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Day-Trading: Grundlagen für Einsteiger

Allenthalben hört man im Umfeld der Börsianer den Begriff „Day-Trading“.

Manches Mal wird er als Rendite-Geheimtip dargestellt und gleich darauf jedoch verteufelt.

Was bedeutet Daytrading

Wir wollen klären, was es genau mit dem Begriff Day-Trading auf sich hat.

Zunächst einmal ist damit natürlich eine Form des spekulativen Handels mit Wertpapieren gemeint.

Dies geschieht aber auf sehr kurzfristiger Basis, in der Regel innerhalb von 24-stündigen Abschnitten – daher auch der Name: Day-Trading.

Der Day-Trader öffnet und schließt also mehrere Positionen innerhalb eines Handelstages und versucht auf diese Weise, bereits an kleinen Kursschwankungen zu verdienen.

Bei den Spekulationsobjekten handelt es sich meist um Aktien, Devisen oder Futures bzw. Derivate.

Geschichtliche Entwicklung des Day-Trading

Die moderne Verbreitung des Day-Trading begann mit der Entwicklung des computerisierten Börsenhandels im Jahre 1971 an der NewYorker Börse.

Denn erst durch die vereinfachende Nutzung von Software und die Möglichkeiten des Internets wurde es möglich, die verschiedenen Signale in Realtime (also Echtzeit ohne Verzögerungen) zu verfolgen und Trades in Sekundeschnelle abzuwickeln.


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Im Jahre 1996 wurde Day-Trading in den USA auch für Privatableger legal, in Deutschland ab 1997 und zwar zunächst durch Discount-Broker wie Fimatex, später eröffneten auch so genannte Day-Trading-Center.

Ein Day-Trader benötigt also zwingend einen Computer mit Internetanschluss und verwendet oftmals mehrere Bildschirme, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Day-Trading und die nötigen Voraussetzungen

Day-Trading ist ein sehr ernstes Geschäft und wenn man sich nicht von Beginn an richtig darauf vorbereitet, wird man unweigerlich dem Markt unterliegen.

Mehr dazu: „Wie werde ich ein Day-Trader?“

Um erfolgreich zu sein, benötigen Day-Trader genauso wie Positionen-Trader Informationen, auf denen eine Entscheidung basieren kann, Kurse zur Bestimmung, wann gehandelt werden muss, und eine Möglichkeit zur Analyse dieser Daten.

Das Ausmaß der Fluktuationen in den Märkten, die sich für das Day-Trading eignen, macht es notwendig, dass Day-Trader schnelle Reaktionszeiten haben, wenn sie hoffen, in diesen Märkten überleben zu können.

Ohne ein Echtzeit-Kursübertragungssystem (Quotesystem) ist es nicht möglich, an den Futuresbörsen im Tagesgeschäft profitabel zu handeln.

Die Kursübertragung geht von der Börse zu verschiedenen Datenanbieter, die wiederum per Satellit, Kabel oder Standleitung den Trader mit Kursen versorgen.

Der Trader benötigt einen leistungsfähigen Computer, einen Datenempfänger und eine Analysesoftware und kann dann die Kursentwicklung in dem gehandelten Zeitrahmen graphisch darstellen und beobachten.

Neben dem technischen Equipment, welches das Daytrading erst möglich macht, gehört die Auswahl des richtigen Brokers zu den Voraussetzungen, um dieses Geschäft profitabel betreiben zu können.

Vorrangig bei der Brokerwahl zu berücksichtigen sind die Schnelligkeit und Zuverlässigkeit, mit der Aufträge ausgeführt werden, und die Höhe der Kommission pro Round-Turn.

So wie eine langsame Datenübertragung bei der Eröffnung und Glattstellung von Positionen zu teuren Fehlsignalen führen kann, kostet auch eine langsame Orderausführung bei jedem neuen Geschäft viel Geld.

Grundsätzlich kann man sagen, dass zwischen Auftragserteilung und Orderbestätigung nicht mehr als 30 Sekunden liegen sollten.

Chancen und Risiken beim Day-Trading

Genau wie normale Anlagegeschäfte bietet Day-Trading sowohl Chancen auf Rendite als auch Verlustrisiken. Durch die extrem kurzen Trading-Zeiträume handelt es sich jedoch um eine extreme Form des Wertpapierhandels.

Ein erfolgreicher Day-Trader kann seine Investitionen theoretisch an einem einzigen Tag verzehnfachen. Genauso wahrscheinlich (oder wahrscheinlicher) ist jedoch das Einfahren von Verlusten bzw. eine Nullpunkt-Bilanz.

Die aus der Effizienzmarkthypothese abgeleitete Random-Walk-Theorie zerlegt Kursänderungen in einen mittelfristigen Trend und eine zufällige kurzfristige Bewegung.

Dieser Theorie folgend kann man als Anleger einzig durch Ausnutzung der mittelfristigen Entwicklung Gewinn schlagen, da deren Wahrscheinlichkeiten durch diverse Werkzeuge errechnet werden können.

Doch Spekulationen auf die kurzfristigen und rein zufälligen Bewegungen würden danach im Durchschnitt stets Verluste erwirtschaften.

Dennoch versuchen Day-Trader täglich, den Markt durch Intuition und Technische Analysen „zu schlagen“.

Mehr dazu: „Trading Systeme – Mit welchem System zum Gewinn?“

4. Januar 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.