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Daytrading Strategie Grundlagen: Die Bausteine für den Erfolg

Die meisten Menschen verbinden mit dem Begriff Daytrading den Traum vom leichten und vor allem schnellen Reichtum. Tatsache ist, dass Anleger, die bereist etwas Erfahrung an der Börse gesammelt haben und keine Angst vor Risiken haben, beeindruckende Renditen erzielen können. Allerdings fallen diese nicht vom Himmel.

Im Gegenteil! Es ist das Ergebnis von harter, disziplinierter Arbeit und einem durchdachten Geschäftsmodell.

Am Anfang steht eine Idee

Auch die erfolgreichsten Daytrader haben einmal ganz klein angefangen. Meistens beginnt es mit ein paar kleinen Aktienspekulationen.

So nach und nach entwickelt sich dann im Kopf des Traders eine Idee, wie man an den Börsen dauerhaft Geld verdienen kann. In aller Regel ist dies ein Lernprozess, der sich über Monate bis Jahre hinzieht.

Das entscheidende für einen Daytrader ist es, dass er am Ende eines Tages keine offenen Positionsrisiken mehr hat. Alle Positionen werden am gleichen Tag geöffnet und wieder geschlossen.

Da für die Erzielung von Gewinnen somit nur wenig Zeit zur Verfügung steht, wird zur Erreichung der Gewinnziele mit hohem Hebel (engl. Leverage) gearbeitet.


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Die Bausteine für den Erfolg: Feste Regeln

Egal für welchen Tradingansatz sich ein Daytrader entscheidet, gemeinsam ist allen Strategien ein Satz von festen Regeln. Dies betrifft nicht nur die Handelsstrategie selbst, sondern vor allem das Risiko- und Money-Management. Mit diesen beiden Modulen werden das Risiko und die Höhe des Investments festgelegt.

Risiko- und Money-Management

Das einzige, was ein Trader vor Beginn eines Trades berechnen kann, ist die Höhe der Verluste, wenn die Position gegen ihn läuft. Dies kann er aber nur dann, wenn er im Vorfeld bereits einen Stopp festgelegt hat, an dem er seine Verluste realisiert. Dies genau ist Aufgabe des Risiko- Managements.

Das Money-Management ist eng daran gekoppelt, indem es die Höhe des Investments so berechnet, dass ein vorgegebener maximaler Verlust im gesamten Portfolio nicht überschritten wird.

Ein Beispiel: Trader Sigi möchte einen Daytrade in einer Aktie machen, die gerade bei 40 € notiert. Sein Risiko-Management gibt ihm einen Stopp für diese Aktie bei 39 € vor. Dieser Stopp kann entweder aus dem Chart oder aus statistischen Berechnungen zur historischen Schwankungsbreite dieser Aktie abgeleitet werden.

In seinem Trading-Konto hat Sigi 20.000 €. Er möchte maximal 500 € verlieren, falls der Trade schief geht. Damit kann er genau 500 Aktien (=500€/(40€-39€)) handeln, damit seine Vorgaben erfüllt werden. Das Money-Management schlägt somit eine Investition in Höhe von 20.000 € (= 500*40€) vor.

Um den kompletten Kaufpreis aufzubringen, müsste Sigi sein komplettes Guthaben einsetzen. Daher wird er sich für den Einsatz eines Derivates, z.B. eines Optionsscheines, entscheiden. Damit kann er mit geringem Kapitaleinsatz ein Vielfaches des Nominalwertes einer Aktie handeln.

Der Optionsschein besitzt einen „Hebel“. Bei einem Optionsschein mit Hebel 10 auf diese Aktie, muss Sigi nur 2.000 € aufbringen, um nominal die Position von 20.000 € einzugehen.

Das Beispiel verdeutlicht die wichtige Funktion der Risikokontrolle, da im Daytrading mit Hebelprodukten gearbeitet wird, die ein Handeln mit relativ niedriger Kapitalisierung ermöglichen.

Handelsstrategien: Diese Grundtypen gibt es

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Typen von Handelsansätzen: mechanisch und diskretionär. Bei dem mechanischen Handelsansatz werden feste Regeln in einem Computerprogramm kodiert, sodass der Trader keinen Interpretationsspielraum mehr hat. Der Code gibt ein Handelssignal oder er gibt kein Handelssignal. Diese Form des Tradings kann bis zur Orderausführung zu 100% automatisiert werden.

Ein Beispiel ist der Handel auf Basis von gleitenden Durchschnitten. Diese werden von der Software automatisch berechnet und bei Erreichen von Kreuzungspunkten wird ein Handelssignal generiert, das direkt zur Ausführung an einen Broker weitergeleitet werden kann.

Demgegenüber steht der diskretionäre Ansatz. Hier handelt der Trader auch nach bestimmten Regeln. Diese sind aber nicht so klar gefasst. Somit gibt es genügend Interpretationsspielraum, ob ein Signal vorliegt oder nicht.

Ein Beispiel hierfür ist das Nachrichten-Trading. Auf Basis aktueller ökonomischer Fundamentaldaten oder News zu Firmen werden Positionen im Währungsbereich oder in Aktien eingegangen.

Mit dieser kurzen Einführung in die Thematik des Daytradings, haben wir die wichtigsten Grundlagen und Werkzeuge für den Erfolg in dieser Königsdisziplin vorgestellt. Nur der Einsatz und das Zusammenspiel aller vorgestellten Komponenten sichert langfristig den Erfolg im Daytrading.

1. September 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Rudolf Wittmer
Von: Rudolf Wittmer. Über den Autor

Rudolf Wittmer ist als Fondsmanager und Berater für Hedge-Fonds auf dem Gebiet des systematischen Handels tätig. Der Trader aus Leidenschaft hat vor mehr als 20 Jahren sein Hobby zum Beruf gemacht hat. Als Diplom-Ingenieur der Fachrichtung Maschinenbau mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik bringt er das notwendige Zahlenverständnis für systematisches Trading bereits aus seinem Studium mit. Wittmer ist verheiratet und lebt im Fürstentum Liechtenstein