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DAX 30: aktuelle Entwicklung des deutschen Leitindex

Das Börsenjahr 2014 war nicht ganz das, was sich die Marktteilnehmer erhofft hatten. Der DAX 30 konnte nur sehr bescheiden um insgesamt 2,65 % auf 9805,55 Punkte zulegen. Das klingt nicht ganz so schlecht, wenn man sich die aktuellen Sparzinsen anschaut. Dennoch, Jubelstürme werden die moderaten Zugewinne unter Anteilseignern nicht ausgelöst haben.

Am Ende des Jahres 2014 belief sich die gesamte Marktkapitalisierung des DAX auf etwa 1.075 Billionen €. Mit dem Kauf der richtigen Aktien konnten Anleger wie in jedem Jahr ordentlich Profit machen. Wer jedoch die falschen Titel im Depot hatte, der hat durchaus deftige Verluste eingefahren.

Die Gewinner und Verlierer der Börsenjahres 2014

Auf Sicht des Jahres 2014 waren der Dialysespezialist Fresenius Medical Care, der Stahlkonzern Thyssen-Krupp und der Chemiekonzern Merck mit jeweils plus 20 % die größten Gewinner.


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Dagegen zählten die Aktien des Sportartikelherstellers Adidas (minus 38 %), die Papiere des Spezialchemie-Konzerns Lanxess (minus 21 %) und der Deutschen Bank (minus 24 %) zu den eindeutigen Verlierern.

DAX 30 aktuell: furioser Start ins Jahr 2015

Die ersten Monate des Jahres 2015 waren für DAX-Anleger außerordentlich erfolgreich. Der deutsche Leitindex legte von Januar bis Anfang April von knapp 10.000 auf 12.374 Punkte – also um mehr als 20 % – zu.

Rückblickend kann wohl das im Januar gestartete Anleiherückkaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) für den fulminanten Anstieg der Börsenkurse verantwortlich gemacht werden. Dennoch war die freundliche Entwicklung nicht von großer Dauer.

Schwache US-Börsen und Griechenland belasten den DAX

Als Anfang/Mitte April 2015 überraschend schwache US-Wirtschaftsdaten für das 1. Quartal veröffentlicht wurden, gab es zunächst einige Dämpfer für den deutschen Aktienmarkt. Als Hintergrund wurde von Experten ein strenger Winter an der US-Ostküste angegeben.

Danach rückte wieder einmal das Thema Griechenland in den Fokus. Die Verunsicherung über einen möglichen Grexit zog und zieht den DAX immer wieder nach unten. Daneben belasten Renditeanstiege und damit einhergehende Kursrückgänge an den Anleihemärkten. Aktuell notiert der deutsche Leitindex wieder deutlich über 11.000 Punkten.

Weitere Aussichten relativ undurchsichtig

Die weiteren Aussichten beim DAX 30 sind derzeit nicht ganz leicht zu beurteilen. Die Verunsicherung der vergangenen Wochen hat verschiedene Gründe, die sich in der nächsten Zeit auflösen oder verstärken könnten.

Das Griechenland-Theater dürfte schon längst von den Anlegern eingepreist sein. Und auch die US-Wirtschaftsdaten sollten im neuen Quartal wieder positiv ausfallen. Da auch die Anleiherückkäufe der EZB wie geplant andauern und damit die Aktienmärkte gestützt werden, ist die Ausbildung eines nachhaltigen Abwärtstrends im DAX wenig wahrscheinlich.

Je nachdem, wie sich die Vorzeichen in den kommenden Wochen ändern, können Anleger dies – auch aus Mangel an anderen Möglichkeiten – für Einstiege oder Nachkäufe nutzen.

25. Mai 2015

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Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.