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DAX: Geheime Kauf-Zone bringt durchschnittlich +10% Gewinn

Wie würden Sie reagieren, wenn ich Ihnen sage:

„Es gibt eine geheime Kauf-Zone im DAX, die Ihnen bei einem Einstieg im Durchschnitt mindestens +10,0% Gewinn beschert!“

Vermutlich würden Sie diese geheime Kauf-Zone gerne erfahren wollen. Und Sie haben Glück: Ich werde Sie Ihnen auch gleich nennen.

Sie ist allerdings nur mit Hilfe der Charttechnik zu erkennen.

Es „menschelt“ an den Börsen

Das mit der geheimen Kauf-Zone funktioniert übrigens nicht nur im DAX, sondern eigentlich bei jedem Index und natürlich auch bei Aktien.

Sie können also, mit ein wenig Hintergrundwissen, auch selbst solche Kauf-Zonen aufdecken. Dahinter verbergen sich nämlich menschliche Eigenschaften:

Wir werden tagtäglich mit Informationen bombardiert. Daher neigt unser Gehirn dazu, sich v. a. einzelne, bedeutsame Informationen und Ereignisse zu merken.

Für mich war beispielsweise das DAX-Hoch bei 8.136 Punkten vom März 2000 ein wichtiges Ereignis: Hier gipfelte der deutsche Leitindex am Ende der Internet-Blase.

Als der DAX im Juni 2007 erstmals nach 7 ½ Jahren wieder in Richtung 8.000 strebte, war das Top aus dem Jahr 2000 gleich wieder präsent. Offensichtlich ging es vielen Investoren ähnlich:

Der DAX kletterte am 13. Juli 2007 bis auf 8.151 Zähler – und das war‘s! Im März 2009 schlug das Börsen-Barometer bei 3.588 auf.


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Das Prinzip von Widerstand und Unterstützung

Natürlich merken wir uns derartige Marken nicht nur auf der Oberseite, sondern auch auf der Unterseite:

Das DAX-Tief aus dem Jahr 2009 kann ich Ihnen sogar nennen, wenn Sie mich nachts aus dem Tiefschlaf wecken.

Was ich damit sagen will: Derart bedeutsame Index-Marken bleiben im kollektiven Gedächtnis der Marktteilnehmer eingebrannt.

Und wenn ein solches Top oder Tief erreicht wird, dann erinnern wir uns, dass der betrachtete Markt an diesen Punkten gedreht hat.

Daraus ergeben sich für uns Investoren dann folgende Möglichkeiten: Ideale Kauf-Gelegenheiten bei einem Tief und perfekte Verkaufsmöglichkeiten bei einem Top.

Aber auch eine andere Schlussfolgerung können wir daraus ableiten: Werden diese Marken überboten, wird ein ehemaliges Top zur exzellenten Kauf-Chance und umgekehrt.

Das seit April 2015 gültige Allzeithoch im DAX bei 12.390 Punkten ist dafür der beste Beweis (Stand: Juni 2016).

Sie kennen diese Punkte vermutlich bereits unter den Begriffen „Widerstand“ und „Unterstützung“.

Widerstands- und Unterstützungs-Zonen bleiben weniger haften

Doch es existieren noch andere Marken, die sich zwar auch ins kollektive Gedächtnis einbrennen, allerdings bei einem deutlich kleineren Kreis der Marktteilnehmer – z. B. bei charttechnikorientierten Investoren.

Der Grund dafür ist wohl, dass es sich hierbei nicht um eine explizite Kurs-Marke handelt, sondern eher um einen Bereich, in dem ein Markt mehrfach gipfelt oder diverse Tiefpunkte ausbildet.

In diesem Fall reden wir von Widerstands-Bereichen oder Unterstützungs-Zonen.

DAX: Geheime Kauf-Zone im Bereich von 9.382 bis 9.125 Punkten

Um genau so einen Unterstützungs-Bereich handelt es sich bei der von mir ausgemachten geheimen Kauf-Zone im DAX. Schauen wir dazu gemeinsam auf den nachfolgenden Chart:

dax mit geheimer kauf-zone-16-06-2016

DAX: Geheime Kauf-Zone im Bereich von 9.382 bis 9.125 Punkten (Stand: 16.06.2016)

6x fiel der DAX seit Dezember 2014 in den Bereich 9.382 bis 9.125 Punkte zurück – und drehte jedes Mal vehement wieder nach oben. Dabei erzielte der Index Gewinne zwischen +6,3% und +17,1% – im Schnitt mithin +10,0%.

Wie Sie sehen, habe ich mich dabei jeweils auf die Zuwächse beschränkt, die bis zur Ausbildung eines Zwischenhochs reichten.

Tatsächlich waren bei den Tiefs im Januar 2015 und September 2015 sogar noch weit höhere Gewinn-Potenziale möglich.

Überdies habe ich das Tief vom November 20014 nicht einbezogen (roter Ring), da mit dem DAX-Verlauf in jenen Wochen die Unterstützungs-Zone quasi erst begründet wurde.

Die einzige Ausnahme in dieser Kauf-Zone bildet der Mini-Crash im Januar / Februar des Jahres 2016. Hier rutschte der deutsche Leitindex noch bis auf 8.699 ab, bevor er wieder nach oben drehte.

16. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.