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Zinsvariables Darlehen: Hypotheken im steten Wandel

Das zinsvariable Darlehen ist im Laufe seines Lebens mehr oder weniger starken  Schwankungen ausgesetzt, die den Zinssatz und somit die monatlichen Ratenzahlungen betreffen. Doch was bedeutet das konkret für Sie als Käufer und welche Vorteile und Nachteile ziehen Sie daraus?

Fakt ist, sollte sich der Zinssatz verändern bzw. anpassen, verändern sich damit auch die monatlichen Raten. Sollte es also zu einer Erhöhung des Zinssatzes kommen,  werden auch die Raten pro Monat größer.

Zinsvariables Darlehen: Die Vorteile dieser Hypothekenart

Durch die Preisexplosion am Immobilienmarkt stieg auch das Interesse an zinsvariablen Hypothekendarlehen erheblich an. Wo viele der anderen Hypotheken durch die gestiegenen Preise ins Abseits katapultiert wurden, erweisen sich die zinsvariablen Darlehen als effektiver.


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Anders als bei Annuitätendarlehen gibt es bei den Zinsvariablen niedrigere Raten. Außerdem ist es einfacher, sich für ein zinsvariables Darlehen zu qualifizieren als für ein Annuitätendarlehen mit einem festen Zins- und Monatsratensatz. Diese Art der Zahlung ist für viele Käufer besser zu leisten.

Bei zinsvariablen Darlehen spielt Zeit eine maßgebliche Rolle. Für einen festgelegten Zeitraum gilt ein Niedrigzinssatz unter dem Niveau eines Annuitätendarlehens. Die Länge dieses Zeitraumes hängt von der Art des Darlehens ab. Nach diesem Zeitraum schwanken die Raten auf Basis der Marktlage. Diese Hypotheken sind deutlich flexibler als Annuitätendarlehen.

Auf einen Blick: Die Nachteile dieser Hypothekenart

Eines der Hauptrisiken dieser Art von Hypothek ist bei einem starken Anstieg des Zinssatzes zu verzeichnen. Dabei kommt es zu einem Zahlungsschock, bei dem die monatlichen Raten drastisch steigen können. Käufer könnten so von unkalkulierbaren Kosten heimgesucht werden.

Zudem sind zinsvariable Darlehen um Einiges komplexer als Annuitätendarlehen. Durch eben diese Komplexität wird es schwieriger, einzelne Angebote miteinander zu vergleichen. Die Zinssätze können sehr stark variieren.

Wer nur für bestimmte Zeit vorhat, in der Immobilie zu wohnen, sollte sich diese Art von Hypothek daher genauer ansehen. Wer außerdem beabsichtigt, das Haus noch vor der Adjustierungsphase abzubezahlen, fährt besser mit den Zinsvariablen.

Fazit: Unterschätzen Sie den psychologischen Effekt nicht

Natürlich spielt auch der psychologische Effekt dieses Darlehens eine nicht zu unterschätzende Rolle. Wenn Sie sich als Käufer mit den Schwankungen des Zinssatzes abfinden können, machen zinsvariable Darlehen einen Sinn, sollte das Adjustierungsprinzip zu nervenaufreibend für Sie sein und Sie um Ihre nächtliche Ruhe bringen, sind Sie vermutlich die falsche Person dafür.

Egal, ob Sie nun ein Darlehen mit festem Zinssatz oder ein zinsvariables Darlehen vorziehen, Sie sollten sich in jedem Fall über die Vorteile und Nachteile in beiden Fällen informieren.  Böse Überraschungen können so häufig vermieden werden.

6. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.