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DAX Ausblick 2016 – Prognosen und Erwartungen

Alle Jahre wieder wenn die Silvesterböller krachen und die Sektkorken knallen stellt sich für Börsianer, Anleger und Banker die Frage, wer wohl die beste Glaskugel besitzt: Wie entwickeln sich die Märkte im neuen Jahr?

Hierzu gehören natürlich auch Aussagen hinsichtlich des DAX Ausblicks für 2016. Viele Institute geben sich optimistisch, manche lassen sich gar zu euphorischen Prognosen verleiten. Einige malen aber auch einen tiefen Absturz an die Wand.

DAX Ausblick 2016 – verschiedene Meinungen und Einschätzungen

Am Ende des letzten Handelstages des Jahres, dem 31.12.2015, schloss der deutsche Aktienindex (DAX) bei etwa 10.743 Punkten. Doch wie beurteilen führende nationale und internationale Bankhäuser den Stand am Ende des Börsenjahres 2016?

Nach einer Umfrage von Statista, an der mehr als 30 Institute teilgenommen haben, ist die überwiegende Zahl der Experten optimistisch. Denn im Schnitt sehen sie den DAX bei 11.844 Punkten. Vorab bemerkt werden muss jedoch: Die Umfrage wurde durchgeführt nachdem der DAX den katastrophalen Fehlstart in das neue Jahr hingelegt hat.


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Die höchste Prognose gab bemerkenswerterweise kein deutsches Finanzinstitut sondern die Schweizerische Credit Suisse mit 12.700 Punkten ab. Dennoch ist das kein Ausreißer nach oben. Denn gleich 14 Banken sehen den DAX am Ende des Jahres 2016 bei 12.000 bis 12.600 Punkten. Darunter die Commerzbank, die französische Société Général, die Allianz, die britische Barclays sowie die LBBW.

Weitere 10 Unternehmen der Finanzwirtschaft gehen davon aus, dass der DAX am 31.12.2016 zwischen 11.700 und 11.900 und damit den Mittelwert erreichen wird. Hierzu zählen die US-amerikanischen Institute JPMorgan und Goldman Sachs, die NordLB und auch die Deutsche Bank.

Lediglich 7 Bankgesellschaften sehen den DAX zum Jahresschluss 2016 niedriger als 11.600 Punkte. Zu diesen gehören neben der DEKA Bank und der französischen BNP Paribas auch das Bankhaus Lampe. Die niedrigste Prognose kommt von einem italienischen Institut. Die UniCredit prognostiziert den DAX am Ende des Jahres 2016 auf 10.800 Punkte.

Auch pessimistischere Prognosen zur Entwicklung des DAX

Neben den Banken melden sich regelmäßig auch verschiedene Börsenexperten zu Wort, die ihre ganz eigene Sicht auf den Ausblick des DAX haben. Eine der pessimistischsten Vorhersagen kommt jedoch erneut von einer Bank, vom Chefanlagestrategen der DZ Bank Christian Kahler, der die Werte des DAX als überteuert ansieht und der dem Leitindex 2016 nur noch einen Zuwachs bis auf rund 11.000 Punkte zutraut.

Ausgesprochene Crash-Propheten gibt es aber kaum. Die voraussichtliche verhaltene bis moderate weitere Entwicklung des deutschen Leitindex kann auch von Privatanlegern durch eine umsichtige Anlagestrategie genutzt werden.

7. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.