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Was es mit dem Entnahmeplan auf sich hat

Es gibt verschiedene Formen von Entnahmeplänen und auch unterschiedliche Vor- und Nachteile, die ein Entnahmeplan für Ihre Altersvorsorge mit sich bringt. Was ein Entnahmeplan ist und worauf zu achten ist, lesen Sie hier.

Entnahmeplan mit Kapitalerhalt oder Kapitalverzehr

Wenn Sie als Anleger Ihr Geld investieren, muss das Investmentvermögen in der Regel eine gewisse Höhe betragen. Und genau bei diesem kommt der Entnahmeplan beziehungsweise Auszahlplan ins Spiel.

Aus diesem Investmentvermögen können Sie sich als Geldanleger regelmäßig Beträge auszahlen lassen, deren Höhe in einem Entnahmeplan fest gehalten werden. Daher eignet er sich als  Zusatzrente.

Sie haben dabei die Wahl, ob Ihnen lediglich die erwirtschafteten Erträge aus dem Investment zufließen, oder Sie zusätzlich auch regelmäßig Teile des Vermögens ausgezahlt bekommen wollen. Bei der ersten Variante handelt es sich um einen Entnahmeplan mit Kapitalerhalt. Die zweite Variante ist ein Entnahmeplan mit Kapitalverzehr.

Wann braucht man einen Entnahmeplan?

Es gibt unterschiedliche Situationen, in denen sich für Sie ein Entnahmeplan lohnen könnte:

  • Sie erhalten eine größere Summe als Abfindung erhalten
  • Sie verkaufen Ihr eigenes Unternehmen
  • Sie verkaufen Ihre Immobilie
  • Sie haben geerbt

In diesen Fällen haben Sie in aller Regel eine größere Geldsumme zur Verfügung, die Sie sicher anlegen möchten.

Die Formen eines Entnahmeplans

Sie können zwischen verschiedenen Formen von Entnahmeplänen wählen. Bei der ersten Variante – dem Fondsentnahmeplan – wird Ihr Geld auf verschiedene vermögensverwaltende Fonds verteilt.

Die regelmäßigen Auszahlungen werden durch den Verkauf von Anteilen an Investmentfonds finanziert. Die Verteilung des Vermögens erfolgt auf verschiedene Fondsarten: Aktienfonds, Rentenfonds oder offene Immobilienfonds.

Sie können sich aber auch ein komplett individuelles Depot  zusammenstellen, aus dem die regelmäßigen Auszahlungen erfolgen können. Die zweite Variante ist der Bankauszahlplan. Hier vereinbaren Sie mit Ihrer Bank eine monatliche Auszahlrate mit einer festen Verzinsung.

Die Vor- und Nachteile bei Entnahmeplänen

Große Vorteile beim Entnahmeplan in Form eines Fonds-Entnahmeplans sind die tägliche Verfügbarkeit und die Transparenz. Denn Sie können täglich einsehen, was mit Ihrem Geld passiert. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, den Entnahmeplan sehr flexibel und individuell Ihren Bedürfnissen anzupassen. Sie haben dadurch die Chance auf eine sehr hohe Rendite, also auch auf eine höhere Rente.

Auf der anderen Seite, ist der Fonds-Entnahmeplan nichts für risikoscheue Anleger. Denn mit der großen Flexibilität und Rendite-Chance auf der einen Seite, müssen Sie weniger Sicherheit auf der anderen Seite in Kauf nehmen.

Weniger risikoreiche Entnahmepläne sind die Bankauszahlpläne. Hier sind Sie an eine einmal vereinbarte Laufzeit gebunden und erhalten in dieser Zeit auch die festen Zahlungen. In der Regel beträgt die Laufzeit 10 oder 25 Jahre.

3. Januar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Sabrina Behrens
Von: Sabrina Behrens. Über den Autor

Sabrina Behrens beschäftigt sich seit Ihrem Schulabschluss mit den Themen Wirtschaft, Politik, private Finanzen, Vorsorge und Versicherung. In ihrer Tätigkeit als freie Journalistin in Berlin hält sie die Leser in diesen Bereichen regelmäßig auf dem Laufenden.