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Depotabsicherung mit ETF – so schützen Sie Ihr Investment

Nach einer – zumindest in den Medien verbreiteten – Pause ist die Euro-Schuldenkrise wieder das Thema Nummer 1. In diesen unsicheren Zeiten und bei einem bereits bröckelnden DAX sind Depotabsicherungen ein wichtiges Instrument für den Trader.

Aber wie genau kann man sein Depot gegen Verluste absichern? Es gibt eine einfache Antwort darauf: Short-ETF.

Short ETF: Definition

ETFs sind Exchange Traded Funds, also an der Börse gehandelte Fonds. Diese haben immer einen Basiswert als Grundlage, quasi wie ein Zertifikat. Bei einem ETF wird aber ein gesamter Index abgebildet und nicht nur eine Aktie.

Wer sich mit Put-Optionsscheinen und Hebelzertifikaten noch nicht gut genug auskennt, greift praktischerweise zum Short ETF. Depot absichern mit Optionsscheinen Dabei partizipiert man an fallenden Kursen.


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Hat man nur Aktien im Depot und die Aktien fallen, macht man Verlust. Mit einem ETF im Depot verlieren die Aktien bei fallenden Kursen zwar auch an Wert, dieses Minus wird aber zum Teil vom ETF aufgefangen. Verkauft man den ETF am Ende eines Bärenmarktes, kann schließlich das erwirtschaftete Geld erneut in Aktien investiert werden.

Absicherung für den Ernstfall

Eine Depotabsicherung mit ETF sollte als Absicherung dienen und keine primäre Strategie sein, um Geld zu verdienen. Für den Fall, dass die Kurse sinken, macht man mit einem Short ETF Gewinn.

Für den eigentlich gewünschten Fall, dass die Absicherung unnötig war, bezahlt man quasi eine Art Versicherungsprämie in Form des ETFs. Fällt der Markt, tritt die Versicherung in Kraft. Was kostet ein ETF?

Bleibt der Markt, wo er ist oder steigt sogar, dann gewinnt man an den Aktien im Depot mehr, als der ETF gekostet hat. Eine Haftpflichtversicherung in Millionenhöhe schließt man schließlich auch ab in der Hoffnung, sie nicht zu brauchen. Ähnlich verhält es sich mit einem Investment in einen Short ETF als Depotabsicherung.

Wenn man der Ansicht ist, der Markt wird höchstwahrscheinlich einbrechen, kann man auch gleich seine Aktien verkaufen und den Gewinn mitnehmen. Danach kann man sich aktiv short positionieren und von einem Einbruch profitieren.

Der Unterschied liegt hierbei in der Positionsgröße des Investments. Mit Aktien ist man ausschließlich long positioniert. Man gewinnt bei steigenden Kursen (oder bei stagnierenden Kursen, wenn es eine Dividende gibt). Ein Short ETF sollte deshalb zum Depotschutz nur einen Teil des investierten Kapitals betragen.

Depotabsicherung mit ETF: Fazit

Mit Short ETFs kann man sein Depot schützen. Kompletten Schutz zum günstigen Preis gibt es dabei leider nicht. Man verringert aber immerhin die Verluste. Wer etwa ein Viertel seines verfügbaren Kapitals zur Absicherung in Short ETFs steckt, ist in Krisenzeiten auf der sicheren Seite.

Wichtig ist dabei jedoch zu beachten, dass ein ETF in der Regel einen ganzen Index abbildet. Hat man beispielsweise Aktien von Siemens, Allianz und Bayer, ist ein DAX Short ETF eine recht gute Versicherung. Diese Werte sind Schwergewichte im DAX und werden maßgeblich an dessen Kursentwicklung teilhaben.

Hält man dagegen Aktien von der Deutschen Bank und Apple, muss man seinen Plan überdenken. Ein Short ETF auf den gesamten DAX macht hier weniger Sinn. Apple hingegen ist der Leader im Nasdaq und insofern kann ein Short Nasdaq ETF ein besserer Schutz sein.

Dennoch – wer verstreute Einzelwerte hat, ist mit Short ETFs nicht sonderlich gut beraten. Hat man mehrere Aktien aus einem Index im Depot oder sogar einen regulären DAX ETF (der auf steigende Kurse zielt), ist die aufgezeigte Methode der Depotabsicherung mit ETF aber die bequemste Lösung.

28. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.