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Aktiensplit bei Nennwertaktien

Nennwertaktien repräsentieren einen Anteil am Grundkapital einer Gesellschaft und das in einer festgelegten Währung, zum Beispiel Euro.

Sie geben also, im Gegensatz zu Stückaktien, keinen Prozentsatz am Grundkapital des Unternehmens an und lassen sich zu beliebigen Nennbeträgen emittieren.

Nennwertaktien: mit Aktiensplits neue Investoren anlocken

Die Regel im deutschen Aktienrecht lautet dabei: der Emissionswert muss immer ein voller Eurobetrag sein.

Vor allem bei Nennbetragsaktien (ein anderes Wort für Nennwertaktien), die hoch im Kurs stehen, ist ein sogenannter Aktiensplit zu erwarten.


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Die vorhandenen Anteilsscheine werden dabei in mehrere aufgeteilt, ohne dass sich der Gesamtwert des Aktienbestandes verändert.

Wenn der Investor vorher eine Aktie mit dem Wert 100 Euro hatte, besitzt er fortan 2 Aktien à 50 Euro – etwa, wenn das sogenannte Splitting-Verhältnis 1 zu 2 beträgt.

Gemacht wird dies, um den Kurs zu senken und die Aktie neuen Investoren so schmackhafter zu machen. Und die Unternehmen hoffen darauf, dass dadurch der Kurs nach dem Aktiensplit – oder sogar schon in freudiger Erwartung darauf – ansteigt.

Mehr dazu: Warum nutzen Unternehmen Aktiensplits und Aktienzusammenlegungen?

Die Gefahr des Rauswurfs

Doch nicht immer geht diese Rechnung auf. Ist der Kurs zu niedrig, erscheint die Aktie nicht mehr exklusiv.

Außerdem besteht die Gefahr des Rauswurfs, zu English „Delisting“: An manchen Handelsplätzen wie der US-Technologiebörse Nasdaq dürfen die Kurse von Unternehmen nicht lange unter dem Mindestwert von 1 Dollar liegen.

Auch die Deutsche Börse hatte kurz nach der Jahrtausendwende Regeln zum Ausschluss von solchen Penny-Stocks für den Neuen Markt eingeführt.

Nach einem Gerichtsurteil musste sie die Regelung aber wieder zurücknehmen.

Ein amerikanischer Trend

Früher wurden bei einem solchen Aktiensplit alle Effekten, also Wertpapiere, einzeln physisch ausgetauscht. Weil das so aufwändig war, kamen Aktiensplits eher selten vor.

Heutzutage ist das Austauschen erheblich unkomplizierter: Investoren haben meist nur ein einziges Globaldokument. Der Trend des Aktiensplittings aus den USA kommt also auch weltweit immer mehr in Mode.

10. Dezember 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Lisa Louis
Von: Lisa Louis. Über den Autor

Lisa Louis ist freie Journalistin in Paris. Sie hat internationale Volkswirtschaftslehre in Deutschland und Frankreich studiert. Mit ihrem Wissen hilft Sie Lesern bei grundsätzlichen Fragen der Geldanlage und der Privaten Vorsorge.