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DAX DayTrading: Warum Sie besser Roulette spielen sollten!

Day-Trader sind Investoren, die versuchen, aus kurzfristigen Kursschwankungen während des Tages Profit zu ziehen.

DAX DayTrader: Nervenzusammenbruch kam mit einem Paukenschlag

Day-Trader waren in den letzten Septembertagen 2010 einem Nervenzusammenbruch nahe, wenn sie sich auf den DAX als Handelsvehikel fokussiert hatten.

Denn der DAX schlug in den letzten Handelstagen um den 29. September wie wild um sich.

Für viele Trader entpuppten sich diese Tage zu einem Zeitpunkt, an dem die Welt unterzugehen drohte.

Eine erratische Kursbewegung folgte der nächsten. Ausbrüche aus Handelszonen erwiesen sich meist bereits innerhalb kürzester Zeit als Fehlsignale.

Mehr dazu: DayTrading: Online Broker in der Königsdisziplin.

Wer hier – wie zu Normalzeiten mit eigentlich meist gutem Erfolg – auf Trendfolge-Signale oder Signale aufgrund von Kursausbrüchen setzte, stand zumeist schnell auf verlorenem Posten.

Tipp: Von dem Versuch, zu solch stürmischen Zeiten mit dem DAX DayTrader Geld zu verdienen, ist grundsätzlich abzuraten! Denn die Chancen hierfür waren in etwa so gut wie beim Roulette spielen – reine Glückssache!


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Charttechnik DAX: Das reine Chaos!

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Charttechnik DAX: Chaos pur auf dem 60-Minutenchart

Das chaotische Bild, welches der DAX in der Woche um den 29. September 2010 an den Tag legte, offenbart ein 60-Minutenchart: Eine Kerze im Chart repräsentiert die Kursentwicklung 1 Stunde.

Am Anfang der vorletzten Woche war die Welt zunächst noch in Ordnung.

Nach dem vorausgegangenen rasanten Anstieg nahm sich der DAX eine Auszeit (grünes Rechteck): Er pendelte volle 4 Tage lang in einer (geradezu langweilig) engen Kursbandbreite von gerade einmal 60 Zählern (pinkfarbene Linien).

Doch seit dem 17. September war der DAX beinahe wortwörtlich außer „Rand und Band“. Die in den 4 Tagen zuvor ausgebildete Kursbandbreite wurde am Freitag zunächst nach oben verlassen (was ein kurzfristiges Kaufsignal darstellte) und wenige Stunden später nach unten (was ein kurzfristige Verkaufssignal darstellte).

Wenn man als Anleger diese beiden Ausbrüche gehandelt hätte, wäre man beim DAX DayTrading prompt beide Male auf dem falschen Fuß erwischt worden.

Doch diese Achterbahnfahrt war erst der Anfang.

In den darauffolgenden Tagen wurden die Kursausschläge noch dramatischer. Einem neuen Zwischenhoch (gelber Kreis, eigentlich ein neuerliches Trendfolge-Kaufsignal) folgte der umgehende Absturz.

In dessen Folge wurde nicht nur das pinkfarbene Kursband wieder einmal nach unten verlassen, sondern auch noch ein neues Tief (roter Kreis) markiert, das wiederum als Trendfolge-Verkaufssignal zu werten war.

Der DAX fuhr Achterbahn: DayTrading katastrophal

Die ersten 3 Handelstage der letzten Septemberwoche waren allerdings die (vorläufige) Krönung.

Von 6.320 stürzte der DAX um 120 Punkte ab, zog dann in nur 3 Stunden wieder um 110 Punkte an, sank in den nächsten 4 Stunden um 115 Punkte, stieg innerhalb von 2 Stunden wieder um 128 Zähler und fiel am anderen Morgen gleich wieder um gut 100 Punkte zurück.

Fazit: So erratisch wie die Kursausschläge im DAX ausielen, so fielen auch viele Einzelwerte derzeit kurstechnische Achterbahn. Da konnte man als Anleger schnell mal nervös werden. Doch trotz alle dem sollte man sich von dieser Volatilität nicht anstecken lassen.

Mehr dazu: Fibonacci DayTrading – Worauf man beim Intraday-Handel zu achten hat.

Und vor allem: In solchen Tagen sollte das DAX DayTrading lieber den Profis überlassen werden – die haben es schon schwer genug.

Die Herbststürme, die hin und wieder mal über den Börsen-Himmel ziehen, werden auch wieder enden.

Und dann wird auch das Handeln von Trendfolge-Signalen und Kursausbrüchen wieder profitabel werden. Bis es soweit ist, sollte man einfach nur zuschauen.

Oder zur Ablenkung mal ins Kasino gehen und Roulette spielen…

29. September 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.