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DAX30: Von Geldvernichtern und ordentlichen Renditen

Immer wieder werde ich mit Vorurteilen gegenüber der Anlageklasse Aktien und der Börse im Allgemeinen konfrontiert.

Da ich zuletzt wieder vermehrt solchen Vorurteilen begegnet bin, möchte ich mich diesem Thema hier widmen.

Wenn ich davon berichte, dass mit Aktien auf lange Sicht im Prinzip fast nur Geld verdient werden kann, werden immer wieder Negativ-Beispiele wie die Aktien der Deutschen Telekom oder der Deutschen Bank genannt.

Daher möchte ich zunächst auf diese genannten Negativ-Beispiele blicken und Ihnen dann davon berichten, wie der DAX in den vergangenen Jahren unter dem Strich abgeschnitten hat.

Große Geldvernichter aus dem DAX

Schauen wir uns zunächst das Beispiel Deutsche Telekom an:

Diese Aktie haben sehr viele Deutsche in schlechter Erinnerung, denn viele deutsche Anleger hatten Telekom-Aktien gekauft und damit z. T. viel Geld verloren.

Im Februar des Jahres 2000 notierte die Aktie in der Spitze bei umgerechnet rund 105 €.

Nicht einmal 2 Jahre später – im Juni 2002 – notierte die Telekom-Aktie schließlich nur noch bei 9,50 €.


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Anleger, die an der Spitze der Hausse eingestiegen waren, hatten zu diesem Zeitpunkt über 90% ihres Einsatzes verloren.

In der Folge pendelte die Aktie der Deutschen Telekom, grob gesagt, zwischen 8 und 16 €. Die alten Höchststände wurden also nicht einmal mehr ansatzweise erreicht.

Immerhin konnten sich die Anleger einige Jahre später wieder über stetige Ausschüttungen und ordentliche Dividenden-Renditen freuen.

Ganz anders – wenn auch ebenfalls für viele Deutsche schmerzlich – stellt sich der Kursverlauf der Deutsche-Bank-Aktie in den vergangenen Jahren dar:

Im Februar des Jahres 2000 – als die Aktie der Deutschen Telekom ihren historischen Höchststand bei rund 105 € erreichte – notierte die Aktie der Deutschen Bank bei gut 76 €.

Anders als die Aktie der Deutschen Telekom, erreichte die Deutsche-Bank-Aktie in der Folge jedoch noch höhere Notierungen.

Die Aktie der größten deutschen Bank erreichte im Mai 2007 einen Höchstkurs von fast 100 €.

Daraufhin stürzte die Aktie allerdings bis Januar 2009 – also in weniger als 2 Jahren – auf nur noch knapp 18 € ab.

Damit lag der maximale Verlust, den Anleger mit der Aktie der Deutschen Bank verbuchen mussten, bei rund 82%.

Nachdem wir auf diese 2 absoluten Negativ-Beispiele geblickt haben, möchte ich jetzt die Entwicklung des kompletten DAX im selben Zeitraum unter die Lupe nehmen.

DAX: Im schlimmsten Fall 38% Gewinn in 15 Jahren

Im Februar des Jahres 2000 kam der deutsche Leitindex in der Spitze auf rund 8.070 Punkte und stürzte bis Februar 2003 – also innerhalb von 3 Jahren – auf 2200 Punkte ab. In Prozent ausgedrückt bedeutete das einen Verlust von rund 73%.

Allerdings: Wer dem DAX in der Folge die Treue hielt, kann sich heute, da der DAX bei rund 11.150 Punkten notiert (Stand: Juni 2015), über ein Plus von immerhin 38% freuen.

Und Sie müssen sich dabei vergegenwärtigen, dass diesem Plus das absolute Worst-Case-Szenario zugrunde liegt.

Anders gesagt: Selbst wenn Sie den ungünstigsten Einstiegs-Zeitpunkt erwischt hätten, hätten Sie in den vergangenen 15 Jahren mit dem DAX einen Gewinn von rund 38% gemacht.

Es geht auch anders herum

In einem weiteren Artikel lernen Sie einige Positiv-Beispiele kennen.

Zudem verrate ich Ihnen dort abschließend, was diese Unternehmen gemeinsam haben und was die gute Entwicklung dieser Konzerne begünstigt hat.

8. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.