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Das waren die wichtigsten Börsengänge in 2014

Initial Public Offering (IPO) oder Going Public sind die Stichwörter für Börsengänge. Hierbei werden auf dem Kapitalmarkt erstmalig Anteile eines Unternehmens ausgegeben und anschließend gehandelt. Grund für einen solchen Schritt ist in erster Linie die Beschaffung von Kapital zur Finanzierung des Unternehmenswachstums.

Wer allerdings in erster Linie von einem Börsengang profitiert sind die bisherigen Anteilseigner. Durch diesen Schritt wurde z.B. Mark Zuckerberg zum jüngsten Milliardär der Welt.

Des Weiteren ermöglicht der Börsengang nun die Anteile am freien Markt handeln und unmittelbar in Geld umwandeln zu können. So hat Zuckerberg Ende 2013 Anteilsscheine im Wert von 2,3 Milliarden Dollar auf den Markt geworfen.

Spannende IPOs für Anleger

Aber nicht nur für die allgemeinen Wirtschaftsnachrichten waren die Börsengänge 2014 interessant. Auch für Privatanleger haben sich Chancen für spannende Investments aufgetan. Auch wer nicht direkt Emissionspapiere ergattern konnte, hatte im Nachhinein die Chance bei volatilen Werten kurzfristig zu profitieren.


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Zuerst stellt sich natürlich die Frage, wie eine solche Neuemission funktioniert. Privatanleger haben, genau wie große institutionelle Händler, die Chance direkt Aktien beim Start des Börsenganges zu erwerben. Allerdings kommt bei zu großer Nachfrage eine Zuteilung einer Lotterie gleich.

Es gibt keinen rechtlichen Anspruch auf die Durchführung eines Kaufs. Ähnlich wie Fußballtickets zu einer Weltmeisterschaft zu bekommen benötigt es auch hierbei ein bisschen Glück.

Die größten IPOs 2014 – weitestgehend erfreulich für Anleger

Den erfolgreichsten Börsengang 2014 hat der Action Cam Hersteller GoPro zu verzeichnen. Die Aktie wurde für 17,63 € am Markt platziert und steht mittlerweile bei 38,90 € und hat damit eine Performance von über 120 % erzielt. Die Aktie war allerdings auch mehrfach überzeichnet, sprich: Die Nachfrage war größer als das Angebot und nicht jeder hatte das Glück Anteile zu erhalten.

Auch der Börsengang von Fiat Chrysler war für Anleger eine perfekte Anlage. Nach der Emission bei 7,04 € entwickelte sich die Aktie in kürzester Zeit zum Top-Investment und liegt zwischenzeitlich bei 13,45 €. Fast eine Verdoppelung innerhalb kürzester Zeit.

Alibaba mit dem größten Börsengang der Geschichte

Das eBay des Ostens hat sich seit 1999 zu dem größten Onlinehändler der Welt entwickelt. Der Lehrer Jack Ma, der Alibaba gegründet hat, ist mittlerweile der reichste Chinese. Das IPO spülte fast 25 Milliarden US-$ ins Unternehmen. Dabei bündelt Alibaba die Dienstleistungen von eBay, Amazon, und Paypal um einen reibungslosen Handel zu gewährleisten.

Neben dem Handelsportal betreibt der Konzern den größten Geldmarktfonds Chinas, einer Videoplattform, einem Kurznachrichtendienst und besitzt sogar Anteile an einem Fußballklub. Und der Markt im Osten wächst. Mit mehr als 2,5 Milliarden Menschen, die nach und nach mehr Geld verdienen und selbstständig als Händler auftreten wollen, ist noch weiteres Potenzial vorhanden.

Zalando dämpft die frohe Stimmung

Aber es gab in 2014 auch IPOs. die für Anleger weniger erfreulich sind. Wer beim Online Versandhändler Zalando auf eine Kursrakete gehofft hatte, der wurde enttäuscht. Bei der Ausgabe der Aktien konnten die Anteile bei 24 € erworben werden. Aktuell dümpelt der Kurs unter dem Emissionspreis. Zwischenzeitlich musste die Aktie einen Kursverlust auf unter 18 € verkraften.

Sicherlich hat der vorherige IPO-Hype einige Anleger dazu verleitet in Zalando zu investieren. Die Bilanz des Unternehmens weist allerdings seit Bestehen stets einen Millionenverlust aus und es stellt sich die Frage wie Nachhaltig die aggressive Werbestrategie für positives Wachstum sorgen kann.

IPOs bieten zwar viele Chancen für Anleger, eine gesunde Abschätzung des Risikos anhand von fundamentalen Daten sollte aber nicht vernachlässigt werden.

4. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Christian Klein. Über den Autor

Christian Klein hat durch eine Ausbildung in der Finanzbranche und ein anschließendes Studium mit Schwerpunkt BWL weitreichende Erfahrungen im Wertpapierhandel sammeln können. Aus persönlichem Interesse setzt er sich weiterhin mit Finanzpolitischen Themen sowie detaillierten Analysen auseinander. Als privater Anleger mit mehr als zehn Jahren Erfahrung befasst er sich mit technischer Analyse und deren Zusammenhang im täglichen Marktgeschehen.