MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Depotübertrag – Kosten sparen für Anleger

Anleger müssen mit ihrem Depot nicht auf hohen Kosten sitzen bleiben. Der Depotübertrag zu einer günstigeren Bank kann jährlich beachtliche Summen einsparen.

Ein Wechsel ist gerade für diejenigen interessant, die bei einer klassischen Filialbank sind. Die verlangen von Anlegern zum Teil saftige Gebühren, zumindest im Vergleich zu Direktbanken.

Der geringe Aufwand für einen Depotübertrag lohnt sich. Extra Gebühren für den Depotübertrag sind übrigens unzulässig.

Depotübertrag – Wichtige Kostenposten zur Entscheidung

Meist ist es der Berater bei der Filialbank, der Neuanleger dazu bringt, dort ihr Wertpapierdepot zu eröffnen. Gleich, ob es um Anleihen, Aktien, Fonds oder Zertifikate geht – der Ansprechpartner vor Ort vermittelt gerade Neuanlegern ein Stück Sicherheit.

Doch wer sich mit der Zeit sicherer fühlt, sollte nicht an diesen alten Gewohnheiten festhalten und die Kosten für sein Depot überprüfen. Bei den Kosten für ein Wertpapierdepot geht es zunächst um die Frage, ob denn überhaupt Depotgebühren nötig sind. Wenn die pro Jahr zwischen 100 € und 200 € zu Buche schlagen, geht das Geld vom Gewinn ab.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Mit einem Depotübertrag bzw. Wechsel zu einer günstigeren Bank lässt sich dieses Ärgernis abschaffen. Bei vielen Anbietern läuft das Depot ohne Gebühr. Einige locken zudem mit Prämien, die der Anleger beim Depotübertrag einstreichen kann.

Allerdings muss man beachten, dass diese Prämien in der Regel an Bedingungen geknüpft sind wie bespielsweise Mindestlaufzeiten oder Mindestdepotvolumen.

Ein Kostenpunkt, der ebenfalls unter die Lupe gehört, sind Transaktionsgebühren. Die fallen beim Kauf- bzw. Verkauf von Wertpapieren an. Meist betragen sie ca. 1% der Ordersumme.

Handelt ein Anleger beispielsweise mit 20.000 €, weil er neue Fondsanteile will, so sind allein dafür 200 € fällig. Auf der Suche nach einem günstigeren Anbieter sollte also auch auf die Transaktionskosten geachtet werden. Ein weiterer Kostenpunkt sind die Ausgabeaufschläge.

Depotübertrag – Einige Details beachten

Ist ein günstigerer Anbieter gefunden, so verläuft der Depotübertrag für den Anleger relativ einfach. Meist sendet der neue Broker ein Formular zu. Das wird ausgefüllt und über Postident mit der Post zurückgeschickt.

Ist das Depot eröffnet, geht es auch an die bisherige Bank. Wichtig ist, dass bei der Depotübertragung auch die Anschaffungsdaten, sprich Kaufdatum und Kaufkurs, mitübertragen werden. Das erspart eine pauschale Besteuerung.

Eine entsprechende Bestätigung spart somit auch diese Kosten. Für die Dauer der Depotübertragung ist auf jeden Fall mit 3 Wochen und mehr zu rechnen. Und weil man während des Übertragungsvorgangs keinen Zugriff aufs eigene Depot hat, sollte man zum geeigneten Zeitpunkt vorab das neue Depot eröffnen. Das beschleunigt den Übertrag und damit die Zwangspause.

Sobald man das alte Depot nicht mehr benötigt, sollte es unbedingt aufgelöst werden. Da bei einem Depotübertrag nur ganze Wertpapieranteile übertragen werden, müssen eventuelle Restanteile verkauft werden. Einige Banken bieten eine Art Umzugsservice an. Sie veranlassen nicht nur die Auflösung, sondern sorgen auch für deren Verkauf.

Bundesgerichtshof: Depotübertrag ohne Extrakosten

Bleibt die Frage, ob und welche Kosten die bisherige Bank für die Depotübertragung berechnen kann. Antwort: Keine. So jedenfalls hat es 2004 der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden.

Wenn die Bank beim Depotübertrag gesetzliche Pflichten erfüllt, darf sie dafür keine Gebühren verlangen. Ausnahme sind höchstens Fremdgebühren externer Verwahrstellen. Ansonsten, so der BGH, seien die Kosten für die Umbuchung mit den ohnehin anfallenden Depotgebühren abgegolten.

Anders sieht es jedoch aus, wenn Anleger ihr Depot aus dem Ausland verlagern. Einer der Kläger hatte ein Depot bei der Postbank-Tochter in Luxemburg. Die verlangte für den Depotübertrag 40 €. Begründung: Deutsches Recht gilt nicht in Luxemburg. Stimmt zwar, doch es gibt auch Banken, die in diesem Fall aus Imagegründen im Wege der Kulanz auf dieses Geld verzichten.

23. Oktober 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.