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Depotabsicherung mit Futures: Keine Angst vor fallenden Kursen

In den Zeiten, als die Börsen langfristig stiegen, war das Thema Depotabsicherung mit Futures noch kein Thema. Heutzutage sieht das anders aus. Dass die Privatanleger inzwischen deutlich vorsichtiger geworden sind, merkt man auch an der aktuellen Börse:

Während die US-Indizes und auch der DAX Performance Index auf neue Allzeithochs gestiegen sind (und weiter steigen), ist die breite Masse der Kleinanleger nicht investiert. Diese wartet noch vorsichtig, ob nicht doch der nächste Crash um die Ecke lauert. Viele haben sich in der Vergangenheit – insbesondere beim Höhepunkt der Finanzkrise 2008/2009 – die Finger verbrannt und lecken noch heute ihre Wunden.

Doch genau das kann letztlich teuer werden. Wer die Aktien-Rallye dank der Zentralbanken nicht mitnimmt, schaut inzwischen trauernd hinterher. Jetzt noch einsteigen – das würden sich viele gerne trauen, doch haben sie Angst vor dem nächsten großen Abverkauf. Dann wären sie wieder einmal im Hoch eingestiegen und hätte nur Verluste geschrieben.

Solch ein Denken ist verständlich – es gibt allerdings auch eine Variante, mit der man jetzt noch in die Rallye einsteigen und gleichzeitig sein Depot vor fallenden Kursen schützen kann.


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Gleichzeitig auf steigende und fallende Kurse setzen

Das Portfolio wird mit dieser Strategie in zwei unterschiedlich große Teile gegliedert. Den Hauptteil übernehmen Aktien, die man entweder jetzt entscheidet zu kaufen, oder die bereits im bestehenden Depot enthalten sind. Einen kleineren Teil investiert man in die Depotabsicherung mit Futures.

Die Aktien setzen logischerweise auf steigende Kurse. Nur wenn der Aktienkurs steigt, kann man damit Profite erwirtschaften. Mit den Future-Kontrakten setzt man auf fallende Kurse. Deren Wert steigt, wenn die Märkte fallen. Das kostet zwar ein paar Prozentpunkte Rendite, weil man nicht komplett in steigende Kurse investiert ist. Dafür ist man aber abgesichert und kann ruhig schlafen – egal, was an der Börse geschieht.

Beispiel für Depotabsicherung

Der Einfachheit halber nehmen wir an, das Depot hat hauptsächlich DAX-Aktien und bewegt sich dementsprechend ähnlich wie der DAX. Besonders wenn man die Schwergewichte wie Siemens, Bayer, BASF, Allianz und SAP gekauft hat, wird das eigene Depot den DAX nahezu identisch abbilden.

Um sich jetzt vor einen starken Kurseinbruch im DAX zu schützen, muss man einen Future-Kontrakt kaufen, der auf einen fallenden DAX setzt. Weil es ein Future ist, muss man sich eine genaue Laufzeit überlegen, bis wann der DAX auf eine gewisse Punktmarke gefallen ist.

Es macht dabei wenig Sinn, allzu lang laufende Futures zu kaufen. Das kostet nur unnötig viel. Häufig werden Absicherungen über 3 Monate bis maximal 1 Jahr empfohlen. Je kürzer man die Absicherung kauft, desto eher muss man auch Recht haben mit einem Einbruch an den Märkten.

Depotabsicherung mit Futures: Fazit

Achtung vor dem hohen Hebel! Die Depotabsicherung mit Futures hat den Vorteil, dass man für relativ wenig Kapital eine große Absicherung bekommt. Dafür aber eben nur für einen befristeten Zeitraum.

Beim DAX-Future bedeutet 1 Punkt mehr oder weniger im DAX ein Unterschied von 25 € pro Future-Kontrakt. Würde man einen Kontrakt halten und der DAX in kurzer Zeit um 500 Punkte fallen, würde man mit dem Future 12.500 € Profit machen.

Abhängig davon, wie viel Verlust das Aktiendepot zur gleichen Zeit erfahren würde, kann man berechnen, wie viele Future-Kontrakte man kaufen muss. Sollte man die Depotabsicherung mit Futures umgesetzt haben und die Märkte fallen wider Erwarten nicht, kann man die Futureposition auch vor dem Ablauf (Verfall) glattstellen, indem man den entgegengesetzten Vertrag kauft.

14. Mai 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.