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DAX 30 – der deutsche Leitindex im Überblick

Beim DAX 30 handelt es sich um einen deutschen Aktienindex, der die größten und wichtigsten börsennotierten deutschen Unternehmen abbildet. Die Namensgebung ist darauf zurückzuführen, dass dieser Index die Wertentwicklung von 30 Unternehmen widerspiegelt, die im Hinblick auf Marktkapitalisierung und Börsenumsatz am stärksten sind.

Nachdem der DAX 30 im Jahr 1988 als Ergänzung zu den bestehenden Aktienindizes eingeführt wurde, entwickelte er sich rasch zum wichtigsten und meistbeachteten deutschen Aktienindex. Somit hat sich der DAX 30 zum Leitindex entwickelt, wie es in Amerika der DOW JONES oder in Japan der Nikkei-Index ist.

DAX 30 – die Rolle des deutschen Leitindex am Aktienmarkt

Die Rolle der Leitindizes ist grundsätzlich schnell erklärt: Sie sollen es ermöglichen, dass man auf einen Blick sieht, wie die Tendenzen am Aktienmarkt eines Landes sind. So wird in nur wenigen Zahlen zusammengefasst, wie der aktuelle Stand ist und wie hoch die Gewinne oder Verluste seit Beginn des jeweiligen Handelstages sind.


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Dabei kann der DAX 30 aufgrund seiner Zusammensetzung nicht alle börsennotierten deutschen Unternehmen abbilden. Er gibt dennoch einen guten Überblick über die Stimmung an den Märkten. Insoweit unterscheidet er sich also im Kern kaum von seinen internationalen Gegenstücken.

Was einige jedoch nicht wissen: Im Gegensatz zu vielen anderen Aktienindizes ist der DAX 30 in aller Regel als sogenannter Performanceindex in den Medien präsent – auch wenn es ihn ebenfalls als Kursindex gibt.

Ein Performanceindex unter vielen Kursindizes

Viele der wichtigen Aktienindizes der Welt werden als Kursindizes ausgegeben – beispielsweise der DOW JONES und der Nikkei-Index.

Anders hingegen der DAX 30, welcher zwar sowohl als Kursindex als auch als Performanceindex berechnet wird, meist aber als letzterer Beachtung findet. Vereinfacht ausgedrückt besteht der Unterschied hierin: Beim Kursindex werden beispielsweise Dividendenzahlungen aus dem Aktienkurs herausgerechnet, so dass sich der jeweilige Kurs diesen Ausschüttungen entsprechend reduziert.

Beim Performanceindex wird hingegen davon ausgegangen, dass eben solche Zahlungen in den Index reinvestiert werden. Deshalb werden sie dem Kurs wieder zugeschlagen. Der Performanceindex notiert also über dem Kursindex. In der Fachwelt gibt es Zweifel daran, ob unterschiedlich berechnete Indizes direkt miteinander verglichen werden können. Da der DAX 30 jedoch auch als Kursindex berechnet wird, kann man gegebenenfalls auf diesen ausweichen.

DAX 30 – der Handel an der Börse

Um 9.00 Uhr beginnt an jedem Börsentag die Berechnung des DAX 30, sofern zu diesem Zeitpunkt für alle 30 Unternehmen eine Kursnotierung vorliegt. Andernfalls kann der Start auf 9.03 Uhr verschoben werden. Eine um 17.30 Uhr startende Schlussauktion läutet dabei das Ende des jeweiligen Handelstages ein.

Die Berechnung erfolgt auf Grundlage des elektronischen Handelssystems Xetra, welches im Jahre 1997 eingeführt wurde. Auch der technische Fortschritt macht es möglich, dass der DAX 30 im Sekundentakt berechnet wird. Die Zeiten, in denen er erst halbstündlich und später jede Minute berechnet wurde, sind längst vorbei.

15. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.