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DAX: Depot absichern leicht gemacht

Die Tendenz des Deutschen Börsenindex zeigt zwar grundsätzlich nach oben. Anleger am DAX sollten ihr Depot dennoch absichern, damit im Ernstfall keine hohen Verluste drohen.

Die Zauberwörter für eine Versicherung im Notfall lauten dabei Optionsscheine und Turbozertifikate,  mit denen sich auch fallende Kurse in Gewinne umwandeln lassen.

Wichtig dabei ist, dass Anleger Optionen und Zertifikate nutzen, die als „short“, „put“ oder „bearish“ aufgelegt sind. Nur so können sie mit ihnen mögliche Aktienverluste ausgleichen.

DAX-Depot: Absichern durch Put-Optionen

Hierzu kaufen Aktionäre zu jedem Wertpapier, die sich im Depot befindet, eine entsprechende Anzahl an Put-Optionen.

Besitzt ein Aktionär vorwiegend Aktien der großen deutschen Unternehmen, sollte er in Puts auf den DAX investieren.

Mehr zum Thema: Der DAX als Leitindex für Deutschland

Kommt es nun doch zu einem Kursabfall an den Börsen, sinkt zwar der Wert der Aktien rapide ab, die Optionen gewinnen jedoch ebenso rasch an Wert.


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In Einzelfällen können sich fallende Kurse so sogar in Renditen umschlagen.

Preis der Puts als Versicherungsprämie

Klar sollte dabei immer sein, dass die Puts natürlich ihren Preis haben, der im Falle eines konstanten Aufwärtstrends an den Börsen als Verlust abgeschrieben werden muss.

In ruhigen Börsenzeiten ist der Preis jedoch nicht allzu hoch – und das Gefühl eines Sicherheitsnetzes kann Panikhandlungen im Ernstfall vorbeugen.

Erfahrene Börsianer schwören daher schon seit mehreren Jahren auf die Absicherung durch Optionen und Zertifikate. Welche der beiden Alternativen dabei letztendlich genutzt wird, hängt ganz von der eigenen Vorliebe ab – das DAX-Depot absichern können sie beide.

DAX Depot absichern: Die Berechnung

Wie viele Puts genau benötigt werden, kann durch eine einfache Rechnung festgestellt werden. Hierfür wird zunächst der aktuelle Punktestand des DAX mit dem Bezugsverhältnis des Put multipliziert.

Nun wird der Wert des Depots herangezogen und durch den vorher errechneten Wert dividiert. Das Ergebnis gibt nun die Anzahl der Puts an, die benötigt wird.

Diese Rechnung kann übrigens auch für die Absicherung einer einzigen Aktie genutzt werden. Hier muss nur der Depotwert durch den Wert der Aktie ersetzt werden.

Ein Beispiel für eine Absicherung mit Optionsscheinen kann folgendermaßen aussehen:

Herr Müller besitzt ein Depot im Wert von 100.000€, welches er absichern möchte. Das Bezugsverhältnis des Put steht bei 0,01, der DAX aktuell bei 7800 Punkten.

Er berechnet nun auf die obenstehende Weise die benötigte Anzahl an Puts. Als Ergebnis erhält er eine Zahl von rund 1283 Puts (100.000/(7800*0.01) = 1282,05), um sich vollständig abzusichern.

Bei einem Preis von 5€ je Put käme er so auf eine Summe von 6.415€ – ein vergleichsweise geringer Anteil am Gesamtwert seines Depots, der jedoch im Ernstfall vor hohen Verlusten retten kann.

Mehr zum Thema: Wann Optionsscheine zum Risiko werden

Von großem Hebel profitieren

Möglich macht dies der hohe Hebel von Optionsscheinen und Turbozertifikaten, so dass mit einem vergleichsweise geringen Einsatz hohe Summen bewegt werden können, um so das Depot absichern zu können.

Fällt der DAX beispielsweise um 1 Prozent, steigen Optionen oft um mehr als 6% im Wert an.

Optionsscheine und Turbozertifikate bieten daher eine günstige Vollkasko-Versicherung an, die jeder Aktionär für sein Depot in Betracht ziehen sollte.

Mehr zum Thema: Die DAX-Berechnung: So geht’s

12. April 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.