosten und Grunderwerbsteuer bezahlen können sollten.

Sie wurden außerdem davor gewarnt, dass Ihre zukünftige Immobilie „überbewertet“ sein könnte und aufgeklärt, was das letztlich für Sie bedeutet.

Neue Kredit-Richtlinien: Für Viele wird der Traum vom Eigenheim ein solcher bleiben

Außerdem haben sich seit dem 11. März 2016 wesentliche Maßstäbe zur Kredit-Vergabe geändert.


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Denn das sogenannte „Gesetz zur Umsetzung der Wohn-Immobilien-Kredit-Richtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften“ trat in Kraft.

Seitdem dürfen weder Banken, Bausparkassen noch Versicherungen dieselben Maßstäbe wie bisher bei der Kredit-Vergabe anlegen, sondern nur bei Weitem strengere.

Dadurch wird bei einigen von Ihnen der Traum vom Eigenheim nicht mehr als bloß ein solcher bleiben. Doch es gibt noch weitaus mehr Risiken und Fallen:

Falle 5: Zu wenig Eigenkapital

Bei der Finanzierung einer Immobilie sollten Sie mindestens 20% des Kaufpreises zur Verfügung haben; hinzu kommen noch die Nebenkosten. An einem Beispiel möchten wir das einmal verdeutlichen:

In einer guten und teuren Lage müssen Sie für eine 100-Quadratmeter-Wohnung etwa 300.000 € hinlegen. 20% Eigenkapital davon sind 60.000 €. Die Nebenkosten belaufen sich auf rund 45.000 €.

Das ergibt bereits 105.000 €, was etwas mehr als 30% des Kaufpreises entspricht.

Rechnen Sie jetzt noch eine eiserne Reserve hinzu, die Sie für unvorhergesehene Ausgaben zurücklegen sollten, kommen Sie locker auf 150.000 €.

Das sind 50% des Kaufpreises, doch genau so sollten Sie rechnen, damit Ihnen später ein böses Erwachen erspart bleibt.

Falle 6: Nebenkosten werden mit Zusatz-Krediten finanziert

Wir raten Ihnen von einem Immobilien-Erwerb ab, wenn Sie die Nebenkosten nicht selbst bezahlen können – sondern den Fehler machen, diese ebenfalls auf Kredit zu finanzieren.

Einige Geldinstitute, die den Hauptkredit vergeben, lehnen die Finanzierung der Nebenkosten ab.

Dafür gibt es Spezialbanken, die sogenannte Eigentümer-Darlehen anbieten, um den Rest zu finanzieren – eine Art Raten-Kredit, vergleichbar mit einem herkömmlichen Verbraucher-Kredit.

Aber Achtung: Die Eigentümer-Darlehen sind teuer! Bei einem Kredit von 20.000 € mit einer Zinsbindung von 10 Jahren können Sie mit bis zu 8% Effektiv-Zinsen rechnen. Also: Finger weg davon!

13. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.