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Dax Future: So handeln Sie richtig damit

Wer sich etwas tiefer in die Materie des Börsenhandels begeben möchte, ist vielleicht mit einem Investment in einen Dax Future gut beraten.

Wir erläutern Ihnen ganz genau, um was es sich dabei handelt, was Sie wissen müssen und worauf Sie achten sollten.

Was ist ein Dax Future?

Ganz grundsätzlich erklärt beschreibt ein Future ein Geschäft, das zwar heute schon festgelegt wird, aber erst in der Zukunft durchgeführt werden wird. Daher auch der Name „Future“. Im deutschsprachigen Finanzraum spricht man statt von Futures auch von ‚Terminkontrakten‘ oder ‚Termingeschäften‘.

Unabhängig vom Namen ist das Vorgehen allerdings stets das gleiche: Zwei Vertragspartner vereinbaren eine geschäftliche Transaktion. Der so genannte Vertragsgegenstand, also quasi die Ware, kann dabei alles mögliche sein: Von Rohstoffen wie Gold , Öl oder Getreide über klassische Aktien bis hin zu Fremdwährungen.


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Dementsprechend gibt es auch eine große Vielzahl an unterschiedlichen Futures, wie zum Beispiel Aktienindexterminkontrakte, Zinsterminkontrakte oder Warenterminkontrakte. Die beiden Handelspartner legen nun sowohl die Kontraktgröße, den Lieferzeitpunkt – den so genannten Verfallstermin – und den Preis fest, der bei Lieferung gezahlt werden soll.

Dax Future handeln

Wie der Name bereits verrät, handelt es sich bei einem Dax Future also um einen Aktienindexterminkontrakt, der sich auf den Deutschen Aktienindex bezieht. Sein Kurs liegt in der Regel höher als der DAX30 und wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Die Differenz ist umso größer, je weiter der Verfallstermin in der Zukunft liegt und je höher das Geldmarktzinsniveau bis zum Verfalltag ist.

Dax Futures werden börsentäglich genau um 17:30 abgerechnet, die Verfallstermine liegen grundsätzlich auf dem dritten Freitag des Liefermonats. Wie genau funktioniert aber nun der Handel mit einem Dax Future?

Rein praktisch gesehen nicht anders als auch der Kauf eines Wertpapieres. Besonders, wenn Sie eine Online-Broker-Software verwenden, ist der Dax Future nur einen Klick weit entfernt. Zu beachten sind aber die verschiedenen Ergebnisszenarien, die sich ergeben können.

Gewinn und Risiko liegen dicht beisammen

Nehmen wir an, Sie kaufen online einen Dax Future-Kontrakt zu einem Kurs von 8.000 Punkten. Am Verfallstag müssen also genau diese Wertpapiere zum festgelegten Preis den Besitzer wechseln. Dabei wird jede Preisveränderung des Futures direkt in das Depotkonto eingebucht, beim Dax Future sind das 25 Euro pro Punkt und Future.

Liegt der Kurs zum Kontraktende immer noch oder wieder bei genau 8.000 Euro, würde der Verkäufer Aktien für 25 x 8.000 Euro erwerben. Der Käufer erwirbt diese für denselben Preis und kann sie auch genau für 8.000 Euro x 25 verkaufen. Damit hat jedoch keiner der Beiden Gewinn erzielt.

Anders sieht es auch, sollte der Dax gesunken sein, zum Beispiel auf 7.500 Punkte. Dann könnte der Verkäufer diese erwerben und für den vereinbarten Preis von 8.000 Euro an den Käufer weitergeben. Er macht dabei einen Gewinn in Höhe von 12.500 Euro, gemäß der Rechnung: (8.000€ – 7.500€) x 25.

Der Käufer erleidet genau diese Summe als Verlust, da er die Aktien zu 8.000 Euro kaufen muss, aber für nur 7.500 Euro verkaufen kann. Und wenn der Dax-Kurs bis zum Kontraktende gestiegen ist?

In dem Fall freut sich der Käufer, denn er erhält die Wertpapiere zum vertraglich festgesetzten Preis von 8.000 Euro, kann sie aber teurer verkaufen. Schon bei einem theoretischen Dax-Anstieg auf 8.200 Punkte wäre das ein Gewinn in Höhe von 5.000 Euro, gemäß der Rechnung: (8.200€ – 8.000€) x 25.

12. April 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.