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Deflation bleibt die verheimlichte Gefahr

Auch im April 2017 hielt ich wieder einen Vortrag auf der INVEST-Messe in Stuttgart. Das Thema meines Vortrages war diesmal „Deflation – Die verheimlichte Gefahr“.

Die Veranstaltung hielt ich zusammen mit dem Rohstoff-Experten Oliver Groß ab, der in seinem Vortrag die Inflations-These vertrat.

Groß vertrat dabei die Meinung, dass unser System mit den steigenden Schuldenlasten auf eine Inflation zusteuere und man deshalb jetzt Rohstoff-Aktien kaufen solle.

Doch da bin ich völlig anderer Meinung und halte diesen Ratschlag sogar für sehr riskant.

Lesertreffen in Stuttgart: Deflation die verheimlichte Gefahr

Die exponentiell wachsenden Schuldenberge führen eben nicht zu einer Inflation, sondern – im Gegenteil – automatisch zu einer Deflation.

Hintergrund ist dabei der Umstand, dass bei einem Crash die Banken die vergebenen Kredite einfordern und es dann zu einem Geldmangel und stockender Kredit-Vergabe kommt.


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Das führt dazu, dass zwangsläufig immer mehr Geld in den Schuldendienst geht und dem Konsum bzw. den Investitionen damit entzogen wird.

Das führt dann wiederum automatisch zu einem sinkenden Waren-Absatz sowie zu ruinösem Wettbewerb unter den Unternehmen – und damit zu Deflation.

Bestes Beispiel dafür ist die Weltwirtschaftskrise der 1930er-Jahre mit 10 Jahren Deflation in den USA.

Wirkliche Inflation gibt es hingegen nur dann, wenn Waren-Mangel herrscht, wie nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg.

Heute haben wir jedoch gesättigte Märkte mit einem enormen Waren-Überschuss. Unter diesen Umständen kann gar keine große Inflation entstehen.

Rohstoffe sind extrem gefährlich in Krisen

Diese ganze Inflations-Angst heute wurde in der Finanzkrise 2008 künstlich geschürt, um die damals einsetzende Deflation abzuwehren.

Nur weil die Menschen damals Angst vor einer angeblichen „Mega-Inflation“ hatten, waren sie dazu bereit ihre Ersparnisse bis heute für Investments in Immobilien und Aktien zu verpulvern.

Das war der Ausgangspunkt der heutigen Aktien- und Immobilienblase, die unweigerlich platzen und in einer Mega-Deflation enden wird.

Rohstoff-Aktien werden dabei zu den größten Verlierern gehören, weil der Rohstoff-Verbrauch in einer Krise sofort zusammenbricht.

Das hat sich schon in der Finanzkrise 2008 gezeigt, als Aktien selbst großer Rohstoff-Firmen wie Rio-Tinto um fast 90% im Wert einbrachen.

Aus diesem Grund sind Rohstoff-Aktien eine sehr risikoreiche Anlageklasse.

Nur physische Edelmetalle taugen als Krisenschutz

Als Krisenschutz zeigten sich aus dem Bereich der Rohstoffe daher v. a. die Edelmetalle.

Hier sollten Sie aber nicht auf Minen-Aktien setzen, sondern nur physisches Material kaufen.

Ob es mit Band sein soll, bleibt ihm überlassen. Sie sollten hier nur auf jeden Fall aktiv sein und einen Teil des Vermögens in Edelmetalle investieren.

10. April 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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