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DAX 30 historisch – von Erfolgsgeschichten und Katastrophen

Am 1. Juli 1988 war es soweit: Der DAX 30 begann seine Karriere, die ihn letztlich zum weltweit anerkannten deutschen Leitindex machte.

Dabei war es zur Einführung gar nicht der Plan, einen Leitindex zu schaffen, der praktisch einen Querschnitt der deutschen Wirtschaft abbilden sollte.

Vielmehr lag seine Entstehung in der Tatsache begründet, dass es keinen deutschen Index gab, der von allen Medien, Experten und Anlegern als solcher akzeptiert wurde.

Stattdessen gab es verschiedene Indizes, die sich auf unterschiedliche Weise zusammensetzten und dementsprechend kein einheitliches Bild liefern konnten.

Die Entstehung des DAX 30

Die Wurzeln des DAX gehen bis ins Jahr 1959 zurück, da er als Fortsetzung des Index der Börsen-Zeitung gesehen werden kann.

Bis 1988 gab es zwar bereits verschiedene Indizes, doch stießen diese nicht auf flächendeckende Akzeptanz. So wurde der Index einer Zeitung von anderen Zeitungen gemieden; der der einen Bank von anderen Banken ignoriert.

Der DAX 30 erlangte jedoch schnell eine gewisse Popularität und konnte sich im Laufe der Zeit zum deutschen Leitindex entwickeln. Damit ist er vergleichbar mit dem amerikanischen DOW JONES oder dem japanischen Nikkei-Index.

Der DAX 30 bis zur Jahrtausendwende

Am 1. Juli 1988 startete der DAX mit rund 1.163 Punkten, nachdem die Basis am 31. Dezember 1987 auf 1.000 Punkte festgesetzt wurde.


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Bereits etwa 5 Jahre später wurde die erste große Hürde genommen: So wurde im Oktober 1993 erstmals die Marke von 2.000 Punkten geknackt.

Betrachtet man den DAX 30 historisch, so kannte er in den darauffolgenden Jahren überwiegend nur eine Richtung: Es ging aufwärts.

Zwischenzeitlich waren aber auch immer wieder Einbußen zu verzeichnen. Meist lassen sich politische oder wirtschaftliche Auslöser dafür finden: Ein Kurssturz an der Wallstreet konnte ebenso für zwischenzeitliche Kursverluste sorgen wie beispielsweise die Asienkrise.

Mehr zum Thema: Ursachen der Asienkrise 1997

Doch alle zwischenzeitlichen Rückschläge verhinderten den Aufwärtstrend zunächst nicht. Bereits im März 1998 schloss der DAX 30 nämlich erstmals bei über 5.000 Punkten.

DAX 30: historische Talfahrt

Um die Jahrtausendwende begann dann die Zeit der großen Achterbahnfahrten: Zunächst schoss der DAX 30 nach Erreichen der 5.000er-Marke weiter steil nach oben und erreichte im März 2000 im Handelsverlauf mehr als 8.136 Punkte.

Es entstand eine Spekulationsblase um die neuen Technologien – die sogenannte Dotcom-Blase.

Mehr zum Thema: Dotcom-Blase: vom weltweiten Boom zum Börsencrash

Mit dem Platzen dieser Blase begann allerdings die große Talfahrt. Im März 2003 schloss der DAX 30 schließlich mit rund 2.202 Punkten, verlor also gegenüber dem Höchststand über 70%.

Was folgte, war ein erneuter entschlossener Aufwärtstrend. Dessen Höhepunkt war wiederum erreicht, als der DAX 30 im Juli 2007 den bisherigen historischen Höchststand von rund 8.151 Punkten erreichte.

Die US-Immobilienkrise löste in der Folge die internationale Finanzkrise aus und so begann der DAX 30 im selben Jahr erneut zu sinken. Ein Tiefstand wurde im März 2009 erreicht, als er bei rund 3.666 Punkten lag.

Der US-Immobilienkrise folgte die Währungskrise im Euroraum und so setzte sich das Auf und Ab weiter fort.

Zuletzt (Anfang 2013) knackte der Index jedoch kurzzeitig wieder die Marke von 8.000 Punkten.

Man sieht also, dass der DAX 30 historisch betrachtet bereits einige Hoch- und Tiefpunkte erlebt hat.

Es sind interessante Zahlen und Fakten, hinter denen sich auch der Gewinn oder der Verlust von unvorstellbaren Werten verbirgt.

Mehr zum Thema: Dax 30: Die Banken unter der Lupe!

14. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.